Donnerstag, den 23.06.11 13:27

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Roaming: Tipps und Tricks für den Auslandsurlaub

Mobilfunk-Talk.de behandelte vor einigen Tagen ausführlich die Roaming-Angebote der Netzbetreiber im Vergleich zum EU-Standardtarif. Bei diesem Ratgeber geht es hauptsächlich um die Kostenfallen beim Datenroaming und um weitere Tipps und Tricks für den Auslandsurlaub.

Smartphone: Kostenfalle Urlaubsfoto

Eine häufige Kostenfalle ist der Urlaubs-Schnappschuss, der mit einem Smartphone gleich per E-Mail oder MMS nach Hause verschickt wird. Durch die immer höhere Auflösung der Handykamera werden auch die Dateigrößen des Fotos immer größer.

In der EU werden je nach Anbieter zwischen 0,49 Euro und 20,28 Euro pro MB fällig. Eine Deckelung der Kosten erfolgt in der EU zwar bei 59,50 Euro, damit könnten jedoch im ungünstigsten Falle maximal 3 Fotos verschickt werden. Außerhalb der EU (u.a. auch die Schweiz) ist jedoch Vorsicht geboten, denn hier gibt es keine Kostendeckelung und der MB-Preis beträgt hier bis zu 34,61 Euro.

WLAN-Hotspots als Alternative

Grundsätzlich sollte man auf die Nutzung des mobilen Internets im Urlaub verzichten und auf WLAN-Hotspots, beispielsweise im Hotel, zurückgreifen. Alternativ kann man auch spezielle Angebote der Netzbetreiber nutzen. So bietet Vodafone die Nutzung der Datenflatrates auch im Ausland an, und E-Plus bietet in seinen Prepaidtarifen ein preisgünstiges Volumenpaket im EU-Ausland an.

Surfen mit dem Laptop

Auch beim Surfen mit dem Laptop sollte man vorzugsweise auf WLAN-Lösungen zurückgreifen, jedoch gibt es auch hier Mobilfunkangebote. So gibt es sowohl direkt bei Vodafone, als auch bei zahlreichen Vodafone-Providern (ProSieben, N24 etc.) Websession-Angebote für das Ausland. Dieses Angebot wird in den meisten europäischen sowie einigen Übersee-Ländern angeboten. Hierbei kostet das 24-Stunden-Paket 14,95 Euro, auf Übersee 29,95 Euro. Enthalten sind darin 50 MB Datenvolumen. Nach Verbrauch des Datenvolumens wird allerdings die Sitzung unabhängig von der noch verfügbaren Zeit vorzeitig beendet.

Für Globetrotter geeignet ist dagegen der Datenroaming-Anbieter Abroadband, der das Datenroaming in über 50 Ländern zum Einheitstarif von 59 Cent pro MB anbietet. Die Zahlung der fälligen Gebühren erfolgt hierbei über Paypal oder Kreditkarte. Die Simkarte kann online unter www.abroadband.com bestellt werden.

Weitere Tipps und Tricks

Vor dem Urlaubsantritt sollte man überprüfen, ob der Netzbetreiber oder Provider für den Vertrag oder Prepaid-Tarif eine spezielle Roamingoption oder einen speziellen Roamingtarif anbietet. Eventuell sollte man auch nachfragen, denn speziell bei älteren Tarifen ist oft auf den aktuellen Tariflisten nicht ersichtlich, ob es ein solches Angebot für den genutzten Basistarif überhaupt gibt.

Da insbesondere Smartphones gerne automatische Firmware-Updates machen, sollte man in den Handy-Einstellungen den Internet-Zugang deaktivieren, um überraschende Kosten zu vermeiden. Wer auch im Ausland oft ins mobile Internet gehen will, sollte eine Prepaidkarte eines örtlichen Anbieters nehmen. Diese ist auch geeignet, wenn man viel innerhalb des Reiselandes telefoniert.

In den nächsten Tagen werden internationale Roamingkarten sowie spezielle Angebote für beliebte Urlaubsziele wie USA, Spanien, Türkei und Australien unter die Lupe genommen.


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1 Kommentar zu Roaming: Tipps und Tricks für den Auslandsurlaub

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  1. Sandro Julitz schrieb am 24.03.2014 um 11:37

    Mahlzeit,leider schweigt sich ja MT zu meinem Lieblings Thema aus…
    Also muß ich ran.
    Ich hatte es auch schon des öfteren angedeutet was sich für Chancen ab dem 01.07.2014 für uns ergeben.
    Das zum 15.12.2015 Roaming komplett abgeschafft werden könnte ist zwar schön glaube ich aber erst wenn es nach der EU Wahl auch wirklich beschlossen werden sollte.
    Bis dahin sollten wir nehme was wir bekommen können.
    Und was wäre das ?
    Zig neue Anbieter könnten ab 01.07.2014 auf dem Markt strömen.
    Möglich macht das die letzte Stufe der 3.EU Verordnung von 05/2012.
    Da kann jeder EU Reisende bei Grenzübertritt einfach und unkompliziert den Anbieter seiner Wahl nutzen unter Beibehaltung seiner Nummer und alles nur auf einer Rechnung.
    Ganz lustig wird das bei prepaid Karten.
    Die Telekom kommuniziert das auch schon auf ihrer HP (Roaming Anbieter Wechsel).
    Das bedeutet im Umkehrschluss.ich besorge mir eine Karte aus Polen nutze hier die Infrastruktur der deutschen Netze mit einem griechischem Anbieter der billiger ist als heimische Anbieter.
    Gut , das ist jetzt etwas übertrieben,aber möglich wäre es nach der Umsetzung der nächsten Stufe.
    Natürlich müssten dann die Anbieter untereinander neue Roaming Abkommen schließen.
    Aber ob sich das lohnt ?
    Dann wäre es schon günstiger eigene Tarife auf den Markt zuwerfen wo sich der Umstieg nicht mehr lohnt.
    Wichtig hierbei wäre es zu aller erst ankommende Gespräche in der gesamten EU nicht mehr zu berechnen.
    Dann schnürt man noch ein paar schöne Päckchen und das Geld bleibt beim Anbieter.
    So ähnlich wie Aldi Talk oder Base.
    Die Angebote der Drillisch Gruppe sind nicht soooo schlecht aber kommen definitiv 5 Jahre zu spät,so das sie nach meiner Meinung nicht lange angeboten werden.

    Schönen Montag

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