Samstag, den 11.03.17 16:00

aus der Kategorie: Apps, Mobilfunk

WhatsApp als Notrufzentrale: Pilotprojekt soll Schule machen

Whatsapp MessengerWhatsApp als Notrufzentrale – Der beliebte Messenger WhatsApp könnte bald auch als Lebensretter fungieren. „Feuerwehr reformiert Notruf-mit WhatsApp“ heißt es in einem Bericht vom maz-online. Derzeit wird ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet, das landesweit Schule machen soll.

WhatsApp soll Leben retten

Mit der Hilfe von Messenger-Diensten wie WhatsApp, könnten in Zukunft Leben gerettet werden. WhatsApp könnte durch Handy-Ortung punktgenau zu möglichen Verunglückten führen. Ein Pilotprojekt, welches die Leistelle in Brandenburg/Havel ausgeführt hat, soll landesweit ausgeführt werden.

Dem Bericht von max-online.de zufolge konnten gleich mehrere spektakuläre Rettungsaktionen mit Hilfe von Standortdaten über WhatsApp beschleunigt werden. Dazu Leistellen-Chef M. Bialek: „Die Technik bietet uns ungeahnte Möglichkeiten, Menschen zu finden. Das ist gerade in einem Flächenland mit boomendem Tourismus ein unschätzbarer Gewinn.

Smartphone-Ortung macht es möglich

In der Leistelle sollen schon 80 Smartphone-Ortungen zum Einsatz gekommen sein, um Rettungsaktionen schneller ausführen zu können. Täglich gehen bei der Leistelle etwa 500 Notrufe ein. Bisher hatten Retter es schwierig den genauen Standort eines Unfalls zu finden. Besonders ungenau gestalteten sich bisher zum Beispiel Ortungen von Unfällen mit Inline-Skatern auf der Flaming-Skate oder einem  Mountain-Biker in der Heide, denn die Sanitäter im Krankenwagen wussten aufgrund nur sehr vager Beschreibungen nicht genau wo sie hinfahren sollten.

Die Leistellen für die Landkreise Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Brandenburg/Havel haben einen Lotsendienst eingerichtet. Der jeweilige Schichtführer ist mit einem konfigurierten Mobiltelefon ausgestattet. Sobald ein Notruf eingeht, weist der Diensthabende den Anrufer durch die Smartphone-Einstellungen. Dazu wird mittels Tablet-Computer ein Kontakt angelegt und der Verunglückte oder Zeuge kontaktiert. Indem der Kontakt antwortet, erhält die Dienststelle dann die GPS-Koordinaten. Das funktioniert mit Apples iOS und Google Android.  Bisher ist eine reine Handy-Ortung zwar schon möglich, dauert aber dem Bericht zufolge zu lange. „Man muss das beantragen und erhält dann nach einer halben Stunde Informationen,“ so Bialek. „Wir schauen genau hin, welche Erfahrungen die Brandenburger machen“, sagt Marcel Haas, Schichtleiter bei der Berufsfeuerwehr in Potsdam. „Die Ortung ist eine gute Sache.“


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