Donnerstag, den 26.05.16 12:58

aus der Kategorie: Telekom T-Home

Telekom Techniker sollen zukünftig auch Samstags klingeln

Telekom CebitTelekom Techniker am Samstag – Der Telekom Techniker soll den Plänen des Bonner Netzbetreibers nach zukünftig auch Termine am Samstag wahrnehmen. Dadurch sollen Kunden weniger Urlaubs- und Freitage nutzen müssen, um den Techniker zum Anschluss ihres DSL-Tarife empfangen zu können.

Telekom Techniker am Samstag

Auf der Hauptversammlung der Telekom sprach Telekom-Chef Timotheus Höttges über einige Aspekte, die das Unternehmen derzeit beschäftigen. Neben zum Teil harscher Kritik an den Wettbewerbern, kündigte der Manager an, den Service rund um die Technikertermine der Telekom verbessern zu wollen.

Der bei vielen Kunden gefürchtete Technikertermin soll künftig auch an Samstagen möglich sein. Bislang kamen die Mitarbeiter der Telekom, die häufig notwendig sind, um einen neuen DSL-Anschluss in Betrieb zu nehmen, nur von Montags bis Freitags in die eigenen vier Wände. Und auch das nicht besonders zuverlässig. In einem Test der Stiftung Warentest im Herbst 2014 platzten 19 von insgesamt 38 vereinbarten Technikerterminen. Das Problem traf jedoch nicht nur Kunden der Wettbewerber, die ihre Angebote über das Netz der Telekom realisieren und aus diesem Grund auf den Techniker der Telekom angewiesen sind. Im Test fanden auch bei Kunden, die bei der Telekom bestellt hatten, vier von sieben Terminen nicht statt.

„Viele Kunden ärgert, dass sie für einen Termin mit der Telekom extra freinehmen müssen“, erklärte Timotheus Höttges auf der Versammlung. “ Wir lösen das, indem wir künftig viel mehr Termine samstags anbieten. Gleichzeitig entlasten wir damit die Wochentage und schaffen auch von Montag bis Freitag mehr Auswahl.“ Ob sich die Probleme damit lösen lassen, bleibt abzuwarten. Immerhin ist der Manager optimistisch, dass die Gewerkschaften positiv auf die damit einhergehende Forderung nach flexiblere Arbeitszeiten reagieren.

Telekom ärgert sich über Mitbewerber

Kein gutes Haar lies Timotheus Höttges an den Mitbewerbern, die sich in seinen Augen auf hohem Niveau beschweren würden: “ Unsere Wettbewerber kritisieren und jammern in einer Tour. Mal finden sie die Mieten zu hoch, die sie für unser Netz zahlen. Mal haben wir angeblich die falsche Technik. Dann ist der Ausbau angeblich zu langsam. Aber sobald wir ausbauen, nehmen genau diese Kritiker unser Netz. Sie vermarkten unsere Produkte unter eigenem Namen. Und zwar, weil wir reguliert sind. Die Wettbewerber haben keinen Anreiz, selbst zu investieren.“

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG , CEO

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG , CEO

Streit gab es in der Vergangenheit vor allem über die Vectoring-Pläne der Telekom. Die Technik läuft über Kupferkabel und nicht über die als moderner und leistungsfähiger geltenden Glasfaser- und Fernsehkabel. Wettbewerber und Branchenkenner befürchten jedoch, dass die Kupfernetze der wachsenden Nachfrage nicht gewachsen sind. Zudem strebt die Telekom über Vectoring eine exklusive Nutzung der Netze an, sehr zum Ärger der Konkurrenten.

Die Bundesnetzagentur hatte den Telekom-Plänen zum Ausbau und der Nutzung der Vectoring-Technologie zugestimmt. Nun prüft die EU Kommission die Entscheidung, scheint mit ihr jedoch nicht einverstanden zu sein und befürchtet ersten Informationen nach eine Behinderung des Wettbewerbs.


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