Mittwoch, den 04.07.18 12:10

aus der Kategorie: DSL & Internet

connect Festnetztest 2018: Telekom auf Platz 1, zweiter Platz für 1&1

DSL Drossel Trafficconnect Festnetztest 2018 – Im hart umkämpften connect Festnetztest hat sich in diesem Jahr die Telekom den ersten Platz gesichert. Der Netzbetreiber lag diesmal vor dem Konkurrenten 1&1, der es lediglich auf Platz zwei schaffte. Seit Jahren liefern sich die beiden Anbieter beim Festnetztest ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei den regionalen Anbietern holte sich M-Net den Gesamtsieg.

connect Festnetztest 2018

Der Wettbewerb zwischen der Telekom und 1&1 geht in die nächste Runde. Seit Jahren liefern sich die beiden Anbieter ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim connect Festnetztest. Während 1&1 den Test in den Jahren 2015 und 2017 gewann, sicherte sich die Telekom den Sieg in den Jahren 2013, 2014 und 2016. Vor allem in der nach den Siegen folgenden Werbung gab es mitunter einen Schlagabtausch zwischen denn beiden Platzierten, in denen die Unternehmen gegen den jeweils anderen austeilten.

In diesem Jahr hat wieder die Telekom die Nase vorn und holte sich den Gesamtsieg im connect Festnetztest 2018. Das Fachmagazin lobt vor allem die guten Ergebnisse in den Bereichen Telefonie, Breitband-Internet und Web-Services. Dabei zeigte die Telekom in fast allen Einzelkategorien Top-Leistungen. Zum Teil waren die Wettbewerber, etwa 1&1 im Bereich Web-Services sowie Unitymedia und M-Net beim Breitband-Internet, jedoch gleichauf.

Telekom holt sich Gesamtsieg

Dennoch konnten die guten Bewertungen in fast allen Kategorien der Telekom den Gesamtsieg sichern. Das Unternehmen liegt damit auf Platz 1 aller getesteten Unternehmen, knapp dahinter folgt M-Net. Einschnitte gab es jedoch bei „den Download-Zeiten der standardisierten ETSI-Kepler-Referenzseiten und auch in der gesamten Testdisziplin Web-TV“. Hier erreichte die Telekom lediglich den jeweils vorletzten Rang.

Gamer und Fotobuchnutzer wiederum seien bei der Telekom gut aufgehoben, so connect. In Summe fuhr die Telekom 447 von 500 möglichen Punkten ein und erhielt das connect-Testurteil „sehr gut“.

Glenn Carstens-Peters via Unsplash

1&1 auf Platz zwei

Bei den überregional agierenden Anbietern landete 1&1 in diesem Jahr auf Platz 2. Das Unternehmen erreichte 441 von 500 Punkten und ebenfalls das connect-Testurteil „sehr gut“. Vor allem in den Bereichen Sprache, Highspeed-Internet und Web-Services schnitt 1&1 gut ab. Im Bereich  Web-TV gab es jedoch noch Verbesserungspotenzial. „Hier könnten die Video-Reaktionszeiten vor allem in der mittleren Bandbreitenklasse (zwischen 20 und 100 Mbit/s) besser sein“, heißt es.

Ein wenig sauer stieß dem Fachmagazin das Verhalten von 1&1 im Vorfeld des Tests auf. Der Anbieter hatte offenbar versucht, sich aus der Wertung nehmen zu lassen und diesen Schritt mit „laufende Umbau- und Integrationsarbeiten“ begründet. „Doch die Testteilnahme liegt nicht im Ermessen der Kandidaten“, erklärt connect. „Mit Blick auf die redaktionelle Unabhängigkeit und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse widersprach connect sofort – und testete 1&1 trotzdem.“ Weiter heißt es:

Auch während und nach der Durchführung der Messungen gab es weiterhin zum Teil intensive Diskussionen mit den Kandidaten – beispielsweise wegen Auffälligkeiten, die das Monitoring-System von zafaco während der Tests meldete. Doch wir nehmen’s sportlich – beweisen manche nervöse Reaktionen der Netzbetreiber doch die hohe Relevanz, die unsere fundierten und kritischen Testergebnisse in der Branche haben.

Unitymedia, o2 und Vodafone jeweils „gut“

Größere Einschnitte gab es auch bei den Wettbewerbern Unitymedia, o2 und Vodafone nicht. Die drei Anbieter erreichten 422 Punkte (Unitymedia), 420 Punkte (o2) und 392 Punkte (Vodafone) und damit jeweils das connect-Testurteil „gut“.  Während Unitymedia vor allem im Bereich Highspeed-Internet Leistung zeigte, zeichnete sich o2 durch gute Ergebnisse in den Bereichen Sprache und Ladezeiten von Webseiten aus. Bei Vodafone fielen die Bereiche Verbindungsaufbau bei Sprache und Upload-Zeiten bei Fotobuchmessungen positiv auf. Abstriche gab es jedoch bei den Upload- und Download-Messungen und der Einhaltung der zugesagten Bandbreite.

Bei den regionalen Anbieter hat M-Net mit 450 von 500 Punkten und dem connect-Testurteil „sehr gut“ die Nase vorn und sogar ein paar Punkte mehr als die Telekom. Auch Net Cologne erreichte mit 428 Punkten ein „sehr gut“, gefolgt von EWE mit 422 Punkten und „gut“ sowie Pyur mit 336 Punkten und den Testurteil „befriedigend“.

Unter www.connect.de sind die Einzelauswertungen der Anbieter im Detail abrufbar. Außerdem erklärt das Fachmagazin genauer, welche Testmethode zum Einsatz kam und wie die Ergebnisse entstanden sind.

Bild: Glenn Carstens-Peters


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