Sonntag, den 07.02.16 11:30

aus der Kategorie: E-Plus / Base, o2 News und Nachrichten, Vodafone

o2/E-Plus und Vodafone wegen Datenautomatik vor Gericht

Urteil Gericht © Gina Sanders - Fotolia.comMobilfunkanbieter vor Gericht – Die Datennutzung von Mobilfunkkunden beschäftigt weiterhin die Gerichte hierzulande. Nachdem erst vor wenigen Tagen ein Urteil gegen die Drosselung bei unbegrenztem Datenvolumen ausgesprochen wurde, stehen in wenigen Tagen Vodafone und Telefonica wegen der Datenautomatik vor Gericht.

Klage gegen Datenautomatik

Am 11. Februar 2016 steht ein weiteres Gerichtsverfahren gegen die Mobilfunkanbieter o2, E-Plus und Vodafone an. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale klagt vor Gericht gegen die Datenautomatik, welche bei immer mehr Handyverträgen von o2 und Vodafone Tarifbestandteil ist.

Die Datenautomatik ist vor allem bei vielen neuen Tarifen fest verankert und greift automatisch, sobald das monatliche Inklusivvolumen aufgebraucht ist. So werden bei einigen o2 Verträgen beispielsweise nach Verbrauch des Datenvolumens bis zu 3 x pro Monat 100 MB für jeweils 2 € nachgebucht. Erst nach der dritten Buchung greift eine Drosselung der Bandbreite.

Mobilfunkkunden werden abgezockt

Zwar werden Mobilfunkkunden vor der Buchung der Datenautomatik per SMS informiert, dennoch kann diese die monatlichen Vertragskosten deutlich erhöhen, beklagt Verbraucherschützer Heiko Dünkel gegenüber dem Magazin Focus Online. „Kunden werden von hinten durch die Leiste abgezockt“ und verlieren dadurch nicht nur die Übersicht, sondern auch die Macht über ihren Vertrag, so der Verbraucherschützer.

Telefónioca o2 Datenautomatik

Die Logik hinter der o2 Datenautomatik

Laut Focus sind von der Klage Privat- und Geschäftskundentarifen wie z.B. die o2-Tarife o2 Blue Basic, Blue Select, Blue All-IN S, M, L, XL, Blue Premium sowie Vodafone- und BASE-Tarife betroffen. Bei einigen Tarifen lässt sich auch die Datenautomatik abschalten. Der Verbraucherschützer Dünkel schlägt deshalb vor, Kunden generell selbst über die Buchung von Datenpaketen entscheiden zu lassen.

Auch der Provider Drillisch setzt die Datenautomatik bei seinen Discountern (smartmobil, DeutschlandSIM, McSIM, simply, maXXim etc.) ein. Die Telekom verzichtet allerdings gänzlich auf die Datenautomatik und bietet ihren Kunden stattdessen eine variable Speed-ON-Option.

Bildquelle:  © Gina Sanders – Fotolia.com


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