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Mittwoch, den 21.02.18 16:25

aus der Kategorie: Apps

Datenschutz bei Flirt- und Dating-Apps oftmals mangelhaft

© Benicce – Fotolia.comDatenschutz bei Flirt- und Dating-Apps – Wer sich mit Hilfe von Flirt- und Dating-Apps auf Partnersuche begibt, gibt viel von sich preis. Die Informationen landen jedoch nicht nur beim potentiellen Liebespartner, sondern auch bei Facebook und Co., fand Stiftung Warentest heraus.

Datenschutz bei Tinder und Co.

Um online eine neue Liebe, einen Freund oder einen Partner für ein Stelldichein zu finden, müssen viele persönliche Details preisgegeben werden. Flirt- und Dating-Apps wie Tinder, Lovoo und Parship bieten die Erstellung von Profilen an, mit denen Suchende von Gleichgesinnten schneller gefunden werden können.

Um das zu gewährleisten, müssen bei der Partnersuche nicht nur Geschlecht und Alter, sondern auch der Wohnort, Hobbys und Vorlieben, die sexuelle Orientierung und weitere Details zur eigenen Person angegeben werden. Je mehr Infos potentielle Partner erhalten, desto interessierter sind sie in der Regel an einem Kennenlernen. Wie die Stiftung Warentest herausfand, teilen viele Apps und Dienste diese Informationen nicht nur mit anderen Singles, sondern auch mit Dritten, etwa Facebook oder Werbefirmen.

Facebook und Co. erhalten Daten

Insgesamt wurden 22 Anbieter untersucht, die ihre Dienste per Flirt- und Dating-Apps anbieten. Das Ergebnis: Lediglich bei fünf Apps viel der Datenschutz akzeptabel aus, die große Mehrheit zeigte kleine und große Schwächen. Als Beispiel nennt Stiftung Warentest die auf homosexuelle Männer ausgerichtete App Grindr. Bereits beim ersten Start übermittelt die Anwendung den Standort des Anwenders, unabhängig ob sich dieser in Deutschland oder im Ausland aufhält. “In schwulenfeindlichen Ländern kann das zur Bedrohung werden”, warnen die Verbraucherschützer.

Neben Grindr wurde auch an Tinder, Badoo und ElitePartner das Urteil “kritisch” vergeben. Auch die iOS-Apps von eDarling, Lovescout24 und Neu.de mussten sich mit diesem Prädikat zufrieden geben. Vergleichsweise positiv fielen nur die Apps Bildkontakte und KissNoFrog auf, hier attestierte Stiftung Warentest, dass keine unnötigen Daten übermittelt werden.

Daten gehen an Dritte

Das Prädikat “kritisch” wurde für Anwendungen vergeben, die Daten an Dritte übermitteln, die für den Betrieb gar nicht notwendig sind. Dazu zählen zum Beispiel der Name des Mobilfunkanbieters oder die IMEI des Geräts.

Wer die “Dritten”, die die Daten erhalten, konkret sind, können Betroffene nur selten feststellen. Häufig sind es offenbar Werbe- und Marketingunternehmen. Mit den Informationen können diese unter anderem zielgruppengerechte Werbung schalten oder Nutzerprofile erstellen.

Alle Details zum Test sind in Ausgabe 3/2018 des test Magazins oder im Webshop zu finden.

Bildquelle: © Benicce – Fotolia.com


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