Freitag, den 06.06.14 11:31

aus der Kategorie: E-Plus / Base, o2 News und Nachrichten

o2 E-Plus-Fusion: Telefonica bricht Gespräche mit 1&1 ab

Ein möglicher Einstieg des virtuellen Netzbetreibers 1&1 in den deutschen Mobilfunkmarkt ist vom Tisch. Laut Medienberichten sind die Verhandlungen mit der United Internet AG gescheitert. Nun konzentriert sich Telefonica auf Gespräche mit anderen Mobilfunkanbietern.

Telefonica stoppt Gespräche mit 1&1

Laut dem Nachrichtenmagazin Bloomberg hat Telefonica die Gespräche mit dem virtuellen Netzbetreiber 1&1 abgebrochen. Ausschlaggebend für den Abbruch der Gesprächen waren die zu hohen Forderungen von 1&1. Aus verhandlungsnahen Kreisen war am späten Donnerstag zu erfahren, dass 1&1 eine Garantie von Telefonica für den Zugang zum schnellen Internet (LTE) abverlangte.

Eine bestehende Vereinbarung zwischen der United Internet AG und E-Plus sollte so aufrechterhalten werden. Hintergrund: Im Dezember 2013 hatten E-Plus und 1&1 eine Kooperation geschlossen und neue 1&1 Tarife im E-Plus Netz angekündigt. Das E-Plus Netz sollte zunächst technisch in das 1&1 Tarifportfolio integriert werden.

E-Plus und 1&1 vereinbaren PartnerschaftVerhandlungen mit anderen Wettbewerbern

Eine Offizielle Stellungnahme zu den aktuellen Gesprächen wurden sowohl von der EU-Kommission, als auch Telefonica und United Internet abgelehnt. Die Suche nach einem möglichen vierten Netzbetreiber geht somit weiter. Nun soll eine Einigung mit anderen Wettbewerbern wie Freenet, Drillisch oder Unitymedia Kabel BW erzielt werden. Dazu will Telefonica bis zu sieben Prozent ihrer bestehenden Netzwerkkapazität abgegeben.

Bislang verweigern die Kartellwächter in Brüssel die Genehmigung der geplanten Fusion zwischen o2 und E-Plus. Die Wettbewerbshüter befürchten durch einen Zusammenschluss von o2 und E-Plus weniger Wettbewerb in Deutschland. Durch die Abgabe von Frequenzspektrum möchte o2 den EU-Wettbewerbsaufsehern jedoch entgegentreten.

Studie: Keine Marktdominanz nach E-Plus Übernahme

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von A.T. Kearney sieht für Verbraucher jedoch keine Gefahr und entkräftet die Bedenken der Kartellwächter. Demnach hätte ein fusioniertes Unternehmen nur 15 Prozent Umsatzanteil am gesamten Telekommunikationsmarkt (Mobilfunk, Festnetz, Kabel, TV). Da der Trend zu Kombiprodukten aus einer Hand geht, hat Telefonica hier noch viel Nachholbedarf.


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