Dienstag, den 09.01.18 14:50

aus der Kategorie: Mobilfunk

Verbraucherzentralen: Auslandsgespräche sollen günstiger werden

Gespräche ins Ausland günstiger – Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Senkung der Mobilfunkgebühren, die für Handygespräche von Deutschland ins EU-Ausland entstehen. Während die Roaminggebühren im Ausland bereits reguliert wurden, erheben zahlreiche Anbieter noch immer hohe Gebühren für Telefonate ins Ausland.

Handygespräche ins Ausland

Mit der Abschaffung der Roaminggebühren hat die EU die Nutzung von Smartphone und Handy im EU-Ausland reguliert. Seit Juni 2017 können deutsche Kunden ihren im Inland gültigen Tarif auch im Ausland nutzen, ohne dafür zusätzliche Roaminggebühren entrichten zu müssen.

Während die Nutzung im europäischen Ausland reguliert wurde, werden Kunden bei Gesprächen aus dem Inland ins Ausland noch immer zur Kasse gebeten. Zum Teil mit horrenden Gebühren, kritisieren Verbraucherschützer. Gegenüber der Deutsche Presseagentur bezeichnete Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), das Vorgehen der deutschen Anbieter als „Geldschneiderei der Telekommunikationsunternehmen“ und „eine Gelddruckmaschine“.

Gespräche sollen günstiger werden

Das Problem: Eine einheitliche Regelung, welche Kosten durch Gespräche von Deutschland ins Ausland entstehen dürfen, gibt es nicht. Die Anbieter können die Preise selbst bestimmen. Dadurch liegen diese häufig „um ein Vielfaches“ über den Gebühren, die für Inlandsgespräche und damit auch für Telefonate aus dem Ausland nach Deutschland anfallen.

Die Verbraucherschützer fordern deshalb eine Regelung, die auch die Gebühren für Handygespräche ins Ausland deckelt und einheitlich festlegt. Derzeit klaffe „eine erhebliche Lücke“ in den europäischen Vorgaben.

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Auch an anderer Stelle befürchten die Verbraucherschützer Nachteile für Kunden. So werde derzeit in Erwägung gezogen, die Fristen für den Anbieterwechsel zu verändern, heißt es. Derzeit muss dieser binnen eines Kalendertages erfolgen. Im Gespräch sei nun die Festlegung auf einen Werktag. „Wir werden dann sehen, dass plötzlich ganz häufig von Freitag bis Montag Dinge länger dauern, als das wirklich nötig ist“, befürchtet Klaus Müller. Zudem bestehe die Gefahr, dass Gebühren in den nächsten Monat übertragen werden.


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