Dienstag, den 24.07.18 11:55

aus der Kategorie: Mobilfunk

Bundesnetzagentur verlässt sich bei der Mobilfunkabdeckung auf die Netzbetreiber

Bundesnetzagentur verlässt sich auf Netzbetreiber – Bei der Angabe von Funklöchern vertrauen die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur auf die Angaben der Netzbetreiber. Eine Überprüfung des tatsächlichen Status findet nur stichprobenartig statt.

Bundesnetzagentur vertraut Netzbetreibern

Die Angabe von Funklöchern ist Sache der Netzbetreiber. Eine genau Kontrolle nimmt die Bundesnetzagentur nicht vor. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervor, die Margit Stumpp, Expertin für die digitale Infrastruktur der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, gestellt hat, berichtet Golem.de.

„In meinen schriftlichen Fragen zum Thema LTE-Mobilfunkversorgung wollte ich von der Bundesregierung wissen, wie genau die Bundesnetzagentur über die Netzabdeckung und Versorgungsqualität informiert ist. Leider wird bestätigt, dass die Bundesnetzagentur nur stichprobenartig prüft und sich im Wesentlichen auf die Aussagen der Netzbetreiber verlässt“, wird Margit Stumpp zitiert.

Überprüfung nur stichprobenartig

Dabei prüfe die Aufsichtsbehörde lediglich, ob die Netzbetreiber die Versorgungsauflagen einhalten, heißt es. Wie die aktuelle Versorgungslage tatsächlich ist, falle nicht darunter. „Insofern ist der Bundesnetzagentur auf Grund der eingereichten Karten bekannt, in welchen Regionen die in der Auflage geforderte Qualität erreicht wird, und in welchen Regionen nicht“, erklärt der parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger in der Antwort.

Über den Breitbandatlas informieren die Netzbetreiber die Bundesregierung über die derzeitige Versorgung. Eine Überprüfung der getätigten Angaben findet nur stichprobenartig statt. „Unterschiedliche Abdeckungen bei Datenraten unterhalb von 50 MBit/s werden gar nicht mehr abgefragt oder überprüft“, schreibt Golem.de. Mit einer „Funkloch-App“ sollen Bürger ab Ende des Jahres selbst aktiv werden können. Bis 2020 soll die Mobilfunkversorgung 99 Prozent der bewohnten Fläche Deutschlands erreichen, so das Ziel der Bundesregierung.

Bild:Quino Al


Werde jetzt Mobilfunk-Talk Online-Redakteur

Jetzt kommentieren (0)

Zur Diskussion im Forum:

Tipp: Nur für kurze Zeit - Callya Freikarte oder o2 Freikarte oder BASE SIM-Karte oder Telekom Freikarte kostenlos bestellen!

Kommentare zu Bundesnetzagentur verlässt sich bei der Mobilfunkabdeckung auf die Netzbetreiber

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Profilbilder bei Gravatar
Startseite | Datenschutz | Impressum