Montag, den 26.01.15 11:26

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Telefónica verkauft o2 nach Hongkong

o2 ShopNachdem am Freitag erste Meldungen über Übernahmegespräche zwischen dem chinesischen Mischkonzern Hutchison Whampoa und Telefónica die Runde machten, konnten die beiden Unternehmen eine Einigung erzielen. Die britische o2-Tochter wird für rund 13,5 Milliarden Euro nach Hongkong verkauft.

Telefónica verkauft o2

Nach der erfolgreichen Fusion zwischen Telefónica und E-Plus im Oktober 2014 scheint der nächste große Zusammenschluss zweier Anbieter bevor zu stehen. Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass Telefónica erste Gespräche mit dem chinesischen Mischkonzern Hutchison Whampoa über den Verkauf der britischen o2-Tochter führt, ist das Geschäft allem Anschein nach bereits abgeschlossen.

Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, haben die beiden Unternehmen eine Einigung erzielt. Die britische Marke o2 wechselt für insgesamt 10,25 Milliarden Pfund den Besitzer, umgerechnet rund 13,5 Milliarden Euro. Das o2-Netz der Insel reiht sich nahtlos in das Mobilfunkgeschäft Hutchison Whampoas ein. Das Unternehmen hatte 2014 bereits den irischen o2-Ableger aufgekauft und betreibt mit Three Mobile ein eigenes Mobilfunknetz auf der Hauptinsel.

Nach der erfolgreichen Übernahme der ehemaligen KPN-Tochter E-Plus durch Telefónica im Oktober letzten Jahres, wurde der Münchner Betreiber Deutschlands größter Mobilfunkanbieter, gemessen an der Kundenzahl. Ähnlich wird es auch Hutchison Whampoa ergehen, der nach dem Kauf der britischen o2 Großbritanniens größter Anbieter wird.

o2 geht an Hutchison Whampoa

Three Mobile ist derzeit der kleinste Anbieter der Insel und vereint rund 9,7 Millionen Kunden. Der britische o2-Ableger weist hingegen einen Kundenstamm von rund 24 Millionen auf, zusammen mit Three Mobile steigt Hutchison Whampoa nach der Übernahme zum größten Mobilfunkanbieter Großbritanniens auf.

O2-travel-ausland

Es ist anzunehmen, dass der Deal an verschiedene Auflagen geknüpft wird. Bereits die Übernahme von E-Plus in Deutschland wurde vom Kartellamt und den Aufsichtsbehörden nur mit der einhergehenden Abgabe von Netzkapazitäten, Frequenzen und ähnlichem erlaubt. Auch die britische Regulierungsbehörde Ofcom könnte vergleichbare Vorgaben an Hutchison Whampoa stellen.

Mit der erfolgreichen Übernahme wird der derzeitige britische Marktführer Everything Everywhere (EE) vom Thron gestoßen. Das Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und des französischen Anbieters Oranges weist derzeit eine Kundenzahl von rund 28 Millionen auf. Allerdings könnte auch hier in naher Zukunft eine Fusion anstehen, die Deutsche Telekom und Orange planen, EE an British Telecom zu verkaufen.


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