Sonntag, den 08.05.16 22:19

aus der Kategorie: Mobilfunk

Handyschnäppchen – darauf ist zu achten

Handyschnäppchen – Die Suche nach einem passenden Smartphone ist für viele Mobilfunkkunden auch eine Preisfrage. Ist das passende Handy gefunden, lässt sich über den Vergleich von Handy-Angeboten teils sehr viel Geld sparen.

Suche nach Handyschnäppchen

Wie stark das Handy unseren Alltag bereits durchdrungen hat, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Informations- und Kommunikationstechnik. 2015 nutzten von 36,6 Millionen Haushalten knapp 94 Prozent ein Mobiltelefon (Smartphone oder Handy). Davon entfällt nur ein Bruchteil auf das „klassische“ Handy. Inzwischen wird der Markt für Mobiltelefon klar von Smartphones dominiert.

Deren Anteil beziffert der Branchenverband BITKOM laut einer Studie aus dem März 2015 auf circa 44 Millionen Nutzer. Beeindruckende Zahlen – wenn man bedenkt, wie teuer die Geräte in der Anschaffung sind. Was liegt also näher als die Suche nach Schnäppchen? Leider zeigen die Erfahrungen, dass nicht überall ein Schnäppchen drin ist, wo dieses Wort auf dem Angebot steht.

Günstiges Handy – teurer Vertrag

Wer mit offenen Augen durch den Alltag geht, wird heute sehr viele Angebote sehen, die günstige Mobiltelefone beinhalten. Und teilweise handelt es sich bei den Geräten um Smartphones der neuesten Generation – die für wenige Euro angeboten werden. Wann macht man hier garantiert kein Schnäppchen?

Prinzipiell muss man folgenden Satz immer im Hinterkopf behalten: Unternehmen haben nichts zu verschenken. Sofern günstige Handys in speziellen Paketen angeboten werden – zum Beispiel Mobilfunk- und Surftarifen – handelt es sich um subventionierte Geräte. Hierbei sind die Vertragsbedingungen in aller Regel so gehalten, dass Verbraucher über die Basiskosten zur Kasse gebeten werden.Entsprechende Beispiele tauchen in der Praxis immer wieder auf.

@ DariuszSankowski (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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So kostet ein Smartphone der neuesten Modellreihe von Apple, Samsung und HTC im ersten Moment nur wenige Dutzend Euro. Der Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit dahinter kann aber jeden Monat schnell zwischen 40 Euro bis 50 Euro kosten. Angenommen, für das Handy werden 99 Euro Einmalzahlung fällig und der Vertrag kostet 45 Euro. Fürs erste Jahr sind dann 640 Euro zu zahlen und der Käufer muss dann noch ein weiteres Jahr 540 Euro stemmen.

Auf die eigenen Bedürfnisse achten

Immer das aktuellste Handy in der Tasche – gerade Jugendliche sehen darin eine Aufwertung des sozialen Status. Allerdings kostet dieser Anspruch Geld. Und häufig werden die technischen Möglichkeiten der Geräte nicht ausgenutzt. Für die Telefonie oder das Lesen von E-Mails muss es kein Gerät mit Mehrkernprozessor und 2 GB RAM sein.

Um in der Praxis wirkliche Schnäppchen zu machen, darf ein Punkt nicht vergessen werden – die eigenen Bedürfnisse. An dieser Stelle sollte sich jeder Verbraucher fragen, welche Aufgaben das Gerät erfüllen soll und auf welche Funktionen man im Alltag verzichten kann. Auf diese Weise wird relativ schnell klar, welches Handy man braucht – und welche Features eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen.

@ geralt (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf wird nach dem passenden Gerät gesucht. Speziell Handys, die bereits seit einiger Zeit auf dem Markt platziert sind, reduzieren sich relativ zügig in den Anschaffungskosten – und werden auf diese Weise tatsächlich zu einem Schnäppchen. Darüber lassen sich beispielsweise Handyschnäppchen bei Dealbunny finden, die mitunter unabhängig von einem Vertrag zur Verfügung stehen.

Worauf ist beim Handykauf noch zu achten?

Generell gibt es verschiedene Aspekte, die beim Kauf eines Handys eine Rolle spielen. Wichtig sollte jedem Nutzer, der das Gerät längere Zeit nutzen will, ein hohes Maß an Flexibilität sein. Das Stichwort lautet hier SIM-LOCK. Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die Wahl des Betriebssystems. In der Praxis haben sich Android und iOS durchgesetzt. Das Ergebnis ist eine recht gut ausgebaute Infrastruktur in Bezug auf Apps. Bei den anderen etablierten mobilen OS ist die Verfügbarkeit der kleinen Programme teilweise deutlich eingeschränkt. Übrigens: Wer privat oder geschäftlich unter zwei Rufnummern erreichbar sein will/muss, sollte sich für Geräte mit Dual-SIM-Fähigkeit entscheiden.

Fazit: Mobiltelefon als Groschengrab

Vermeintlich günstige Geräte können sich am Ende als teure Anschaffung herausstellen. Prinzipiell ist es anzuraten, die Offerten und Lockangebote der Händler und Mobilfunkanbieter zu hinterfragen – und vielleicht das Ganze auch einmal etwas genauer durchzurechnen. Andernfalls wird das vermeintliche Schnäppchen schnell mal zum Groschengrab.


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