Montag, den 24.08.15 13:10

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o2: Callcenter werden outgesourced – 2.100 Mitarbeiter betroffen

Telefoica E-Plus o2Die Umstrukturierungen im Konzept der seit August 2014 fusionierten Unternehmen o2 und E-Plus gehen weiter. Nach der Übergabe von rund 300 Shops an den Kooperationspartner Drillisch, dem Verkauf von yourfone und weiteren Veränderungen trifft die nächste Welle der Maßnahmen nun die Mitarbeiter der Callcenter. Insgesamt sind rund 2.100 Angestellte betroffen.

o2: Callcenter werden outgesourced

Seit der erfolgreichen Fusion mit E-Plus im August 2014 vollzieht die o2-Mutter Telefónica umfangreiche Umstrukturierungen im Unternehmen und richtet das Geschäft in eine neue Richtung aus. Anfang des Jahres wurde die ehemalige E-Plus-Marke yourfone an den Kooperationspartner Drillisch verkauft, im Juni und Juli folgten rund 300 Shops des ehemaligen o2- und BASE-Bestands. Hinzu kommt ein mittelfristig ausgelegtes Programm, durch das rund 1.600 Arbeitsplätze abgebaut sowie 300 weitere Stellen nicht neu besetzt oder verlängert werden sollen.

Wie RP Online berichtet, treffen die Maßnahmen nun auch tausende Callcenter-Mitarbeiter, die derzeit im Unternehmen tätig sind. Insgesamt 2.100 Angestellte werden in den nächsten Wochen und Monaten aus dem Konzern ausgegliedert, die Callcenter in eigenständige Firmen umgewandelt. Betroffen sind die Niederlassungen in Hamburg mit 900 Mitarbeitern, Nürnberg mit 1.000 Mitarbeitern und Bremen mit 200 Mitarbeitern.

Den Angaben zufolge begründet Telefónica den Schritt mit der besseren Vergleichbarkeit mit den vier übrigen Callcentern, die bereits seit einiger Zeit eigenständig agieren. „Auf Dauer brauchen wir weniger persönliche Kundenbetreuung“, wird ein Manager zitiert. „wenn wir nun die Arbeit unserer Call-Center klarer vergleichen können, ist klarer, welche von ihnen wir weiterentwickeln und wo wir möglicherweise irgendwann aussteigen.“ Durch das Outsourcing können die Niederlassungen einfacher geschlossen und an andere Unternehmen verkauft werden.

2.100 o2-/E-Plus-Mitarbeiter werden outgesourced

RP-Online spekuliert, dass das Outsourcing Teil massiver Sparmaßnahmen ist und die Kostenstruktur des Unternehmens weiter verschlanken soll. Dieser Trend sei bereits im Onlineshop ersichtlich, der häufig bessere Angebote als die Filialen vor Ort biete- “ denn es ist billiger, wenn sich nur Computer um das Geschäft kümmern.“

Offenbar plant Telefónica für die Zukunft mit einem niedrigeren Personalbedarf, unterstützt durch die zahlreichen Self-Care-Optionen im Onlineportal. „Einfache Fragen können die Kunden bei unserem Internetportal klären“, zitiert RP Online. „aber für die Installation eines Smartphone brauchen wir auf Dauer möglicherweise sachkundigere Experten.“

Derzeit betreibt Telefónica sieben firmeneigene Callcenter mit rund 3.700 Beschäftigten, 1.000 von ihnen über Zeitarbeitsverhältnisse, die ohne Abfindung aufgelöst werden können. Weiterhin könnten externe Aufträge gecancelt und so die Personaldichte zusätzlich verschlankt werden.


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