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Montag, den 09.10.17 16:30

aus der Kategorie: TMobile

BNetzA: Telekom StreamOn zum Teil unzulässig

BNetzA zu Telekom StreamOn – Nach Einführung des Zero Rating Angebots Telekom StreamOn hatte die Bundesnetzagentur angekündigt, den Service hinsichtlich etwaiger Verletzungen der Netzneutralität prüfen zu wollen. Das Ergebnis liegt nun vor und deklariert tatsächlich einige Teile als unzulässig.

Telekom StreamOn zum Teil unzulässig

Bereits kurz nach Einführung des Zero Rating Angebots der Telekom wurden Stimmen laut, die in dem Service einen Verstoß gegen die Netzneutralität sahen. Diese legt fest, dass Dienste im Internet gleich behandelt werden müssen und es keine Bevorzugung geben darf. Im StreamOn Angebot der Telekom werden jedoch bestimmte Partnerangebote ohne Verbrauch des Datenvolumens übertragen, während nicht teilnehmende Dienste weiterhin regulär vom Datenvolumen abgehen.

Nicht nur Verbraucherschützern stieß dies sauer auf, auch die Regierung kündigte an, das StreamOn-Angebot genauer untersuchen zu wollen. Mittlerweile liegen die Ergebnisse vor und wurden der Telekom bereits am Freitag mitgeteilt. Im Allgemeinen hatte die Bundesnetzagentur am Angebot, bestimmte Dienste ohne Verbrauch des Datenvolumens anzubieten, nichts zu beanstanden. Dennoch muss der Netzbetreiber bei einigen Details nachbessern.

StreamOn muss nachgebessert werden

Vor allem mit einigen Passagen des Kleingedruckten zeigt sich die Bundesnetzagentur nicht einverstanden. So rügt sie etwa die in den MagentaMobil Tarifen festgelegte Reduzierung der Videoübertragungsqualität auf DVD-Niveau während es beim Audiostreaming keine solche Einschränkung gibt. Diese “verkehrsdatenabhängigen Verkehrsregeln” seien unzulässig.

Die Telekom wirbt mit Buchung der StreamON-Option

Auch die auf Deutschland beschränkte Nutzbarkeit der StreamOn-Optionen entspricht nach Auffassung der Aufsichtsbehörde nicht dem Erlaubten. Derzeit steht StreamOn nur hierzulande zur Verfügung, im europäischen Ausland findet nach wie vor ein Verbrauch des Datenvolumens statt.

Telekom hat Zeit, um nachzubessern

Die Telekom hat nun zwei Wochen Zeit, um die Mängel im Angebot zu beseitigen. Wird den Forderungen nicht Folge geleistet, darf die Bundesnetzagentur diese durchsetzen, unter anderem mit Strafgeldern.

Auch Vodafone bietet seinen Kunden ab Ende Oktober ein Zero Rating Angebot unter dem Namen Pass an. Die Bundesnetzagentur hatte bereits angekündigt, auch dieses einer genauen Prüfung unterziehen zu wollen.


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