Samstag, den 22.08.15 11:51

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Internet im Stadion: So schnell surfen Fußballfans in Stadien

o2 World Mercedes-Benz Arena BerlinDie Netzverfügbarkeit in den Fußballstadien stellt die Netzbetreiber regelmäßig vor Probleme. Zu viele Menschen tummeln sich an einem Ort und wollen gleichzeitig mit den Lieben daheim kommunizieren, ihre Erlebnisse mit Freunden und Bekannten teilen und zusätzliche Informationen abrufen. Ein Umstand, der die Mobilfunknetze regelmäßig in die Knie zwingt. Doch nicht in jedem Stadion bricht das Netz zusammen, viele verfügen bereits über eine gut ausgebaute Infrastruktur oder bieten zusätzlich WLAN an.

Internet in Fußballstadien

In den Stadien wollen Fußballfans immer häufiger nicht nur ihrem Verein zur Seite stehen, sondern ihre Erlebnisse auch zeitnah mit Freunden und Verwandten teilen und weitere Informationen über das Internet abrufen. In zahlreichen Arenen stößt das zur Verfügung stehende Netz jedoch schnell an seine Grenzen und ist der Masse an gleichzeitigen Nutzern nicht gewachsen.

Wie der Sparhandy-Blog sparmag berichtet, fällt die Netzversorgung in den Arenen durchwachsen aus und unterliegt keinem einheitlichen Standard. Obwohl die Netzbetreiber stetig in ihr Netz investieren, können nicht alle Fußballfans auf den Tribünen während des Spiels mit der Außenwelt kommunizieren.

Dem Bericht zufolge hat sich jedoch vor allem bei den zur Verfügung stehenden Übertragungsstandards einiges getan. Alle großen Fußballstadien der Republik verfügen mittlerweile über LTE-Antennen in der näheren Umgebung und sind nicht mehr nur auf GSM und UMTS angewiesen. Dennoch gibt es zum Teil große Unterschiede.

Während die Stadien in München, Stuttgart, Hamburg, Mainz und Augsburg bereits über LTE verfügen, surfen Fußballfans im Signal Iduna Park in Dortmund nur eingeschränkt über 4G. „Die Telekom und O2 bietet hier nur eingeschränkten Zugang zum LTE, also lediglich im Freien bzw. zu einer geringeren Rate“, heißt es. „Vodafone-Nutzer müssen sich gar mit schlechteren Frequenzen zufrieden geben und auf den Highspeed-Zugang verzichten.“ Ähnlich verhält es sich in Leverkusens BayArena, in Augsburg sowie im Kölner Stadion.

Fußballvereine investieren in WLAN-Zugänge

Immer mehr Vereine nehmen den steigenden Datenhunger ihrer Fans selbst in die Hand und investieren in WLAN-Zugangspunkte und schnelle Datennetze. „Leverkusen ist in dieser Hinsicht Vorreiter“, erklärt sparmag. „Der Verein hat die BayArena von der Telekom zur multimedialen Unterhaltungsarena ausbauen lassen. WLAN-Abdeckung für alle und eine App für den Zugriff auf Premium-Inhalte (Live-Kommentare, Live-Statistiken, Live-Streams). „StadiumVision“ nennt sich das System, das Stadien in das neue Zeitalter des Internets integriert.“

Der Verein hat rund 350 WLAN-Access-Points im Stadion und der näheren Umgebung installieren lassen: „In der Bundesliga ist Bayer 04 der erste und bisher einzige, der dieses WLAN-Unterhaltungssystem anbietet.“ Im Ausland sei das System den Angaben zufolge deutlich stärker verbreitet und fester Bestandteil zahlreicher Stadien, unter anderem im Santiago Bernabéu in Madrid, im Wembley Stadium in London und in der Amsterdam Arena. In Deutschland steht WLAN für die Fans lediglich in München, Dortmund, Leverkusen und in der Veltins Arena Schalke zur Verfügung.

Fußball Internet WLAN Arena

Die Versorgung einzelner Stadien in der Übersicht (Quelle: sparmag.de)

 

Bildquelle: Mercedes-Benz Arena Berlin (Bildrechte Anschutz Entertainment Group)


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