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Freitag, den 28.10.16 14:42

aus der Kategorie: SAT & TV

GEZ: Keine Senkug des Rundfunkbeitrag trotz Milliardenüberschuss

GEZ Rundfunkbeitrag ARD ZDFRundfunkbeitrag sinkt 2017 nicht ab – Der Rundfunkbeitrag bleibt auch 2017 bei 17,50 Euro pro Monat bestehen. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hatte eine Absenkung um 30 Cent vorgeschlagen, konnte damit die Ministerpräsidenten der Länder jedoch nicht überzeugen.

Rundfunkbeitrag sinkt 2017 nicht ab

Der Rundfunkbeitrag ist vor einigen Jahren auf 17,50 Euro pro Monat abgesunken und hält seitdem dieses Preisniveau. Anfang des Jahres schlug die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) eine Absenkung um weitere 30 Cent vor.

Die Reduzierung ergab sich unter anderen aus Kosten in Höhe von 130 Millionen Euro, die die KEF aus dem Finanzbedarfsplänen der ARD herausstrich. Auch an anderer Stelle sah die Kommission die geforderten Gelder als übertrieben an und kam zu dem Schluss, dass der derzeit gültige Rundfunkbeitrag zu hoch sei und um mindestens 30 Cent pro Monat und Beitragszahler abgesenkt werden könne.

Die Empfehlung stieß jedoch auf taube Ohren. Wie nun bekannt wurde beharren die Ministerpräsidenten der Länder auf den derzeit gültigen 17,50 Euro pro Monat und stimmten einer Absenkung nicht zu. Rundfunkzahler werden demnach auch 2017 mit 17,50 Euro pro Monat zur Kasse gebeten.

Rundfunkbeitrag könnte weiter steigen

Bereits im Vorfeld hatten sich die Intendanten von ARD und ZDF gegen eine Absenkung ausgesprochen und fordern im Gegenteil eine Erhöhung ein. Zahlreiche Ministerpräsidenten verweigerten den Angaben nach ihre Zustimmung, damit eine später ggf. notwendige Erhöhung nicht umso drastischer ausfalle.

Die Rundfunkanstalten selbst würden den Beitrag am liebsten selbst bestimmen, heißt es, und ihn beispielsweise an das Bruttoinlandsprodukt koppeln. “Hätte man das hierzulande seit der Einführung der GEZ-Gebühr in den Fünfzigern durchgezogen, lägen wir inzwischen bei 19,52 Euro…”, schreibt TV Spielfilm.

Welche Summen die 2013 eingeführte Haushaltsabgabe in die Kassen spült, sah man bereits 2015. Zum damaligen Zeitpunkt fuhren die Rundfunkanstalten einen Gewinn von mehr als 1,5 Milliarden Euro ein, der zum Teil auf Sperrkonten liegt und nicht ohne weiteres verwendet werden darf.


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1 Kommentar zu GEZ: Keine Senkug des Rundfunkbeitrag trotz Milliardenüberschuss

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  1. Fabian schrieb am 16.11.2016 um 19:07

    Wess Brot ich ess, des Lied ich sing.
    Trifft doch immer wieder zu.
    Je mehr Brot um so schöner der Gesang.

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