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Mittwoch, den 07.09.16 13:27

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Telekom-Mitarbeiter betrügen Kunden um 40 Millionen Payback-Punkte

Telekom-Mitarbeiter betrügen KundenTelekom-Mitarbeiter betrügen Kunden – Für einen Vertragsabschluss bei der Telekom winken bis zu 5000 Payback-Punkte, die im Prämienshop des Bonusprogramms eingelöst werden können. Wie nun bekannt wurde, haben Telekom-Mitarbeiter die Kunden des Unternehmens um rund 40 Millionen Payback-Punkte betrogen.

Telekom-Mitarbeiter betrügen Kunden

Die Telekom ist Partner des Bonuskartenprogramms Payback und verspricht ihren Kunden Punkte, wenn diese Produkte des Unternehmens erwerben. Mit besonders hohen Punktwerten wird der Abschluss eines Mobilfunkvertrages belohnt, der mit durchschnittlich 5.000 Punkten (entspricht etwa 50 Euro) versehen wird. Die gesammelten Punkte können im Anschluss im Payback-Prämienshop gegen Gutscheine, Zeitschriften-Abos und zahlreiche Produkte, etwa Kaffeemaschinen oder Handtücher, eingelöst werden.

Wie das Boulevard-Magazin Bild berichtet, ist es bei der Telekom zu einem größeren Betrug gekommen, in dessen Rahmen Mitarbeiter des Netzbetreibers die Payback-Punkte der Kunden selbst einstrichen. Den Angaben nach haben 120 Mitarbeiter an der Masche teilgenommen und sich in Summe mehr als 40 Millionen Payback-Punkte erschlichen.

Der Wert der erbeuteten Leistungen liegt bei rund 400.000 Euro. Offenbar hatten die Mitarbeiter bewusst verschwiegen, dass sich Kunden mit einem Vertragsabschluss Payback-Punkte sichern können und die Bonuseinheiten im Anschluss auf die eigenen Karten oder die von Vorgesetzten transferiert. Auch Auszubildende seien zu dem Betrug angestiftet worden.

Telekom fordert Vorteile zurück

Die Telekom fordert die erschlichenen Leistungen nun von ihren Mitarbeitern zurück, heißt es. Zudem erwartet das Unternehmen von allen Mitarbeitern die Unterzeichnung einer speziellen Erklärung, in der sie sich verpflichten, vom Kunden nicht in Anspruch genommene Bonus-Leistungen nicht in die eigene Tasche zu stecken. Ob der aufgeflogene Betrug weitere Konsequenzen für die betroffenen Mitarbeiter haben wird, ist nicht bekannt.

Telekom-Mitarbeiter betrügen Kunden


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10 Kommentare zu Telekom-Mitarbeiter betrügen Kunden um 40 Millionen Payback-Punkte

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  1. ich habe Erfahrungen gemacht das eine telekomshop in der spitalerstr… keine Ahnung hat was sie verkauft….dann gibt es dort kein r-gaberecht der ware….dann werden älteren kunden in diesen shop teure vertäge angedreht–die der kunde nicht braucht—-die Mitarbeiter sind unhöflich und riechen oft nach alkohol–nur im diesem shop

    • es stimmt diese Mitarbeiter im diesem t-shop riechen oft nach Alkohol und habe keine Ahnung über Produkte die sie verkaufen

  2. Clemens Grün schrieb am 18.09.2016 um 15:01

    Die alleinige Verantwortung auf ein paar Mitarbeiter der Telekom zu schieben, kann ich nicht akzeptieren. Tatsächlich agiert die Firma Telekom häufig zwischen halbseiden und unseriös, was dann auch auf einige Mitarbeiter durchschlägt. Merke: Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her.

    Beispiele für unseröses bis halbseidenes Gebaren der Firma Telekom?

    1.) Telefonanschlüsse wurden auf Digitaltechnik umgestellt, das betraf in 2015 auch unseren Entertain-Vertrag (Telefon, DSL, TV). Es gab keine Option, auf einer Beibehaltung der bisherigen Technik zu bestehen, die Telekom drohte mit Vertrags-Kündigung. Still und heimlich hat die Telekom die (quasi zwangsweise) Umstellung zu einer Vertragsverlängerung auf erneute 24 Monate missbraucht. Definitiv unseriös bis halbseiden.

    2) Bei dem hiesigen Mobilfunk-Geschäftkundenvertrag wurde nicht nur nicht auf die “Drittanbieter”-Gefahr, hingewiesen, sondern wird das allgemeine Unwissen schamlos ausgenutzt. Plötzlich tauchten auf der 70-80 Euro-Handyrechnung unerklärliche Beträge eines sog. Drittanbieters auf, der vom Geschäft mit Abofallen lebt. Schlimm genug, aber noch schlimmer: Die Telekom macht bei dem Geschäft mit und kauft die Forderungen von solchen unseriösen bis halbseidenen Firmen auf (Quelle: Rechtsanwalt Hollweg, http://www.kanzlei-hollweck.de/buchreihe/drittanbieter-mobilfunkrechnung/ ). Für ein paar Mal EUR 4,99 verrät Judas Telekom ihre eigenen Kunden. Widerlich!

    Dass in einem solchen Beute-machen-Umfeld auch Mitarbeiter auf krumme Touren kommen, ist wenig verwunderlich. Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her.

  3. MacHH schrieb am 09.09.2016 um 11:13

    Wie auch immer, Betrüger bestrafen, da und und anderswo in der öffentlichen Verwaltung und der freien Wirtschaft dann bin ich zufrieden. Soweit ich informiert bin, wurden den meisten dieser Mitarbeiter mittlerweile gekündigt. Bravo Telekom!

  4. MacHH schrieb am 08.09.2016 um 14:11

    Dann ist ja nie eine Firma verantwortlich zu machen für irgendwelche Taten, weil es immer Personen sind, die da arbeiten und den Bockmist machen. Also ist VW auch nicht für den Abgasskandal verantwortlich, waren ja nur Mitarbeiter. Irgendwas stimmt nicht an Deiner Aussage.

    • Erwin Schmitz schrieb am 09.09.2016 um 05:10

      Sie machen es sich zu einfach.

      Bei VW bedurfte es einer jahrelangen Planung, der Kooperation mit einem Softwarehersteller sowie unterschiedlichster Ebenen innerhalb des Unternehmens. Wenn die Verstrickungen dann bei VW so weit reichen, ist es akzeptabel das komplette Unternehmen zu benennen.

      Aber bei 120 Mitarbeitern einer Callcenterabteilung gleich firmenübergreifende Verstrickungen anzunehmen ist falsch, ungerecht und hinterlässt eher das Geschmäckle, dass Sie gerne pauschal auf “die bösen Unternehmen” einschlagen.

      • Carmen Hornbogen schrieb am 09.09.2016 um 11:30

        Offenbar waren es vor allem Shopmitarbeiter, die hier agiert haben und keine Mitarbeiter eines Callcenters. Wie es zum Teil hieß ging es um Offline-Coupons mit Strichcode, die mehrmals verwendet werden konnten und von Mitarbeitern missbräuchlich eingesetzt wurden.

      • Ifm schrieb am 12.09.2016 um 19:58

        Gegenüber dem Kunden ist (rechtlich) trotzdem das Unternehmen verantwortlich.

        Was die Verantwortung aus menschlicher Sicht angeht, gebe ich dir recht.

  5. prepaid. schrieb am 08.09.2016 um 10:59

    Die Telekom selbst hat damit nichts zu tun, das waren Mitarbeiter.

  6. MacHH schrieb am 07.09.2016 um 15:18

    Pfui Telekom!

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