Dienstag, den 17.11.15 15:24

aus der Kategorie: Mobilfunk

Erstmals mehr Mobilfunkanschlüsse als Menschen

Cat S40 Outdoor Handy HerstellerMobilfunkanschlüsse weltweit – Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse weltweit hat einen neuen Rekord erreicht. Erstmals gibt es genauso viele Handys und Smartphones wie es Menschen gibt. Ein Ende ist nicht in Sicht, in fünf Jahren sollen es rund 9 Milliarden sein.

Mobilfunkanschlüsse weltweit auf neuem Hoch

Weltweit gibt es bald mehr Mobilfunkanschlüsse als Menschen. Während die Weltbevölkerung derzeit bei rund 7,3 Milliarden liegt, ist die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse auf 7,4 Milliarden angestiegen. Wie der Netzwerkausrüster Ericsson im hauseigenen Mobility Report erklärt, setzt sich die Zahl vor allem durch parallel genutzte Anschlüsse zusammen. Während viele Menschen gar kein Handy oder Smartphone besitzen, nutzen anderen zwei, drei oder mehr gleichzeitig.

Im Vorjahr betrug die Anzahl der Anschlüsse 7,1 Milliarden und stieg in den vergangenen Monaten um insgesamt 300 Millionen an. Auffällig ist der rasante Anstieg der Smartphone-Nutzung. Während die erste Milliarde erst 2012 erreicht wurde, legten die Zahlen bis 2015 gehörig zu. Im vergangenen Jahr ermittelte Ericsson 2,6 Milliarden Smartphone-Anschlüsse, in diesem Jahr bereits 3,4 Milliarden. Prognosen zufolge soll sich die Zahl bis 2016 auf rund 4 Milliarden Anschlüsse erhöhen, bis 2021 rechnet Ericsson mit 6,4 Milliarden Smartphone-Nutzern.

Die steigende Verbreitung der mobilen Geräte wirkt sich auch auf den Datenverkehr aus. Im Durchschnitt verbraucht ein Smartphone-Nutzer ein monatliches Datenvolumen von 1,4 GB, Im Vorjahr lag der Wert noch bei 1 GB. Bis 2021 könnte die Datenmenge auf 8,5 GB ansteigen.

Datenverbrauch steigt kontinuierlich an

Am Datenhungrigsten sind Smartphone-Nutzer in den USA und Nordamerika, im Schnitt schicken sie 3,8 GB pro Monat über den Äther. Auf Platz zwei folgt Westeuropa mit durchschnittlich 2 GB pro Monat, gefolgt von Mittel- und Osteuropa mit 1,4 GB. Vergleichsweise sparsam geht es in Lateinamerika (1,2 GB), im mittleren Osten und Afrika (1,1 GB) und im asiatisch-pazifischen Raum (1 GB) zu.

Auch hier vermutet Ericsson einen deutlich Zuwachs in den nächsten Jahren. Bis 2021 sollen die Datenmengen auf über 6 GB pro Monat steigen, in Westeuropa sogar auf bis zu 18 GB, in Nordamerika auf bis zu 22 GB.


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