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Donnerstag, den 11.01.18 13:10

aus der Kategorie: Apps

WhatsApp: Sicherheitslücke ermöglicht Mitlesen von Gruppen-Chats

Whatsapp MessengerWhatsApp Sicherheitslücke – Wie Forscher der Bochumer Ruhr-Universität herausfanden, klafft im Messenger WhatsApp eine Sicherheitslücke. Diese ermöglicht es Dritten, sich unbemerkt in Gruppen einzuschleusen und die dortigen Nachrichten mitzulesen – zumindest in der Theorie.

WhatsApp mit Sicherheitslücke

Der Messenger WhatsApp gehört zu den beliebtesten Kommunikationsdiensten und wird von vielen Smartphone-Nutzern täglich verwendet. Entsprechend interessant ist der Service für Betrüger und Datensammler, die in den Millionen Nachrichten, die täglich verschickt und empfangen werden, ein großes Potenzial sehen.

Obwohl WhatsApp seit 2016 auf eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzt, können Betrüger Nachrichten zum Teil unbemerkt mitlesen, fanden Forscher der Bochumer Ruhr-Universität heraus. Die Sicherheitslücke ermöglicht es Dritten, sich unbemerkt in Gruppenunterhaltungen einzuschleusen und die dort ausgetauschten Nachrichten mitzulesen. Das Leck wird durch das Einladungssystem des Messengers verursacht, durch das jedes Gruppenmitglied auch ohne Zustimmung des Administrators neue Mitglieder hinzufügen kann. An dieser stelle fehlt es jedoch an entsprechenden Authentifizierungsmaßnahmen.

Leck nur in der Theorie eine Gefahr

Eine reelle Gefahr für die Nutzer stelle die Sicherheitslücke jedoch nicht dar, heißt es. Sie können nur ausgenutzt werden, wenn der Angreifer Zugriff auf die WhatsApp-Server habe. WhatsApp bestätigt das Leck, welches dem Messenger den Angaben nach bereits seit Juli 2017 bekannt ist. Dennoch sieht das Unternehmen keinen Grund zur Sorge.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dritte die Lücke ausnutzen und sich über die WhatsApp-Server Zugriff verschaffen könnten, sei zum einen mehr als gering. Zum anderen könnte sich ein neu hinzukommendes Mitglied in den Gruppen nicht verstecken und werde allen Beteiligten angezeigt. Sie können demnach schnell reagieren und den unerwünschten Gast entfernen. Darüber hinaus sieht dieser keine alten Chatnachrichten, sondern nur die, die nach seinem Gruppeneintritt geschrieben werden.

Dem gegenüber steht die Möglichkeit, dass Eindringlinge, die Zugriff auf den WhatsApp-Server haben, entsprechende Benachrichtigungen einfach deaktivieren oder löschen oder gar die Anzeige ihrer Nummer oder ihres Namens in der Mitgliederliste verschleiern könnten. Die Sicherheitslücke wurde auch bei den Konkurrenzdiensten Threema und Signal festgestellt. Im Gegensatz zu WhatsApp haben beide jedoch bereits Maßnahmen ergriffen und die Lücke via Update beseitigt.


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