Mittwoch, den 21.01.15 09:35

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o2 Datenautomatik: Infos zur Deaktivierung und Sperre

o2 ShopMit der Umstrukturierung des Blue-Portfolios führt o2 in allen sieben Smartphone-Tarifen eine Datenautomatik ein. Anders als der seit Oktober zu Telefónica gehörende Netzbetreiber E-Plus lässt o2 von Anfang an die Deaktivierung der Optionen und Angebote zu. Wir erklären, auf was Sie in der der neuen Tarifstruktur mit Datenautomatik achten müssen und welche Möglichkeiten ihnen zur Umgehung der automatisierten Aufbuchung zur Verfügung stehen.

o2 mit neuer Datenautomatik

Das am 3. Februar 2015 an den Start gehende neue Blue-Portfolio des Netzbetreibers o2 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Neben einem höheren Datenvolumen, kostenfreier LTE-Zuschaltung und neuen Roaming-Optionen führt der Münchner Anbieter auch eine umstrittene Datenautomatik ein, die nach Verbrauch des Inklusivvolumens aktiv wird.

Der Automatismus sieht vor, bis zu dreimal je 100 MB zum Preis von jeweils 2 Euro zuzubuchen, sobald das im Tarif enthaltene Datenvolumen aufgebraucht ist. o2-Kunden erhalten so bis zu 300 MB extra, müssen dafür jedoch 6 Euro pro Monat mehr zahlen. Der Münchner Netzbetreiber informiert per SMS, sobald eine Nachbuchung stattfindet.

Wurde das dreimalig zugebuchte Datenvolumen in drei Monaten in Folge ausgereizt, bucht o2 automatisch ein Upgrade zu. In den Tarife Blue Basic. Blue Select, All-in S und All-in M werden jeweils 500 MB aufgestockt, in den Tarifen All-in L, All-in XL und All-in Premium 1 GB. Das Upgrade schlägt mit monatlich 5 Euro zu Buche und wird fest im Tarif inkludiert, steht also in den Folgemonaten von Anfang bis Ende der Abrechnung zur Verfügung. Ist auch dieses ausgereizt, greift erneut die Datenautomatik.

o2 Datenautomatik umgehen

o2-Kunden und Interessenten, die ab 3. Februar 2015 einen der neuen Tarife abschließen oder wechseln, sollten ihren Datenverbrauch im Blick behalten und die für sie passende Offerte wählen. Anstatt wie üblich nach Verbrauch des Kontingents die Geschwindigkeit zu drosseln, erhöht o2 sukzessive das Datenvolumen und bittet für dieses zusätzlich zur Kasse. Durch die Automatisierung erfolgt die Aufbuchung regelmäßig dann, wenn das enthaltene Volumen aufgebraucht ist – auch dann, wenn der Kunde damit nicht einverstanden ist.

o2 bietet seinen Nutzern jedoch Möglichkeiten, die umstrittene Datenautomatik zu umgehen oder ganz aus den Tarifen zu löschen. Wir haben die Pressestelle des Münchner Netzbetreibers um die Beantwortung einiger Fragen gebeten, die Klarheit in das Vorgehen und die Optionen der Datenautomatik bringen.

o2 Bue Datenautomatik 2015

Neues o2 Blue-Portfolio mit Datenautomatik

Wer auf die Vorzüge der Automatik nicht verzichten möchte, jedoch nicht mit dem kostenpflichtigen Upgrade um 500 MB beziehungsweise 1 GB einverstanden ist, kann dieses innerhalb von 24 Stunden über die Kundenhotline abbestellen. Maßgeblich für diese Frist ist der Erhalt der Benachrichtigungs-SMS, die über das kostenpflichtige Upgrade informiert. Wird ein solches Veto eingelegt, gelten die üblichen Vertragskonditionen, im Falle des neuen Blue-Portfolios greift dann eine Drosselung auf GPRS-Niveau bis zum Ende des Abrechnungsmonats. Im nächsten Monat steht das im Tarif enthaltene Datenvolumen unverändert zur Verfügung und die Regelung der Datenautomatik (3 mal 100 MB) beginnt von vorn.

Wurde der Aufbuchung des Upgrades über 500 MB beziehungsweise 1 GB nicht widersprochen, ist es auch in den Folgemonaten gültig, weist jedoch keine feste Vertragslaufzeit auf. Wollen o2-Kunden das Upgrade deaktivieren, so können sie dies jederzeit zum Ende des jeweiligen Vertragsmonats vornehmen lassen. Wird das Zusatzvolumen von bis zu dreimal 100 MB unregelmäßig innerhalb eines Monats aufgebraucht, erfolgt eine Drosselung auf GPRS-Niveau. Betroffene Kunden werden darüber per SMS informiert und können auf Wunsch zusätzliches Datenvolumen erwerben. Die genauen Konditionen dieser einmaligen Pakete werden in der SMS mitgeteilt.

o2 Blue 2015

o2 Datenautomatik vollständig deaktivieren

O2-Kunden, die die Datenautomatik nicht nutzen möchten, können diese vollumfänglich deaktivieren. Die notwendigen Schritte sind über die Kundenhotline möglich und deaktivieren sowohl die dreimalige Aufbuchung der 100 MB als auch das automatische Upgrade um 500 MB beziehungsweise 1 GB. Nach Deaktivierung der Automatik greift die übliche Drosselung, nach Verbrauch des im Tarif enthaltenen Inklusivvolumens wird die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau reduziert.

Kunden und Interessenten, die ab 3. Februar 2015 einen der neuen Blue-Tarife buchen sollten genau überdenken, ob sie an der Datenautomatik teilnehmen möchten oder ob die Option über die Kundenhotline deaktiviert werden soll. Vor allem Nutzer mit unregelmäßigem Datenverbrauch oder kleineren Tarifen mit wenig Volumen sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, um hohe Kosten und steigende Rechnungen zu vermeiden.


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