Mittwoch, den 05.11.14 11:50

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E-Plus: Telefónica streicht 300 weitere Arbeitsplätze

telefonica-o2Nach der erfolgreichen Fusion zwischen den Mobilfunkmarken o2 und E-Plus müssen offenbar mehr Arbeitsplätze dran glauben als bislang bekannt wurde. Neben den bereits beschlossenen 1.600 Stellen sollen bis 2018 offenbar weitere 300 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Insgesamt kostet der Zusammenschluss zwischen den beiden Netzbetreibern rund 1.900 Menschen ihren Job.

Telefónica/E-Plus streicht weitere 300 Stellen

Die Fusion zwischen den beiden Netzbetreibern o2 und E-Plus kostet offenbar mehr Arbeitsplätze als bislang angenommen. Bereits Mitte Oktober kündigte die neu firmierte Telefónica Deutschland Holding AG an, bis 2018 rund 1.600 Stellen einzustampfen. Betroffen sind vor allem doppelt besetzte Stellen, die durch den Zusammenschluss entstanden sind. Telefónica strebt ein Abfindungsprogramm an und hofft auf das freiwillige Ausscheiden der Mitarbeiter.

Das Ende der Fahnenstange ist jedoch noch nicht erreicht, in den nächsten vier Jahren geht es offenbar noch mindestens 300 weiteren Arbeitsplätzen an den Kragen. Wie das Nachrichtenmagazin rp-online berichtet, gehen die Informationen aus einem internen Dokument hervor, dass der Redaktion vorliegt.

Betroffen sind mehr als 260 Zeitarbeiter, deren Verträge bis 2018 enden und offenbar nicht verlängert werden. Hinzu kommen rund 60 Arbeitsplätze, die derzeit nicht besetzt sind und allem Anschein nach auch in Zukunft nicht neu vergeben werden. Das Unternehmen will sich in Zukunft stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren und zahlreiche Geschäftsbereiche verschlanken und an externe Partner auslagern.

Stellenabbau betrifft das ganze Unternehmen

In der Finanzabteilung soll noch in diesem Jahr rund jeder fünfte Mitarbeiter gehen, in den Shops könnten bis zu 400 Stellen eingestampft werden. Damit reduziert Telefónica im ersten Schritt die rund 5.000 Arbeitsplätze in den Ladengeschäften auf 4.600 – Abfindungen gibt es für viele Betroffene nicht, die auslaufenden zeitlich befristeten Arbeitsverträge werden schlicht nicht verlängert.

Im Controlling müssen rund 40 der 114 Beschäftigten um ihren Job fürchten, die Kollegen der Netztechnik sollen bis 2018 um rund 310 Mitarbeiter reduziert werden. Im Personalbereich wird es in der nächsten Zeit die wenigsten Veränderungen geben, nur rund 10 der 150 Beschäftigen werden ihren Job verlieren. Kein Wunder, das Unternehmen muss sich auf zahlreiche Prozesse und Beschwerden einstellen und die ausscheidenden Mitarbeiter betreuen.


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