Sonntag, den 14.09.14 11:35

aus der Kategorie: Congstar, Ratgeber & Tipps

Rufnummernmitnahme bei Congstar: So geht die Portierung!

Wer seinen Mobilfunkanbieter wechseln möchte, will oft die bisherige Rufnummer zum neuen Anbieter mitnehmen. Wie das funktioniert, wird beim aufnehmenden Anbieter oft in den FAQ erklärt. Häufig ködert der neue Anbieter sogar mit einer Mitnahmeprämie. Leider ist der abgebende Anbieter in den seltensten Fällen bereit, Informationen zur Rufnummernportierung für den Bestandskunden auf seiner Homepage zur Verfügung zu stellen, vermutlich weil meistens die Portierung mit einer Vertragskündigung verbunden ist. Mobilfunk-Talk.de hat am Beispiel von Congstar die Fakten zur Rufnummernportierung zusammengefasst.

Congstar bietet Infos nur für Neukunden

Auch Congstar verhält sich bei der Portierung ähnlich wie die meisten anderen Mobilfunkanbieter. So gibt es ausführliche Infos für eine Rufnummernportierung zu Congstar, sogar aufgeschlüsselt nach Prepaid- und Vertragskunden und mit Kündigungshelfer. Auch in den FAQ werden Fragen zur Portierung zu Congstar beantwortet.

Bestandskunden, die ihre Rufnummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen wollen, werden dagegen stiefmütterlich behandelt. Es gibt weder im öffentlichen, noch im Kundenbereich irgendwelche Informationen zur abgehenden Portierung von Congstar weg. Allerdings findet sich im Congstar-Forum versteckt eine detaillierte Anleitung für die Portierung bei Congstar in beiden Richtungen.

Gemeinsamkeiten der Portierung

Egal ob die Rufnummer denn nun zu Congstar oder von Congstar weg portiert werden soll: In beiden Fällen müssen die Vertragsdaten beim abgebenden und aufnehmenden Anbieter buchstabengenau übereinstimmen, sonst wird die Portierung verweigert!

Zu den Vertragsdaten gehören bei Privatkunden der Nachname und das Geburtsdatum, bei Geschäftskunden die Firmenbezeichnung und die Kundennummer. Die Portierungsgebühr liegt bei Congstar bei 24,99 Euro, bei den anderen Mobilfunkanbietern bewegt sich diese in der Regel zwischen 24,95 und 30,72 Euro.

Congstar PortierungPortierung zu Congstar

Bei einer Rufnummernportierung mit Kündigung wird die Rufnummer zum Laufzeitende zu Congstar portiert. Bei Postpaidkunden kann die Portierung nach der Kündigungsbestätigung bei Congstar im Rahmen der Bestellung beauftragt werden. Dies ist frühestens 123 Tage vor und spätestens 90 Tagen nach Laufzeitende möglich. Eine nachträgliche Portierung wird von Congstar nicht angeboten. Prepaidkunden müssen eine so genannte Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und hier ebenfalls die Kündigungsbestätigung abwarten. Außerdem muss im Regelfall für ausreichend Guthabendeckung für die Portierungsgebühr gesorgt werden. Nur in Einzelfällen muss die Portierungsgebühr separat überwiesen werden.

Kompliziert wird es, wenn die Rufnummer aus dem laufenden Vertrag heraus zu Congstar portiert werden soll. So soll der bisherige Anbieter zunächst informiert werden, dass eine vorzeitige Portierung gewünscht wird. Dieser hinterlegt daraufhin einen Eintrag, dass die Nummer vorzeitig abgegeben wird, mit einer Gültigkeit von 30 Tagen. Da Congstar allerdings standardmäßig eine Portierung zum Vertragsende anstößt, wird die Portierung zunächst abgelehnt. Darüber wird der Neukunde von Congstar per E-Mail informiert. Auf diese Mail soll dann der Neukunde reagieren, in dem eine vorzeitige Portierung gewünscht wird. Erst dann wird die Portierung durchgeführt.

Congstar LogoTheoretisch ist auch bei Prepaid eine vorzeitige Portierung möglich, jedoch führt dies in der Regel zur Kündigung vom alten Anbieter.

Portierung von Congstar zu einem anderen Anbieter

Auch bei einer abgehenden Portierung gelten bei Congstar die gleichen Konditionen wie bei einer Portierung zu Congstar. Zunächst ist eine Kündigung (über Kontaktformular, Fax oder Post) erforderlich, und nach der Bestätigung durch Congstar kann die Portierung durch den neuen Anbieter angestoßen werden. Hierbei sind bei Congstar Kündigungsfristen zu beachten (bei Flex-Tarifen 14 Tage zum Monatsende, sonst 3 Monate zum Laufzeitende).

Bei Congstar Prepaid wird eine ausreichende Guthabendeckung zur Portierung verlangt. Auch hier muss eine Verzichtserklärung schriftlich an Congstar geschickt werden. Daraufhin kommt von Congstar eine Kündigungsbestätigung. Danach kann beim neuen Anbieter die Portierung beauftragt werden. Leider bietet Congstar keine Vorlage für die Verzichtserkärung an. Allerdings können auch Verzichtserklärungen der anderen Mobilfunkanbieter genommen werden. Sie müssen nur auf Congstar angepasst werden.

Bei einer vorzeitigen Portierung muss Congstar per Chat, Hotline oder Mail über die Absicht der vorzeitigen Portierung informiert werden. Es wird dann ein Eintrag hinterlegt, dass die Rufnummer zur vorzeitigen Portierung bereitsteht. Wenn der neue Anbieter eine vorzeitige Anfrage stellt, wird die Nummer von Congstar freigegeben und der Portierungstermin bekannt gegeben. Dieser liegt mindestens eine Woche in der Zukunft.

Die vorzeitige Portierung ist sowohl bei Prepaid, als auch bei Postpaid möglich, jedoch ist sie bei Prepaid ziemlich unsinnig, da Congstar die Prepaidkarte sofort kündigt. Bei Postpaid läuft der Vertrag weiter, und die Gebühren müssen weiter gezahlt werden. Hierbei wird eine neue Rufnummer zugeteilt.


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Zur Diskussion im Forum: Congstar Forum

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