Donnerstag, den 31.05.12 11:05

aus der Kategorie: Apps

Pinger Messenger wird zum WhatsApp-Konkurrenten

Instant-Messenger erfahren derzeit einen regelrechten Boom. Kaum ein Android-Smartphone kommt heutzutage noch ohne den Whatsapp-Messenger daher und auch bei iOS ist das teilweise kostenlose Programm ein Kassenschlager. Entsprechend drängen immer neue Dienste auf den Markt und selbst die deutschen Netzbetreiber haben sich nun entschlossen ein Konkurrenz-Produkt anzubieten. Aber auch bestehende Messenger orientieren sich – leider – immer mehr an Whatsapp.

Pinger wird zu Whatsapp-Konkurrent

Der Instant-Messenger PingerSMS (kurz: Pinger) war bisher ein Programm, welches kostenlos heruntergeladen werden konnte (Android und iOS). Man erhielt daraufhin 100 Punkte, um eine echte SMS kostenlos verschicken zu können waren 10 Punkte notwendig. Bekam man jedoch eine SMS auf die Pinger-Nummer zurückgeschickt, so erhöhte sich das Konto wiederum um 10 Punkte. Insgesamt war es so möglich kostenlos SMS auf alle Betriebssysteme zu schicken.

Nun hat sich Pinger aber offenbar dazu entschieden den Dienst umzustellen und sich am weitaus größeren Konkurrenten Whatsapp zu orientieren. Die bisherige App wird „im Laufe der nächsten Wochen eingestellt“. Der neue Dienst heißt Pinger Messenger und ist ab sofort verfügbar. Interessenten können sich das Programm kostenlos über den Play Store oder den AppStore herunterladen. Allerdings lassen sich Nachrichten damit nur noch auf andere Pinger-Nummern schicken. Wer also ein Handy mit anderem Betriebssystem, beispielsweise bada, besitzt kann den Dienst nach der Umstellung nicht mehr nutzen.

PingerSMS wird zum Pinger Messenger

Netzbetreiber rufen Joyn ins Leben

Auch die deutsche Netzbetreiber sehen dem Aufstieg von Whatsapp nicht tatenlos zu. Immerhin macht der Messenger die herkömmliche SMS beinahe überflüssig, sodass sie sich nun zusammen schlossen, um gemeinsam zu handeln. Das Produkt heißt Joyn oder RCS-e und soll bereits in diesem Sommer an den Start gehen.

Mit dem eigenen Instant-Messenger der Netzbetreiber sollen Zusatzprogramme wie Whatsapp oder Pinger dann überflüssig werden. Allerdings ist bereits jetzt bekannt, dass Joyn oder RCS-e dann vorerst nur in teuren All-Inklusiv-Paketen enthalten sein werden, womit sich die Netzbetreiber wieder selbst den Wind aus den Segeln nehmen.

Wie erfolgreich Joyn/RCS-e dann in der Praxis sein wird muss sich erst noch zeigen.

Die SMS hat ausgedient

Die herkömmliche SMS erfährt durch immer mehr Messenger-Dienste einen regelrechten Negativ-Boom. Nicht nur Facebook mit der ausgekoppelten Chat-Funktion bietet einen eigenen Messenger. Auch PC-Applikationen haben es mittlerweile mehr oder weniger erfolgreich auf die Smartphones geschafft, so bieten MSN oder auch ICQ ihre Apps kostenlos an, eine SMS wird entsprechend überflüssig.


Jannis Prieschenk

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