Dienstag, den 19.01.16 17:26

aus der Kategorie: Samsung

Verbraucherschützer verklagen Samsung wegen fehlender Updates

Samsung Ultimate Test DriveKlage gegen Samsung – Verbraucherschützer aus den Niederlanden streben eine Klage gegen den Hersteller Samsung an. Ursache des möglichen Rechtsstreits ist die Update-Politik Samsungs, die nur ungenaue Informationen über bevorstehende und geplante System-Updates der Geräte und Betriebssysteme bereithält.

Verbraucherschützer klagen gegen Samsung

Die Update-Politik der Hersteller lässt häufig zu wünschen übrig. Feste Zusagen, welche Geräte eine neue Firmware oder eine neue Betriebssystemversion erhalten werden, sind meist rar. Auch Sicherheitslücken werden nicht oder erst spät geschlossen und bieten Angreifern Möglichkeiten, die Smartphones der Nutzer zu infiltrieren.

Verbraucherschützer aus den Niederlanden wollen nun gegen die unzureichenden Zusagen, schwammigen Aussagen und nicht erfolgten Updates vorgehen und gegen den Smartphone-Hersteller Samsung Klage einreichen. Als Grund gilt die undurchsichtige Update-Politik des Unternehmens und die häufig nicht eingehaltenen Versprechen bezüglich neuer Firmware-Updates und Sicherheits-Patches.

Wie der Consumentenbond in einer Pressemitteilung erklärt, wollen die Verbraucherschützer mit diesem Schritt erreichen, dass sich betroffene Kunden auf die Aussagen des Herstellers verlassen können und zugesagte Updates tatsächlich ausgeliefert werden. Samsung ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, dessen Update-Politik den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge ist. Auch andere Hersteller müssen sich auf entsprechende Klagen einstellen. Den Angaben zufolge ist Samsung lediglich das erste Ziel, da das unternehmen aus Südkorea zu den Marktführern im Android-Bereich zählt und in der Vergangenheit mehrmals negativ auffiel.

Samsung Smartphones erhalten früh keine Updates mehr

Einer Studie der Verbraucherschützer zufolge, wurden rund 82 Prozent aller Samsung Smartphones bereits zwei Jahre nach ihrem Marktstart nicht mehr mit den neuesten Updates versorgt. Auch kritische Sicherheitslücken, etwa die auf fast allen Android Smartphones aufgetretene Stagefright-Lücke, werden nicht zeitnah geschlossen und gefährden die persönlichen Daten der Nutzer.

Der Verband, der in den Niederlanden rund 500.000 Mitglieder zählt, habe eigenen Angaben nach im Vorfeld versucht, sich mit Samsung zu einigen und eine einvernehmliche Lösung angestrebt. Allerdings hätten die Zugeständnisse des Unternehmens nicht überzeugt, heißt es, so dass sich nun ein Gericht mit dem Thema befassen muss.


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