Freitag, den 26.05.17 15:15

aus der Kategorie: TMobile

Verbraucherschützer fordern Verbot der Telekom StreamOn Option

Verbot der Telekom StreamOn Option – Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Bundesnetzagentur dazu auf, die von der Telekom angebotene StreamOn Option zu verbieten. Die Verbraucherschützer sehen die Netzneutralität verletzt und befürchten Nachteile für Verbraucher.

Verbot der Telekom StreamOn Option

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert von der Bundesnetzagentur ein Verbot der vor kurzem von der Telekom eingeführten StreamOn Option. Die Verbraucherschützer sehen die Netzneutralität verletzt, auf lange Sicht könnte das Angebot Nachteile für Verbraucher mit sich bringen und zu höheren Preisen führen.

„Das StreamOn-Geschäftsmodell der Deutschen Telekom verletzt die Netzneutralität. Es verringert auf lange Sicht die Wahlfreiheit der Verbraucher bei Streamingdiensten, führt zu höheren Mobilfunkpreisen und wirkt sich negativ auf Innovationen aus. Daher sollte die Bundesnetzagentur das Angebot verbieten“, erklärt Florian Glatzner, Medienexperte beim vzbv.

StreamOn Option der Telekom

Seit April können Kunden der Telekom die StreamOn Optionen buchen und Musik- und Videostreams verschiedener Partnerunternehmen ohne Verbrauch des im Tarif enthaltenen Datenvolumens nutzen. Der vzbv kritisiert, dass die Option dazu führt, dass die Auflösung von Videostreams – auch solche, die nicht von einem StreamOn-Partner bereitgestellt werden – dauerhaft reduziert wird.

„Für Verbraucher kann es sich kurzfristig lohnen, wenn die Nutzung von Videos nicht auf ihr Inklusivvolumen angerechnet wird. Dann muss das aber auch für alle Video-Angebote gelten und darf nicht einzelne Anbieter bevorzugen. Grundsätzlich wären Tarife wünschenswert, die von vornherein ein ausreichendes Datenvolumen zu einem angemessenen Preis zur Verfügung stellen“, meint Florian Glatzner.

Die StreamOn Option führe dazu, dass sich kleinere Anbieter nicht am Markt behaupten können und dieser von den großen Unternehmen bestimmt wird, heißt es: „Denn der Anmeldeprozess für Partnerdienste im StreamOn-Tarif bietet für kleinere ausländische sowie europäische Streaming-Anbieter administrative, finanzielle und sprachliche Hürden. Für Verbraucher wird dadurch in Zukunft die Wahlfreiheit eingeschränkt werden. Das führt dazu, dass wenige Anbieter den Markt und damit auch Inhalt und Preise bestimmen.“


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