Mittwoch, den 02.10.19 15:13

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Handyvertrag – wie findet man den richtigen Handytarif?

© Benicce – Fotolia.comSmartphones und andere mobile Endgeräte werden in der Regel mit Prepaid-Karten oder in Verbindung mit einem Vertrag genutzt. Um Kostenfallen zu vermeiden, sollten bei der Suche nach dem richtigen Handytarif einige Fakten beachtet werden.

Automatische Vertragsverlängerung – ist das sinnvoll?

Seit Inkrafttreten neuer Regelungen sind Risiken leichter zu vermeiden. Dem Kleingedruckten in Handyverträgen sollte jedoch weiterhin volle Aufmerksamkeit geschenkt werden. Oft verbergen sich dort einige Klauseln, die sich möglicherweise nachteilig auswirken können. Die Frage, wie viel Datenvolumen pro Monat benötigt wird, lässt sich nur beantworten, wenn der eigene Verbrauch ermittelt wird. Außerdem sollte auf die automatische Vertragsverlängerung im Handyvertrag geachtet werden.

Die meisten Mobilfunkverträge werden für einen Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen. Während der 24-monatigen Vertragslaufzeit ist der Handyvertrag nicht kündbar. Da der Vertrag nach Ablauf jedoch automatisch verlängert wird, muss rechtzeitig reagiert werden. Von vielen Mobilfunkanbietern wird die automatische Verlängerung dazu genutzt, die monatlichen Kosten anzuheben.

Kündigung verhindert Vertragsverlängerung

Durch eine rechtzeitige Kündigung kann dies verhindert werden. Es kann sich deshalb lohnen, im Handyvertrag nochmals die Kündigungsfrist zu überprüfen und den Vertrag rechtzeitig vor dem Ablaufdatum zu kündigen. Dabei ist zu beachten, dass die Vertragskündigung schriftlich erfolgen und unter Einhaltung der festgelegten Kündigungsfrist rechtzeitig beim Anbieter eingehen muss. Vor der Kündigung des bestehenden Mobilfunkvertrags sollte allerdings geprüft werden, ob günstigere Tarife angeboten werden. Ein weiterer Risikofaktor beim Mobilfunkvertrag ist die sogenannte Datenautomatik. Diese Funktion, die unter bestimmten Umständen sinnvoll sein kann, beinhaltet, dass automatisch zusätzliches Datenvolumen nachgekauft wird, nachdem das vertraglich gebuchte Datenvolumen verbraucht ist. Dadurch verteuert sich der Vertrag zusätzlich. Abhängig von Anbieter und Tarif greift die Datenautomatik mehrmals im Monat, wobei keine Möglichkeit besteht, selbst über den Nachkauf von Datenvolumen zu entscheiden. Im Zweifelsfall ist es sinnvoller, einen Handyvertrag ohne Datenautomatik abzuschließen und dafür einen Tarif mit höherem Datenvolumen zu wählen.

Zwar ist die Grundgebühr dann höher, allerdings fallen im Nachhinein keine Zusatzkosten an. Ein Vergleich unterschiedlicher Tarife bei einem unabhängigen Vergleichsportal wie https://www.onlinekosten.de/mobilfunk-tarife/ kann eine objektive Einschätzung erleichtern. Bei einem Mobilfunkunternehmen wie Mobilcom-Debitel kann zwischen Mobilfunkverträgen mit festgelegter Vertragslaufzeit oder Prepaid-Tarifen ausgewählt werden. Darüber hinaus räumt der Anbieter die Möglichkeit ein, zusätzlich zum Handytarif ein Smartphone zu erwerben. Über Spezialtarife für Jugendliche oder junge Erwachsene verfügt dieser Anbieter nicht. Beim Anbieterwechsel erhalten die Kunden einen Bonus, sofern die vorherige Rufnummer auf den neuen Handyvertrag übertragen wird. Es besteht jedoch keine Möglichkeit, eine Festnetznummer mit in den Vertrag aufzunehmen.

Vertragsbestimmungen prüfen und nochmals nachrechnen

Die Suche nach einem Handyvertrag stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Bei manchen Mobilfunkanbietern ist ein kostenloses Handy im Vertrag inbegriffen. Meist handelt es sich um ein modernes Smartphone, das völlig kostenfrei ist oder zum symbolischen Preis von 1 Euro erworben wird. Auch wenn dies auf den ersten Blick sehr günstig wirkt, empfiehlt es sich, nochmals nachzurechnen. Meist verstecken sich die Kosten für ein Vertragshandy in den monatlichen Gebühren des Mobilfunkvertrags, sodass das neue Smartphone während der Vertragslaufzeit von 24 Monaten abbezahlt werden muss.

Falls der Mobilfunkvertrag anschließend verlängert wird, besteht das Risiko, zu viel für die gebotene Leistung zu bezahlen. Bei einem Vertragswechsel können allerdings auch teure Fehler passieren. Damit der Mobilfunkvertrag rentabel bleibt, sollte in regelmäßigen Abständen geschaut werden, ob günstigere Tarife mit besseren Leistungen verfügbar sind. Zu spät kündigen ist häufig ein Problem, denn wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird und der Vertrag sich automatisch um mindestens zwölf Monate verlängert, besteht keine Möglichkeit mehr, vorzeitig aus dem Mobilfunkvertrag auszusteigen.

Flexible Handytarife vor Ort oder im Shop

Inzwischen gibt es auch Tarife, die monatlich kündbar sind, sodass flexibler auf Marktentwicklungen reagiert werden kann. Bei solchen Tarifen kann einfacher gewechselt werden, sobald ein attraktiveres Angebot auf den Markt kommt. Mobilfunkverträge können sowohl in der Filiale eines Mobilfunkbetreibers und im Internet abgeschlossen werden. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. In der Filiale besteht das Risiko, aufgrund der Beratung durch einen versierten Verkäufer schließlich einen Vertrag abzuschließen, der eigentlich nicht benötigt wird. Ein im Laden unterschriebener Handyvertrag schließt in der Regel das Widerrufsrecht aus. Handyverträge, die online oder per Telefon abgeschlossen wurden, können jedoch ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden.


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