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Mittwoch, den 21.02.18 14:30

aus der Kategorie: Mobilfunk

Produktinformationsblätter: Abmahnung für Blau, Sparhandy, Unitymedia und weitere

Cat S40 Outdoor Handy HerstellerProduktinformationsblätter Abmahnung – Obwohl Produktinformationsblätter seit Juni 2017 Pflicht sind, waren die Informationen nicht bei allen Anbietern vorhanden oder leicht zu finden. Nach einer Abmahnung haben Blau, Sparhandy, Unitymedia und Base nachgebessert.

Verbraucherzentrale mahnt ab

Seit dem 1. Juni 2017 müssen Telekommunikationsanbieter sogenannte Produktinformationsblätter zu ihren Tarifen zur Verfügung stellen. Auf diesen müssen unter anderem die Tarifbezeichnung, der monatliche Paketpreis, die Laufzeit, die Inhalte des Tarifs sowie die erwartbaren Geschwindigkeiten einer Internetverbindung aufgeführt sein. Kunden und Interessenten soll es schnell und unkompliziert möglich sein, sich über die relevanten Tarifdetails zu informieren.

Um den Zugriff zu erleichtern, dürfen Produktinformationsblätter nicht versteckt werden, sondern müssen leicht zugänglich sein. Das Platzieren auf wenig populären Unterseiten im Onlineauftritt ist beispielsweise nicht gestattet. “Doch genau das haben mehrere Anbieter nach unserer Meinung getan”, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. “Bei Unitymedia, Base, blau.de (Telefonica) sowie Sparhandy.de war das vorgeschriebene Infoblatt erst nach mehreren Klicks durch die Tarifdetails erreichbar.”

Produktinformationsblätter schwer zugänglich

Für diese Vorgehen haben die Unternehmen eine Abmahnung erhalten und wurden von den Verbraucherschützern dazu aufgefordert, sich an die rechtlichen Vorgaben zu halten. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Unitymedia, Base, Blau und Sparhandy stellen die Produktinformationsblätter nun “an passender Stelle” zur Verfügung.

Für Ärger sorgt hingegen StarDSL. Der Anbieter reagierte nicht auf die Abmahnung und nahm auch keine Anpassung der Produktinformationsblätter vor. Konkret ist derzeit kein solches Infoblatt im Onlineauftritt auffindbar, obwohl es gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Verbraucherzentrale erklärt, dass “nun per Gericht die rechtlich vorgeschriebene Transparenz durchgesetzt” werde.

Ende 2017 trat die zweite Stufe der Transparenzverordnung in Kraft. Die Anbieter müssen nun auch auf den monatlichen Rechnungen über relevante Daten zur Kündigungsfrist und der Vertragsbeendigung informieren.


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