Sonntag, den 25.10.15 15:08

aus der Kategorie: Mobilfunk

Prepaid-SIM-Karten: Anteil gegenüber Postpaid sinkt weiter

E-Plus-prepaid-SIM-kartenImmer weniger Prepaid-SIM-Karten – Wie aus der TK-Markstudie 2015 hervorgeht, sinkt der Anteil der Prepaid-SIM-Karten im Vergleich zu Postpaid-Tarifen immer weiter. Gründe hierfür dürften die Verbreitung günstiger Allnet-Tarife und die weiter fallenden Mobilfunkkosten sein.

Prepaid-SIM-Karten weniger gefragt

Am 21.Oktober stellten VATM und Dialog Consult eine Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2015 vor. Inhalt der Studie waren neben der Verteilung von Festnetz- und Mobilfunkumsätzen auch die Marktanteile von Prepaid- und Postpaid-Tarifen auf dem Mobilfunkmarkt. Der Anteil der Prepaid-SIM-Karten ist von Ende 2011 um 8,8 Prozentpunkte auf 47,1 Prozent Ende 2015 gesunken. Ende 2014 lag der Anteil noch bei 49,5 Prozent.

Die Zahl er aktivierten SIM-Karten liegt Ende 2015 bei 112,7 Millionen, von denen 59,6 Millionen auf Postpaid-Tarife und 53,1 Millionen auf Prepaid-Tarife entfallen. Der rückläufige Trend von Prepaidkarten hält nun schon vier Jahre an. Im Jahr 2011 waren noch 55,9 Prozent der aktivierten SIM-Karten ein Prepaid-Tarif.

postpaid-prepaid-2015

Postpaid-Tarife gegenüber Prepaid günstiger

Ein Ende des Trends scheint aktuell nicht in Sicht. Vor allem die Verbreitung von günstigen Allnet-Flat Tarifen zwischen 10 und 20 Euro auf Postpaidbasis befeuern diesen Trend weiter. Ein Prepaid Allnet-Flat ist bisweilen erst ab etwa 20 Euro erhältlich. Zudem sind viele Mobilfunkkunden bei Postpaid-Tarifen nicht mehr an eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten gebunden, vor allem bei den Drillisch-Marken sind viele Handyverträge monatlich kündbar.

Ein weiterer Grund für die größere Nachfrage nach Postpaid-Tarifen dürften die größeren inkludierten Datenpakete sein. Zwar können Prepaid-Nutzer neben der standardmäßigen Abrechnung pro MB diverse Datenoptionen hinzubuchen, doch sind diese im Vergleich zu Laufzeitverträgen oft sehr teuer. Während die monatliche Grundgebühr für Allnet- und Smartphone-Tarife in den letzten Jahren stark gesunken ist, gilt bei den meisten Prepaid-Tarifen weiterhin ein Einheitspreis von 8-9 Cent pro SMS und Minute.


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2 Kommentare zu Prepaid-SIM-Karten: Anteil gegenüber Postpaid sinkt weiter

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  1. fufu schrieb am 20.11.2015 um 15:15

    schon geile werbung 😀 wer von den 3 großen hats bezahlt ? 😀

  2. Patrik schrieb am 29.10.2015 um 02:11

    Ein weiterer Grund für die größere Nachfrage nach Postpaid-Tarifen dürften die größeren inkludierten Datenpakete sein. Zwar können Prepaid-Nutzer neben der standardmäßigen Abrechnung pro MB diverse Datenoptionen hinzubuchen, doch sind diese im Vergleich zu Laufzeitverträgen oft sehr teuer.

    Wem 15eur für ne 5GB Flat bei Prepaid zu teuer sind hat wohl den Knall nicht gehört.
    Aber gut.. sollen die doch weiter mit ihren Billoverträgen und teils deutlich unter 500MB/Monat rumsurfen.. lol

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