Mittwoch, den 22.10.14 17:23

aus der Kategorie: Mobilfunk

BNtzA legt Netzbetreibern Entwurf zur Frequenz-Vergabe vor

Die Bundesnetzagentur hat einen Entwurf der Funkfrequenzen vorgelegt, die möglicherweise im Frühjahr 2015 im Rahmen einer Auktion an die Netzbetreiber und Anbieter versteigert werden sollen. Die neuen Frequenzen sollen den weiteren Breitbandausbau vorantreiben und zu besseren Verbindungen in derzeit noch wenig ausgebauten Gebieten führen.

Bundesnetzagentur legt Entwurf vor

Die Bundesnetzagentur hat einen Entscheidungsentwurf zur Prüfung vorgelegt, in dem die möglichen Frequenzen der im nächsten Jahr stattfindenden Versteigerung aufgeführt werden. In regelmäßigen Abständen erhalten die Netzbetreiber und Anbieter die Möglichkeit, sich bestimmte Frequenzbänder und -bereiche zu sichern um auf deren Basis den weiteren Netzausbau vorzunehmen.

Der Entwurf beinhaltet die mobilen Breitband-Frequenzen 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie 1,5 GHz, die auf der nächsten Auktion im zweiten Quartal 2015 versteigert werden sollen. Die Vergabe orientiert sich dabei an dem Verfahren, die bereits auf der letzten Auktion im Jahr 2010 zum Einsatz kamen.

„Die rasch anwachsende Nachfrage nach breitbandigen Anschlüssen erfordert eine zeitnahe Bereitstellung von Frequenzen für den Ausbau des mobilen Breitbandes in Deutschland“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Bundesnetzagentur möchte, dass Deutschland beim Ausbau des mobilen Breitbandes in Europa weiterhin eine Vorreiterrolle einnimmt. Mit dem Entscheidungsentwurf fördern wir die Digitalisierung und unterstützen die Breitbandziele der Bundesregierung.“

PressebildEntwurf zur Frequenzversteigerung

Die Frequenzen des Bereiches 700 MHz kommen derzeit noch im Rundfunk zum Einsatz und bedürfen einer gemeinsamen Zustimmung von Bund und Ländern. Stellungnahmen und Einsprüche zu den Vorschlägen können noch bis einschließlich 26. November 2014 eingereicht werden.

Sollte es von den Interessengruppen keine Bedenken geben, werden die Frequenzen im nächsten Jahr versteigert und der mobile Breitbandausbau innerhalb Deutschlands vorangetrieben. Vor allem die häufig nur wenig ausgebauten ländlichen Gebiete sollen so in naher Zukunft an das schnelle mobile Internet angeschlossen werden. Zudem macht die Fusion zwischen den Mobilfunkmarken o2 und E-Plus eine neue Auktion nötig, um den Wettbewerb weiter aufrechterhalten zu können.


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