Samstag, den 09.05.15 13:10

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o2/E-Plus: Frequenzen nach Fusion vorerst sicher

TelefónicaWie das Verwaltungsgericht Köln am Freitag entschied, darf Telefónica die durch die Übernahme von E-Plus erlangten Frequenzen vorerst behalten. Die Bundesnetzagentur hatte die vorfristige Rückgabe gefordert, sollte die o2-Mutter die Kanäle nicht in der Ende Mai stattfindenden Versteigerung erneut erwerben.

Frequenzen verbleiben bei Telefónica

Durch die erfolgreiche Fusion mit E-Plus im Oktober 2014 erhielt Telefónica zusätzliche Mobilfunkfrequenzen und hält seitdem die Bänder der Marken o2 und E-Plus. Zu viele, fand die Bundesnetzagentur und forderte das Unternehmen dazu auf, Frequenzen im Bereich von 900 MHz und 1.800 MHz bis Ende des Jahres zurückzugeben, sofern diese in der am 27. Mai 2015 stattfindenden Frequenzversteigerung nicht erneut erworben werden.

Die beiden Konkurrenten Telekom und Vodafone dürfen die in der letzten Auktion erworbenen Kanäle bis Ende 2016 behalten, danach erfolgt die Neuverteilung nach den Ergebnissen der diesjährigen Versteigerung. Telefónica klagte gegen die benachteiligende Forderung der Bundesnetzagentur und erhielt vor dem Verwaltungsgericht Köln recht.

Das Gericht sah den Erfolg der Klage gegeben und erteilte eine Aufschiebung. Die von der Bundesnetzagentur angegebene Begründung hielt der Prüfung des Gerichts nicht stand und würde bei der tatsächlichen Verhandlung nicht zum Erfolg führen, heißt es in der Begründung. Im Klartext bedeutet das, dass Telefónica die kritischen Frequenzen ein Jahr länger nutzen kann und erst Ende 2016 zurückgeben muss.

o2 muss Frequenzen nicht vorfristig zurückgeben

„Wir begrüßen die vom Verwaltungsgericht Köln getroffene Entscheidung.“, erklärt ein Sprecher des Unternehmens hinter den Mobilfunkmarken o2 und E-Plus. „Die Entscheidung wird den von der Bundesnetzagentur geplanten Start der Frequenzauktion selbst nicht beeinflussen.“

Die für den 27. Mai 2015 angesetzte Frequenzauktion wird die bislang von den Anbietern genutzten Kanäle neu verteilen und zwischen den drei großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica entschieden.


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