Donnerstag, den 08.05.14 10:30

aus der Kategorie: Android, TopNews

Fieser BKA-Trojaner „Koler.A“ attackiert Android-Smartphones

Zuletzt sorgte der bekannte BKA-Trojaner auf heimischen Computer für immenses Aufsehen. Eine besonders fiese Version lud Kinderpornografie auf den infizierten PC. Der US-Blog Ars Technika meldet jetzt eine neue Variante des BKA-Trojaners. Unter der Bezeichnung „Koler.A“ befällt der Virus Android-Smartphones. Der Blog beruft sich in seinen Aussagen auf den Antiviren-Hersteller Bitdefender.

BKA-Trojaner befällt Android-Smartphones

Schon seit geraumer Zeit macht sich der BKA-Trojaner Koler.A laut der Webseite Ars Technika auf Android-Smartphones weltweit breit. Innerhalb von nur wenigen Stunden soll der Trojaner am Dienstag 68 Infektionen gestartet  haben, davon sechs in Deutschland. Wahrscheinlich gelangte der Trojaner mittels einer App auf die jeweiligen Geräte.

Trojaner berühmt und berüchtigt

Der Bundeskriminalamt-Trojaner (BKA) verwendet immer fiesere Methoden um seine Opfer auf Computer oder aktuell auf Android-Smartphones in die Falle zu locken. Die Bezeichnung Virus trifft an sich nicht zu. Der Schädling gilt als der berüchtigste überhaupt in den letzten Jahren, fordert er doch Lösegeld von seinen Opfern. Zuerst sperrt der Trojaner das Smartphone-System indem er behauptet, der Nutzer führt illegale Aktivitäten aus. Danach fordert er den Nutzer zur Zahlung eines Lösegeldes auf. Ist ein Smartphone erstmal infiziert, kann zwar der Homescreen des Gerätes gewählt werden, weitere Aktionen führen aber zum Sperrbildschirm zurück.

Android Virus, Schadsoftware, Trojaner, Spams

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Angebliche Polizei-Warnung

Das niederträchtige des Lösegeld-Trojaners ist seine Vorgehensweise. Je nach Herkunftsland wird dem Opfer eine angeblich von der Polizei stammende Warnung präsentiert. Bisher konnten Sicherheitsforscher die Aktivitäten der Online-Kriminellen in den USA, Deutschland, der Schweiz, Italien und England nachweisen.

Infektion über Sicherheitslücken

Gegenüber den Windows-PCs ist die Situation bei Android-Smartphones zwar etwas entschärft, aber Infektionen können über ungepatchte Sicherheitslücken trotzdem auftreten. Die Schadsoftware gelangt nur dann auf das Smartphone, wenn der Nutzer einer Installation zustimmt. Zudem versenden die Online-Kriminellen massenhaft Trojaner-E-Mails.

E-Mail-Anhänge nicht öffnen

Die Sicherheitsregeln bei Smartphones oder Tablets mit Android sind die selben wie auch bei dem heimischen Windows-Computer. Grundsätzlich sollten keine E-Mail-Anhänge unbekannter Herkunft geöffnet werden und keine Apps aus unbekannten Quellen heruntergeladen – geschweige denn installiert werden. Wenn noch nicht geschehen, sollte unbedingt eine Antiviren-Software auf das Smartphone installiert werden, die einerseits schon während einer Installation nach Schadsoftware scannt und andererseits regelmäßig Updates zur Verfügung stellt.

 

 

 


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