Donnerstag, den 26.05.16 17:52

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Facebook lehnt Werbung mit Übergrößen-Model ab

FacebookFacebook lehnt Werbung ab – Die Werbung mit einem Model, das nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, scheint bei Facebook nicht gern gesehen. Das soziale Netzwerk hat vor kurzem eine Werbeanzeige abgelehnt, mit der eine Frauenrechtsgruppe für eine Veranstaltung werben wollte. Das Motiv: Das Übergrößenmodel Tess Holliday im Bikini.

Facebook Werbung nach strengen Richtlinien

Wollen Unternehmen und Organisationen auf Facebook Werbung schalten, müssen sie sich an zahlreiche Richtlinien halten und strenge Vorgaben erfüllen. Unter anderem gilt es, die “Gesundheit und Fitness”-Richtlinien einzuhalten, die unter anderem besagen, dass “kein Gesundheitszustand bzw. kein Körpergewicht als perfekt oder absolut nicht wünschenswert” dargestellt werden darf. Als Beispiel gibt das Unternehmen Bilder an, auf denen Menschen ihren Bauchumfang messen oder auf denen nur die Bauchmuskeln zu sehen sind.

Offenbar greifen diese Vorgaben auch bei übergewichtigen Menschen, die nicht in das “Gesund und Fit”-Bild Facebooks passen. Wie nun bekannt wurde, hat das soziale Netzwerk das Foto einer übergewichtigen Frau abgelehnt, die mit ihrem Körper in Bikini für eine Veranstaltung der australischen Frauenrechtsorganisation “Cherchez la Femme” werben sollte.

Die Organisation verwendete ein Foto des amerikanischen Übergrößenmodels Tess Holiday und wollte mit diesem für die Veranstaltung “Feminismus und Fett” werben, bei der unter anderem über eine positive Einstellung zum eigenen Körper, Gewicht und Aussehen diskutiert werden sollte. Die Veranstalter hatte die Werbeanzeige bei Facebook in Auftrag gegeben und eine Absage erhalten. Das genutzte Foto durfte nicht verwendet werden.

Facebook lehnt Foto mit Übergrößenmodel ab

In der ausführlichen Begründung hieß es unter anderem, dass das Bild gegen die “Gesundheit und Fitness”-Regeln verstoße, da es einen Körper bzw. Teile davon in “unerwünschter Weise” zeige. “Werbeanzeigen dürfen keinen Gesundheitszustand bzw. kein Körpergewicht als perfekt oder absolut nicht wünschenswert darstellen”, erklärte das soziale Netzwerk. Darunter fallen den Angaben nach auch Bilder, die sogenannte “Muffin Tops” zeigen – Speckröllchen, die über den Hosenbund hinausragen – oder Menschen darstellen, die zu enge Kleidung tragen. Auch Bilder, auf denen sich Menschen “in ihr Fett oder ihre Cellulite kneifen” seien unerwünscht, ebenso ” negative Gesundheitszustände”, beispielsweise Essstörungen.

Übergrößen-Model Tess Holyday als Werbung für die Veranstaltung

Die genannten Beispiele und das verwendete Bild der Organisation könnten dazu führen, dass Menschen sich unwohl in ihrer Haut fühlen und unzufrieden mit sich selbst sind, heißt es als Erklärung. Stattdessen könnte Cherchez la Femme einfach das Bild einer Joggerin oder einer Radfahrerin verwenden.

Nach zahlreichen negativen Meldungen und der Veröffentlichung des Ablehnungsschreiben gab Facebook das Foto doch noch frei und entschuldigte sich für die vorschnelle Ablehnung. Man habe versucht, die “Gemeinschaft vor beleidigenden Werbungen zu schützen”, sei dabei jedoch zu unbedacht gewesen und habe die falschen Schlussfolgerungen gezogen. Gerade, weil die Veranstaltung sich für eine positive Einstellung zum eigenen Körper ausspricht und dies mit dem Bild unterstrichen werden sollte.


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3 Kommentare zu Facebook lehnt Werbung mit Übergrößen-Model ab

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  1. Thanks for the join text twist 2 free online game.

  2. Chicken-Driver schrieb am 26.05.2016 um 23:19

    Und das nennt facebook als soziales Netzwerk, sozial?

    • Apparently, these guidelines also apply to overweight people who do not fit into Facebook’s “healthy and fit” image. As it has now become known, the social network has rejected the photo of an overweight woman who was supposed to advertise her body in bikini for an event by the Australian women’s rights organization “Cherchez la Femme”

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