Freitag, den 23.03.18 10:28

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Facebook Datenskandal: Zuckerberg entschuldigt sich über Twitter

Facebook Datenskandal Zuckerberg – Die Firma Cambrigde Analytica soll sich Berichten zufolge satte 50 Millionen Facebook-Profile erschlichen haben. Facebook steht derzeit in der Kritik, das Unternehmen aber will sich aus der Verantwortung ziehen. Mark Zuckerberg hat jetzt ein Statement abgegeben um den Imageschaden einzugrenzen.

Facebook Datenskandal: “Delete Facebook”

Der 50 Millionen-Klau von Facebook-Profilen hat zu einem Hype in den Medien geführt. Durch eine Pyschotest-App gelangte es der Analyse-Firma Cambrigde Analytica sich die Nutzer-Profile zu erschleichen. Der Skandal bringt auch die Politik auf den Plan. So heißt es unter anderem “die Demokratie ist bedroht, solche massiven Auswirkungen können Einfluss auf demokratische Wahlen haben und auch solche manipulieren”.

Der Gründer von Facebook, Brian Acton, hatte über Twitter dazu aufgerufen, Facebook zu löschen. #Delete Facebook”, so der Hashtag. Facebook steht gewaltig unter Druck und Mark Zuckerberg hat sich jetzt endlich auch zum Skandal geäußert.

“Es tut mir wirklich leid, was geschehen ist”, so Zuckerberg

Angeblich ist schon seit 2015 bekannt, dass Daten weitergeleitet werden trotz angepasster Facebook-Richtlinien, so eine Aussage von Aleksandr Kogan, einem Mitarbeiter der Universität Cambrigde. Daten wurden über eine Quiz-App gesammelt und 2015 an das Unternehmen Cambrigde Analytica weiter gegeben. Facebook hatte daraufhin Kogans App gesperrt und sich versichern lassen, das jegliche Daten gelöscht wurden. Nach diversen Meldungen wurde aktuell bekannt, dass dies aber nicht geschehen ist. Aufgrund von Vertrauensbruch wurde Kogans und Cambrigde Analytica von allen Facebook-Diensten ausgeschlossen.

Facebook hat inzwischen den Datenzugriff auf Apps deutlich eingeschränkt und will alle betroffenen Nutzer über den Missbrauch informieren. Mark Zuckerberg hat ein Statement bei der New York Times und CNN abgegeben.”Es tut mir wirklich leid, was geschehen- es war ein großer Vertrauensbruch,” so entschuldigt sich Zuckerberg über Twitter. Laut einem Bericht von The Verge will der Chef von Facebook eine Regulierung seiner Social-Media-Plattform planen. “Ich bin mir tatsächlich nicht sicher, dass wir nicht reguliert werden sollten.. und dich denke, die Frage ist eher, wie sieht die richtige Regulierung aus”. Das sehr umfangreiche Statement von Zuckerberg ist auf Twitter zu finden.


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1 Kommentar zu Facebook Datenskandal: Zuckerberg entschuldigt sich über Twitter

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  1. Groovedelic schrieb am 28.03.2018 um 22:47

    Eine Entschuldigung hilft da gar nichts. Das Facebook Grundsystem ist darauf ausgelegt, Daten zu erheben. An Datenschutz wurde nie gedacht, man kann dort meines Wissens auch keine anonymen Konten erstellen, vielen Menschen ist nicht klar, das „Whatsapp“ und „Instagram“ zu „Facebook“ gehöre und das „Facebook“ eine sehr große Firma ist und somit auch der Datenaustausch untereinander erfolgt.
    „Instagram“, „Whatsapp“ und „Facebook“ sind meiner Meinung nach nicht mehr zu regulieren. Viele weitere Firmen sind sehr groß geworden und halten sich nicht mehr an Gesetze, sie machen was sie wollen. Doch es gibt auch Alternativen, z.B. „Threema“ und „Telegam“.

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