Freitag, den 11.05.18 11:45

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Telefónica o2: Alttarife sollen aus dem Portfolio verschwinden

Markus Haas o2Telefónica o2 Alttarife – In den Systemen von o2 befinden sich zu viele Kunden mit Alttarifen. Um die Digitalisierung voranzutreiben, will der Netzbetreiber im Portfolio aufräumen und die Anzahl der noch genutzten Alttarife reduzieren und vereinfachen.

Telefónica o2 Alttarife

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Telefónica CEO Markus Haas zu den Digitalisierungsplänen des Netzbetreibers. Als großes Problem sieht der Manager die hohe Zahl an Alttarifen, die noch immer in den Systemen schlummern und von zahlreichen Kunden genutzt werden: „Wir haben viele alte Tarife, zigtausende. Hier ein Datenpaket dazu, dort ein Musiktarif.“

Um Ordnung in das Portfolio zu bringen, setzte das Unternehmen auf ein Projekt mit dem Namen „Detox“. Mit ihm soll das Tarifportfolio stark vereinfacht und einheitlicher werden. „Bei der Zusammenführung der Kunden von E-Plus und Telefónica/O2 haben wir schon eine Hälfte der Alt-Tarife rausgenommen. Es sind immer noch viele Tausend. Wenn wir es jedem unserer 45 Millionen Mobilfunkkunden ermöglichen wollen, vieles digital zu erledigen, dann heißt das, wir müssen erst mal vereinfachen, und zwar radikal“, erklärt Markus Haas.

Große Datenpakete und vernetzte Kanäle

Außerdem sollen die Kontaktwege, die das Unternehmen seinen Kunden zur Verfügung stellt, in Zukunft stärker miteinander zusammenarbeiten. „Unsere Systeme wurden historisch Schritt für Schritt und teilweise unabhängig pro Kanal aufgebaut. Wenn wir aber alles auch digital mit einem möglichen Kanalwechsel während des Kaufprozesses anbieten wollen, müssen diese Systeme miteinander reden. Alle Kanäle müssen jede Aktion nachvollziehen können, die in einem der Systeme gemacht wurde“, heißt es weiter.

Neben diesen Maßnahmen sieht der CEO aber auch ausreichend große Datenpakete als entscheidend für die fortschreitende Digitalisierung des Netzbetreibers an. Während ein Großteil der Kunden vor einem Jahr mit einem Volumen von 1 GB auskam, werden heute zum Teil mehr als 7 GB verbraucht. Zudem ist die Nutzung nicht mehr nur auf ein Smartphone beschränkt, sondern werde immer stärker auf Tablets, Uhren und Co. ausgeweitet. „[…] da will ich doch nicht sechs oder sieben Verträge haben, sondern da will ich eine Lösung haben von meinem Anbieter“, ist sich Markus Haas sicher.


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