Freitag, den 18.09.15 14:37

aus der Kategorie: Kabel Deutschland, Vodafone

Vodafone & Kabel Deutschland verunsichern Verbraucher

Kabel DeutschlandDie Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor Mitarbeitern des Netzbetreibers Vodafone und dessen Tochter Kabel Deutschland. Offenbar sendet das Unternehmen derzeit Werbeschreiben und „Medienberater“ los, um Kunden zum Wechsel auf die hauseigenen Tarifstrukturen zu bewegen. Diese bedienen sich dabei jedoch nicht immer seriösen Mitteln.

Vorsicht vor „Medienberatern“ von Vodafone

Offenbar nutzen Vodafone und Kabel Deutschland zum Teil unlautere Methoden, um Kunden von den Angeboten des hauseigenen Portfolios zu überzeugen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor den Werbeschreiben der beiden Unternehmen und sogenannten „Medienberatern“, die potenzielle Kunden daheim aufsuchen.

Sowohl die Werbeschreiben als auch die Aussagen der Berater schüren den Angaben der Verbraucherschützer zufolge die Angst vor Telefon- und Internetausfällen durch die angeblich drohende Analogumstellung. „Um der Gefahr von Ausfällen durch die Umstellung zu entgehen, müssen Sie jetzt handeln. Das ist Ihre Chance, den Anbieter zu wechseln“, heißt es seitens Vodafone. Kabel Deutschland rät hingegen zur „Prüfung Ihres Kabelanschlusses“, da die Betroffenen ihren Kabelanschluss nicht in vollem Umfang nutzen würden.

„Die Medienberater dieser Firmen nutzen die angeblich ‚drohende Analogabschaltung‘ schon seit Jahren gerne als Druckmittel, um an der Haustür neue Verträge zu verkaufen“, erklärt Michael Gundall, Technikexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „in der Vergangenheit beim Fernsehempfang und nun bei den Telefonanschlüssen.“

Vodafone und Kabel Deutschland stellen Kunden unter Druck

Wie wenig Skrupel die Berater dabei haben, erläutern die Verbraucherschützer am Fall einer älteren Dame, die trotz größter Zufriedenheit mit ihrem Telefonanbieter in einen Vodafone-Komplettanschluss mit Telefon und einer 100 Mbit/s Internetleitung gedrängt wurde.

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

„Es gibt keinen Grund, übereilt einen neuen Vertrag abzuschließen“, meint Michael Gundall. „bei reinen Telefonanschlüssen müssen Kunden gar nichts unternehmen, denn die Umstellung auf IP-Technik erfolgt intern bei der Telekom.“ Der Bonner Netzbetreiber plant, die Umstellung bis 2018 abzuschließen und informiert mehrmals per Postschreiben, bevor es zu einer Abschaltung kommt. Eine Kündigung kann das Unternehmen erst zum regulären Laufzeitende aussprechen.

Wer dennoch von Vodafone oder Kabel Deutschland zum Wechsel gedrängt wird, kann sich bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Hilfe suchen. Eine Beratung über das Pro und Contra des Tarifwechsels und zu den Details des Angebots schlägt mit einmalig 10 Euro zu Buche und kann unter 06131/2848-0 vereinbart werden.


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