Montag, den 02.05.16 14:00

aus der Kategorie: Android, Google

Android Malware: Google Chrome Update könnte Trojaner sein

Android SicherheitsleckDas quelloffene Android-System ist ein Paradies für Cyberkriminelle, die versuchen an persönliche Daten zu gelangen. Aktuell verbreitet sich eine Nachricht über ein Update für den Google Chrome-Browser, bei der es sich um Malware handeln kann. Die Schadsoftware gaukelt dem Nutzer das Update nur vor, in Wirklichkeit will man nur an Eure persönlichen Daten.

Android Malware durch Chrome-Update

Unter der Bezeichnung  „Update_chrome.apk“ verbeitet sich derzeit neue Malware über Android. Laut dem Blog Caschys Blog verwendet der Android-Trojaner gleich verschiedene URL`s. Die Nutzer sollen getäuscht werden, denn es handelt sich nicht um ein Update für Google Chrome.

Hat sich die Schadsoftware erstmal auf dem Android-Smartphone eingenistet, spioniert sie offenbar persönliche Daten wie Konto-Nutzung und Infos über Anrufe und SMS aus. Die Daten werden dann an externe Server weiter geleitet.

Antivirenscanner werden eleminiert

Wie der Blog berichtet sichert sich die Malware Administrationsrechte und sucht auf dem Smartphone nach installierten Virencannern um diese zu deaktivieren. Das erschwert es die Schadsoftware aufzuspüren um sie aus dem System zu entfernen. Eine erfolgreiche Entfernung wird nur durch eine Neuninstallation des gesamten Betriebssystems erreicht.

Android Malware Bild Stadt Bremerhaven de

Android Malware Bild Stadt-Bremerhaven. de

Durch die Verwendung von unterschiedlichen URL`s werden Filter umgangen. Die Schadsoftware kann, wenn sie erstmal installiert ist, alle Sicherheits-Apps ausspähen. Laut dem Bericht hat sie die Möglichkeit bekannte Virensoftware wie beispielsweise Kaspersky, ESET, Avast oder Dr.Web, ausfindig machen und praktisch eliminieren. Ist das geschafft, kann die Schadsoftware eingehende SMS und Anrufe, sowie Bankkonten überwachen. Die Logs werden dann an einem Command-and-Control-Server übermittelt. Anrufe können sogar beendet werden. Wird der Google Play Store geöffnet, wird unter Umständen eine gefälschte Seite angezeigt, wenn die Schadsoftware installiert ist. Auf dieser Seite eingegebene Daten wie Konto-Accounts, werden dann nicht an Google geleitet, sondern zu den Hackern und deren russische Telefonnummer. Der Trojaner verbreitet sich derzeit sehr schnell.


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