Dienstag, den 09.09.14 15:43

aus der Kategorie: Aktuelle Handy-Neuheiten, Samsung

IFA: Vorstellung der Virtual-Reality-Brille „Gear VR“ von Samsung

Samsung Gear VR mit Frau In diesen Tagen präsentierte der koreanische Hersteller Samsung seine Virtual-Reality-Brille mit dem verheißungsvollen Namen „Gear VR“ erstmals offiziell im neuen CityCube-Gebäude auf der IFA in Berlin.

Samsung Gear mit Galaxy Note 4

Die Samsung Gear VR soll nur in Verbindung mit dem neuen Samsung Galaxy Note 4 funktionieren. Die Virtual-Reality-Brille ist in Zusammenarbeit mit der Firma Oculus entstanden. Dieser Partner verkauft seine eigene virtuelle Brille unter dem Namen Oculus-Rift bisher jedoch nur in der Entwicklerversion für rund 350 US-Dollar. Ein weiterer Vorteil ist, im Gegensatz zur Oculus-Rift und Sony’s VR-Brille namens Morpheus wird bei der Gear VR von Samsung weder ein Kabel, Computer noch eine Spielkonsole für den Betrieb benötigt.

Die Reality-Brille funktioniert in gewisser Weise wie eine Hülle für das Galaxy Note 4. Zur Inbetriebnahme muss das Smartphone an der Vorderseite der Brille eingelegt werden. Somit bildet es das Display und stellt gleichzeitig ausreichend Rechenleistung zur Verfügung. Außen wird anschließend eine Kunststoffkappe, welche den individuellen Farbbedürfnissen des Nutzers angepasst werden kann, zum Schutz des Smartphones aufgesetzt. Die Firma Google hatte dieses Jahr ein ähnliches Projekt mit dem Namen „Cardboard“ vorgestellt. Samsung bezeichnete das Projekt als Spielerei, denn die Cardboard-Brille bestand aus gefalteter Pappe und funktionierte mit jedem Smartphone.

Größte Probleme der Samsung Gear-VR

Laut dem ehemaligen Cogründer der Spieleentwicklungsfirma ID-Software und dem jetzigen technischen Leiter von Oculus John Carmack waren die schnellen Reaktionszeiten schwer realisierbar. Das bedeutet, dass die Verzögerung, die zwischen der Bewegung des Kopfes und dem angezeigten Bild entsteht, so gering wie möglich sein sollte. Denn nur somit ist ein erfolgreiches Eintauchen in die virtuelle Umgebung möglich. Zur Herstellung des Bildes bedarf es exakten Sensoren für die Kopfbewegung und genügend Rechenleistung. Beides ist Samsung mit der Gear VR und dem in Verbindung stehenden Galaxy Note4 letztendlich gelungen.

Samsung-Gear-VRTechnische Details von Samsungs Gear-VR

Die Auflösung der Brille richtet sich nach dem Galaxy Note 4 und liegt bei 2560 x 1440 Pixeln und ist somit höher als die Rift-Version von Oculus. Die Darstellungsfläche für den Nutzer lässt sich mit einem 175 Zoll großen Fernseher in zwei Metern Abstand vergleichen. Die optische Linse besitzt ein Lichtfeld von 96 Grad und eine Abdeckung für kurzsichtige bzw. weitsichtige Augen. Des Weiteren gibt es ein kleines Touchpad, eine Zurück-Taste und einen Lautstärkeregler an der Seite der Brille um die benutzten Apps anzupassen. Für die Benutzer ist im Paket eine microSD-Karte mit 16 GB für die Speicherung von Daten enthalten. Die Verbindung zum Galaxy Note 4 findet über die microUSB-Version 1.1 statt. Die Abmessungen der Gear VR betragen 198 x 116 x 90 mm.

Wer plant, sich die Gear VR-Brille zu einem möglichen Preis von 199 Euro anzuschaffen, sollte beachten, dass er das Galaxy Note 4 für wahrscheinlich 799 Euro mit einkalkulieren muss. Insgesamt belaufen sich die Kosten für diese Anschaffung auf relativ hohe 1000 Euro. Wann genau die Virtual-Reality-Brille Gear VR in den Handel kommen wird, ist leider noch nicht bekannt. Der offizielle Marktstart wird jedenfalls noch in diesem Jahr erwartet.


Karsten Bernsee

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