Montag, den 23.01.17 16:40

aus der Kategorie: Vodafone

Vodafone: Erneut irreführendes Werbeschreiben zur DVBT-Abschaltung

Vodafone-LogoVodafone weiteres irreführendes Schreiben – Der Netzbetreiber Vodafone macht erneut mit einem irreführenden Schreiben auf sich aufmerksam, welches bei Kunden einen falschen Eindruck erwecken und sie unnötig unter Druck setzen könnte. Diesmal thematisiert das Unternehmen die nahende DVBT-Abschaltung.

Vodafone weiteres irreführendes Schreiben

Bereits Mitte des Monats warnte die Verbraucherzentrale Sachsen vor irreführenden Werbekarten, die bei zahlreichen Haushalten eingingen. Das offiziell anmutende Schreiben mit dem Hinweis „wichtige Neuerungen der Telefon- und Internet-Technologie“ stammte von Vodafone und erweckte den Eindruck, offizielle und tatsächlich wichtige Informationen zu enthalten. Die Empfänger wurden gebeten, bis spätestens 24. Februar 2017 Kontakt über eine Telefonnummer aufzunehmen. Um den Druck zu erhöhen war die Karte mit dem Stempelaufdruck „Wiederholter Zustellversuch“ inklusive Datum und einer Art Unterschrift versehen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen stufte die Werbekarte und ihre Aufmachung als irreführende Werbung ein, dennoch benutzt Vodafone das Design offenbar weiterhin. Wie der Stern berichtet, versendet das Unternehmen erneut Briefe, in denen es über die bevorstehende DVBT-Abschaltung berichtet und ebenfalls um einen Rückruf bittet.

Vodafone verwirrt Kunden

Auch auf dem Brief findet sich ein aufgedruckter Stempel, der einen wiederholten Zustellversuch suggeriert und den Druck erhöhen soll. Zudem ist das Schreiben nicht auf den ersten Blick als Werbung zu erkennen und erweckt stattdessen den Eindruck, von einer Behörde zu stammen. Die gesetzte Frist soll die Dringlichkeit zusätzlich verdeutlichen.

Quelle: Robert Hofmann @ Facebook

Quelle: Robert Hofmann @ Facebook

In Wahrheit versucht Vodafone lediglich die Empfänger zum Anruf zu bewegen, um die hauseigenen Produkte anbieten zu können. Die Masche ist dabei nahezu mit der bereits Bekannten identisch, bei der die Verbraucherzentrale Sachsen riet: „Verbraucher, die über einen laufenden Vertrag – egal bei welchem Anbieter – verfügen, haben in keiner Weise Handlungsbedarf. Sollten sie sich für einen Anruf entscheiden, so empfiehlt es sich dringend, dabei neue Vertragsangebote auf dem Postweg anzufordern und am Telefon noch keinerlei Zusagen zu treffen.“

Betroffene, die eine Werbekarte oder einen Brief in ihrem Briefkasten vorfinden, sollten sich von deren Aufmachung nicht unter Druck setzen lassen. Es handelt sich dabei um Werbung und keine offiziellen Informationen und wichtigen Änderungen.


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