Dienstag, den 13.08.19 16:40

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Wie viel Datenvolumen braucht man?

Die Suche nach einem Handyvertrag ist gar nicht so einfach. Denn erst einmal müssen die Anforderungen geklärt werden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen wie Sie herausfinden, wie viel Datenvolumen Sie in Ihrem nächsten Handyvertrag wirklich brauchen.

Den aktuellen Verbrauch checken

Moderne Smartphones bieten glücklicherweise die Möglichkeit, ganz einfach das aktuell genutzte Datenvolumen zu kontrollieren. Bei Android müssen Sie dafür einfach nur in den Einstellungen Ihres Geräts auf den Unterpunkt Verbindungen gehen und dann auf den Menüpunkt Datennutzung klicken. Schon wird Ihnen das Smartphone automatisch anzeigen, wie viele Daten Sie über mobile Verbindungen übertragen haben. Der Zeitraum ist dabei standardmäßig ein Monat. Dies können Sie aber ganz flexibel ändern. Möglicherweise möchten Sie lieber einen längeren Zeitraum betrachten, um einen zuverlässigeren Durchschnittswert verwenden zu können. Eine detaillierte Anleitung gibt es übrigens im Tipp-Center von Computer Bild.

Statistik zum Datenvolumen von mobilem Internet weltweilt

Bildquelle: Mobilfunk-Talk

Wenn Sie schon in diesem Menüpunkt sind, können Sie auch noch eine Warnung für den Datenverbrauch einstellen. Sollten Sie mehr mobile Daten nutzen als eingestellt, werden Sie eine Warnung erhalten. So können Sie informiert werden, wenn Sie vergessen das W-LAN einzuschalten oder Sie versehentlich einen besonders großen Download starten.
Beim iPhone ist es genauso einfach, die Nutzung der mobilen Netzwerke zu kontrollieren. Im Bereich Einstellungen finden Sie die Aufstellung unter dem Menüpunkt Mobiles Netz. Dort sehen Sie die Gesamtsumme des aktuellen Zeitraums. Darüber hinaus können Sie sich informieren, wie viele Daten die einzelnen Anwendungen jeweils übertragen.
Mit diesen Werten haben Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt, für das richtige Datenvolumen in Ihrem nächsten Handyvertrag.

Den Verbrauch in der Zukunft abschätzen

Nachdem Sie Ihr genutztes Datenvolumen der letzten Monte herausgefunden haben, müssen Sie in die Zukunft blicken. Überlegen Sie sich, ob sich die Nutzung in den nächsten Monaten oder Jahren potentiell verändern wird. Wenn Sie sich auf einen Vertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten festlegen, sollte dieser auch den gesamten Zeitraum über Ihren Ansprüchen genügen.

Gehen Sie also mögliche Szenarien durch und fragen Sie sich, ob Sie in diesem Zeitraum möglicherweise noch mehr Datenvolumen benötigen. In solch einem Fall hat die Erfahrung gezeigt, dass Sie sich lieber für einen Vertrag mit einem etwas höheren Datenvolumen entscheiden sollten. Denn bei Vertragsabschluss mehr Datenvolumen zu buchen ist deutlich günstiger, als den Vertrag im Nachhinein upzugraden oder Monat für Monat zusätzliches Datenvolumen zu buchen. Für viele Nutzer hat sich ein Vertrag mit 10 Gigabyte Datenvolumen pro Monat bewährt. Dieser deckt das Surfverhalten von fast allen Nutzern ab und sorgt dafür, dass ohne Sorgen auch einmal ein paar YouTube Videos oder Serien auf Netflix gestreamt werden können. Eine Übersicht über die besten Tarife mit 10 Gigabyte Datenvolumen im Monat finden Sie bei tarife.de/handytarife. Dort gibt es nicht nur Verträge mit einer Laufzeit von 24 Monaten, sondern auch Prepaid Tarife, die Monat für Monat neu gebucht werden können. So haben Sie entweder den günstigsten Preis oder die maximale Flexibilität.

Der Datenverbrauch von verschiedenen Anwendungen

Viele Menschen nutzen ihr Handy, um damit Videos oder Serien zu streamen. Deshalb soll der Datenverbrauch von YouTube-Videos in unterschiedlicher Auflösung hier zunächst aufgelistet werden.

Datenverbrauch für ein 10-minütiges Video auf YouTube

  • 144p – 20 MB
  • 240p – 30 MB
  • 360p – 45 MB
  • 480p – 80 MB
  • 720p – 150 MB
  • 1080p – 300 MB

Wenn Sie sich mit einer niedrigeren Videoqualität zufriedengeben, kommen Sie mit 10 Gigabyte Datenvolumen relativ lange aus. In der Qualität von 360p können Sie fast 40 Stunden Videos gucken, bevor Ihr Datenvolumen aufgebraucht ist. Auf niedrigeren Qualitätsstufen steigt diese Zahl noch einmal deutlich.

Bei Streamingdiensten wie Netflix und Amazon brauchen Sie auf der niedrigsten Einstellung etwa 300 MB pro Stunde. Wenn Sie sich für HD-Qualität entscheiden, können Sie damit aber auch mehrere Gigabyte pro Stunde verbrauchen. Beim Anbieter Spotify können Nutzer damit rechnen, dass ein gestreamter Song ca. 2 MB verbraucht. Bei einer Nutzung von einer Stunde wird also eine Datenmenge von 40 MB übertragen.

Datenverbrauch bei Apps gering

Apps wie beispielsweise WhatsApp übertragen grundsätzlich nur sehr wenige Daten. Reine Textnachrichten strapazieren das Datenvolumen kaum und können selbst mit einer gedrosselten Internetverbindung sehr schnell gesendet werden. Sollten Sie regelmäßig Fotos oder Videos versenden oder empfangen, kann das Ihr Datenvolumen erheblich strapazieren.

Direkt mit WhatsApp aufgenommene Fotos und Videos werden runterskaliert, um die zu übertragenden Daten gering zu halten. Wenn Sie die entsprechenden Medien aber schon auf dem Smartphone haben, werden die in der Originalgröße übertragen. So kann ein Video in hoher Qualität leicht 50 MB verbrauchen. Auch Videos die Ihnen gesendet werden sorgen dafür, dass Ihr Datenvolumen aufgebraucht wird. In den Einstellungen können Sie glücklicherweise auswählen, ob Fotos und Videos automatisch heruntergeladen werden sollen. Warten Sie einfach bis Sie Zuhause sind und Ihr W-LAN nutzen können, um den Verbrauch zu reduzieren.

Den Datenverbrauch ganz bequem reduzieren

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um den Datenverbrauch ohne große Entbehrungen zu reduzieren. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn Sie sich einen passenden Handytarif gesucht haben und im Nachhinein feststellen, dass das gebuchte Datenvolumen doch nicht ausreichend ist. Bevor Sie für viel Geld weiteres Datenvolumen kaufen, können Sie Ihren Verbrauch relativ einfach reduzieren.

Wenn Sie Streamingdienste wie Spotify oder Netflix nutzen, können Sie Ihre Serien und Ihre Musik ganz bequem herunterladen. Nehmen Sie dafür einfach Ihr W-LAN. So sparen Sie nicht nur Ihr Datenvolumen, sondern kommen auch in den Genuss einer ruckelfreien Wiedergabe. Selbst wenn Sie vorübergehend nur eine Edge-Verbindung haben, werden Sie dies dank des Downloads gar nicht bemerken.

Ein etwaiges Backup sollten Sie so einstellen, dass es lediglich bei einer bestehenden W-LAN Verbindung durchgeführt wird. Das Gleiche gilt für Aktualisierungen des Betriebssystems. Hier sollten Sie ebenfalls warten, bis Sie in einem W-LAN Netzwerk sind. Falls Sie Ihr Handy regelmäßig als Navigationsgerät benutzen, können Sie die Karten für Ihre Umgebung herunterladen. So verhindern Sie lange Wartezeiten und schonen Ihr Datenvolumen.


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