Mittwoch, den 01.10.14 13:00

aus der Kategorie: DSL & Internet

Deutsche Post erhöht Briefporto ab 2015 auf 62 Cent

Nach den letzten Portoerhöhungen 2013 und 2014 droht deutschen Verbrauchern ab 2015 erneut eine Preiserhöhung bei der Deutschen Post. So will die Deutsche Post zum Jahreswechsel vor allem an der Preisschraube für Standardbriefe drehen und das Briefporto auf 62 Cent erhöhen.

Briefporto demnächst bei 62 Cent

Anfang 2013 hatte die Deutsche Post erstmals seit 15 Jahren das Briefporto für Standardbriefe bis 20 Gramm erhöht. Damals stiegen die Portokosten von 55 auf 58 Cent. Im darauffolgenden Jahr (2014) drehte die Post erneut an der Preisschraube und erhöhte das Porto für Standardbriefe auf 60 Cent.

Nun plant die Deutsche Post auch für den 1. Januar 2015 eine Preiserhöhung und möchte die Portopreise für Briefe innerhalb von Deutschland auf 62 Cent anheben. Der Bonner Konzern nennt in einer Mitteilung vor allem die deutlich gestiegenen Personalkosten als Gründe für die geplante Preiserhöhung. Die Deutsche Post will für alte Briefmarkenbestände erneut Ergänzungsmarken in Höhe von 2 Cent anbieten.

Filiale der Deutschen PostDeutsche Post erhöht Preise

Im Gegenzug sollen die Preise für einen Kompaktbrief (bis 50 Gramm) von 90 auf 85 Cent sinken. Die Preise für Postkarten sowie die Briefformate Groß- und Maxibriefe sowie für Zusatzleistungen wie Einschreiben oder Nachnahme sollen stabil bleiben. Allerdings sollen auch die Preise für Sendungen ins Ausland angehoben werden. Für den internationalen Standardbrief und die Postkarte ins Ausland würden statt 75 Cent künftig 80 Cent fällig, hieß es in der Mitteilung des Bonner Konzerns.

Die Preiserhöhung ist allerdings noch nicht unter Dach und Fach. Bei einigen Preisänderungen muss die Bundesnetzagentur zustimmen. Binnen 14 Tage soll eine Entscheidung über den Antrag der Post fallen. Wegen seiner Marktmacht muss sich der Bonner Ex-Monopolist, im Gegensatz zur Konkurrenz, die Preiserhöhungen genehmigen lassen.

Die Deutsche Post hat vor allem mit der Digitalisierung zu kämpfen. Durch die Verbreitung von E-Mails und DE-Mail werden immer weniger Briefe versendet, die Personalkosten steigen dagegen stetig an. Verbrauchen müssen sich wohl auch zukünftig auf weitere Preiserhöhungen einstellen, ähnlich wie dies bereits bei der Deutschen Bahn der Fall ist.


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