Dienstag, den 19.04.16 09:46

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Roaming-Tarife von Telekom, o2 und Vodafone im Vergleich

vodafone-roaming-2016Roaming-Tarife im Vergleich – Ab dem 30. April zahlen EU Reisende deutlich weniger für die Kommunikation nach Hause. Neben den von der EU festgelegten Maximalpreisen bieten die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2 zum 30. April auch die hauseigenen Pakete und Optionen mit neuen Konditionen an. Wir haben die Roaming-Preise der Netzbetreiber miteinander verglichen.

EU-weit gültige Roamingkosten

Ab 30. April 2016 wird die Kommunikation aus dem EU Ausland deutlich günstiger. Statt der bislang festgelegten Pauschalen von rund 22,61 Cent brutto pro abgehender und 5,95 Cent brutto pro eingehender Minuten, 7,14 Cent brutto pro SMS und 23,8 Cent brutto pro Megabyte, kommen ab Ende des Monats Aufschläge zum Inlandstarif zum Einsatz.

Diese liegen bei 5,95 Cent brutto pro abgehende Minuten und Megabyte sowie bei 2,38 Cent brutto pro SMS und rund 1,6 Cent brutto pro eingehender Minute. Diese Aufschläge dürfen die Netzbetreiber, Anbieter und Discounter im EU Ausland zusätzlich zum in Deutschland gültigen Tarif erheben. De Facto zahlen EU Reisende dadurch ihre in Deutschland gültigen Konditionen zuzüglich der festgelegten Aufschläge.

Wer hierzulande Handy Tarife mit Flatrate nutzt, zahlt lediglich die Aufschläge und kann dadurch deutlich günstiger im EU Ausland kommunizieren als bisher. Wer Gesprächsminuten, SMS und Co. in Deutschland ohne Pauschale verwendet, muss sich ebenfalls keine Sorgen machen. Um deutlich höhere Kosten als bisher zu vermeiden, hat die EU Höchstgrenzen beschlossen. Die Roaminggebühren aus Inlandstarif plus Aufschlag dürfen die bis 30. April gültigen Pauschalen von 22,61 Cent pro abgehender Minute, 5,95 Cent pro eingehender Minuten, 7,14 Cent pro SMS und 23,8 Cent pro Megabyte – jeweils brutto – nicht überschreiten.

Durch diese Vorgaben ist sicher gestellt, dass EU Reisende nicht mehr bezahlen als von der EU vorgesehen. Die Anpassung zum 30. April 2016 dient als Vorstufe für die nahezu vollständige Abschaffung der Roaminggebühren im nächsten Jahr und soll den Mobilfunkanbietern die Möglichkeit geben, sich auf diese Umstellung vorzubereiten.

Roaming-Tarife bei der Telekom im Vergleich

Neben der EU-Vorgabe bieten auch die Netzbetreiber ab 30. April neue Roaming-Optionen an, die als Alternative gebucht werden können. Mit dem Paket Telekom Weltweit stellt der Bonner Netzbetreiber ab Ende des Monats ein auf die neuen Vorgaben angepasstes Roamingpaket bereit. Innerhalb der EU werden pro abgehender Minute und Megabyte 5 Cent brutto, pro SMS 2 Cent brutto und pro eingehender Minute 1,35 Cent brutto fällig.

o2 LTE Roaming

Telekom Weltweit ist ab 30. April 2016 automatisch in allen MagentaMobil Tarifen inklusive. Bestandskunden, die zu diesem Zeitpunkt eine ältere Auslandsoption nutzen, werden automatisch umgestellt und können die neuen Konditionen nutzen, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Mit der All Inclusive Option, der EU Flat und anderen optionalen Auslandspaketen bietet die Telekom in Zukunft Alternativen zum automatisch aktiven Weltweit Paket an. Interessenten können diese optional buchen und ihren Tarif individueller auf die persönliche Nutzung im Ausland abstimmen.

Roaming bei Vodafone und o2

Auch Vodafone passt die Roaminggebühren ab 30. April 2016 an die Vorgaben der EU an. Pro abgehender Minute erhebt der Düsseldorfer Netzbetreiber nur noch 5,95 Cent Aufschlag, eine eingehende Minute kostet 1,35 Cent. Pro SMS und Megabyte werden 2,38 Cent und 5,95 Cent fällig. In den seit 14. April 2016 verfügbaren neuen Red Tarifen ist das EU Roaming bereits im monatlichen Paketpreis inklusive. Nutzer mit einem älteren Red Tarif zahlen lediglich die genannten Aufschläge, Kunden mit einem Minutentarif zahlen nach Erreichen der Kontingentgrenze den jeweils gebuchten Inlandstarif plus Aufschlag.

Zu beachten gilt, dass Vodafone die mobile Datenflat im Ausland nicht automatisch drosselt oder sperrt, sondern ähnlich wie im Inland automatisch zusätzliche Kontingente hinzubucht. „Haben Sie Ihre Frei-MB verbraucht, bekommen Sie je nach Tarif automatisch zusätzliches Volumen über Vodafone SpeedGo. Oder Sie kaufen ein Vodafone MobileInternet-Upgrade. Auch hier gilt der Aufschlag von 5,95 Cent pro MB“, heißt es dazu seitens Vodafone. Als Alternative bietet Vodafone die EasyTravel Roaming-Option an, mit der statt des EU-Tarifs ein festgelegtes Kontingent zum Pauschalpreis im Ausland genutzt werden kann.

Besonders aufmerksam sollten Reisende jedoch in der Schweiz sein. Während das Alpenland in der EasyTravel Option enthalten ist, sperrt Vodafone es in den neuen Red-Tarifen bewusst aus. Anders verhält es sich mit Norwegen und Island, beide Länder sind sowohl in den neuen Red-Tarifen als auch in der EasyTravel Option enthalten.

T-Mobile USA

Roaming bei den Netzbetreibern

Bei der Telefónica-Marke o2 gilt wie bei der Konkurrenz der von der EU festgelegte Roaming-Preis, der als Aufschlag zum jeweiligen Inlandspreis berechnet wird, jedoch die festgelegten Höchstgrenzen nicht überschreiten darf. In den Tarifen All-in L, All-in XL und All-in Premium ist bereits eine Roaming-Flat für Gespräche, SMS und mobile Daten inklusive. In den Tarifen All-in S und All-in M kann das Paket für 4,99 Euro pro Monat mit zweijähriger Laufzeit hinzugebucht werden.

Zusätzlich steht ab Ende April das EU Day Pack für 2,99 Euro pro Tag zur Verfügung. Enthalten sind 25 Gesprächsminuten für eingehende und ausgehende Telefonate sowie 50 MB zum mobilen surfen, die Gültigkeit beträgt 24 Stunden. Zusätzlich stehen die Optionen Roaming Basic und Weltzonenpack zur Verfügung, die ab 30. April auf die neuen Konditionen angepasst werden.


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