Mittwoch, den 11.11.15 11:33

aus der Kategorie: TMobile

T-Mobile USA zieht Videos nicht vom Datenkontingent ab

T-Mobile-US-ShopT-Mobile USA – Kunden des US-Netzbetreibers T-Mobile USA können in Zukunft unbegrenzt Videos über ihre Mobilfunkverbindung streamen, ohne dass die Datenmengen auf das Internetkontingent angerechnet werden. Der Service gilt vorerst lediglich in den USA und wird über eines speziellen Algorithmus umgesetzt.

T-Mobile USA verbessert Streaming

In den USA überrascht die Telekom-Tochter T-Mobile regelmäßig mit kundenfreundlichen Neuerungen und Innovationen. In der Vergangenheit beendete das Unternehmen unter anderem die Erhebung von Roaming-Gebühren oder führte eine Gutschrift für Kosten ein, die andere Anbieter für den Wechsel zu T-Mobile erheben.

Wie das Handelsblatt berichtet, wird es in naher Zukunft eine weitere Verbesserung der Konditionen geben, mit der Kunden des Netzbetreibers Vorteile genießen können. Ab der kommenden Woche wird das durch Streaming-Portale verbrauchte Datenvolumen nicht mehr auf die im Tarif verfügbaren Datenpakete angerechnet.

Das Unternehmen nennt den Service “Binge-On” und stellt ihn ohne Mehrkosten zur Verfügung. Unter dem sogenannten Binge Watching versteht man ein Phänomen, welches vor allem durch die ständige Verfügbarkeit der Streaming-Portale bekannt wurde, nämlich mehrere Serien-Folgen hintereinander oder ganze Staffeln am Stück anzusehen.

T-Mobile USA zieht Streaming nicht vom Kontingent ab

Den Angaben zufolge nutzen bereits 84 Prozent aller Millennials, Menschen, die nach 1977 geboren wurden, regelmäßig das Binge Watching. Innerhalb der Generation X, geboren zwischen 1965 und1976, sind es 71 Prozent, bei den Baby-Boomern, den Jahrgängen 1946 bis 1964, 56 Prozent.

t-mobile us

Das neue Angebot T-Mobiles freut Kunden und Interessenten, die sich durch dieses möglicherweise häufiger für einen T-Mobile-Vertrag entscheiden. Weniger positiv sind laut Handelsblatt die Investoren des Unternehmens gestimmt, die eine höhere Belastung der Netze und Infrastrukturen ohne tatsächliche Mehreinnahmen befürchten.

T-Mobile setzt offenbar auf einen Algorithmus, der die über das Mobilfunknetz gesendeten Videodateien komprimiert und ihren Datenverbrauch senkt. Für die Kunden soll es jedoch keine spürbaren Nachteile geben, die Komprimierung sei auf den keinen Displays der Smartphones kaum zu bemerken, heißt es.


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