Freitag, den 17.08.12 10:35

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AMAZON: Online-Kriminelle greifen auf Banking-Daten zu

Besonders deutsche Amazon-Kunden erhalten zurzeit Unmengen von sogenannten Phishing Mails. Die Online-Kriminellen wollen auf diese Weise auf Bank-und Kreditkartendaten zugreifen.

Phishing-Mails

Kunden vom größten Online-Versandhaus Amazon werden zurzeit mit Mails und Phishing-Seiten bombardiert. Erst bei genauerem Hinsehen können diese Angriffe überhaupt als betrügerische Absicht erkannt werden. Die Online-Kriminellen wollen durch den Amazon-Zugang ganz gezielt auf Bankdaten und Kreditkartendaten des jeweiligen Kunden zugreifen um diese zu missbrauchen.

Konto gesperrt

Die sehr gut gemachte Mail samt Amazon-Aussehen ist gut kopiert und vom Kunden kaum von einem entsprechenden Original zu unterscheiden. Im Text der Mail wird auf einen „angeblichen“ Fremdzugriff des Amazon Kontos hingewiesen und gleichzeitig die Sperrung des Kontos gemeldet. Originaltext: „Sie können Ihren Account wieder Aktivieren dazu ist eine kurze Verifizierung Ihrer Daten erforderlich. Hierfür ist lediglich eine Verifizierung unter: http://amazon.sperrung.info Nötig, um Ihren Amazon – Account zu reaktivieren und dauerhaft Freizuschalten.“

BildQuelle: t-online.de

Zugriff auf sensible Daten

Mit der excellent gemachten Phishing-Seite greifen die Betrüger auf alle privaten und sensiblen Daten des Nutzers zu. Durch die verlinkte Internetseite erfährt der Online-Kriminelle sowohl die Zugangsdaten für das Amazon-Konto, als auch näheres Details zum eigenen Bankkonto. Selbst der Zugriff auf Sicherheitscodes und auf Kreditkartendaten ist möglich. Die Betrüger können auf diese Weise mit dem jeweiligen Amazon-Konto Internet-Einkäufe tätigen oder Abbuchungsaufträge verwenden.

Vorsichtsmaßnahmen

Allerdings können Nutzer bei genauem Hinsehen und Lesen solcher Mails einigen Verdacht schöpfen. So scheint unter anderem die Groß-und Kleinschreibung nicht ganz zu klappen. Zudem sollte schon bei Abfragen zu vertraulichen Daten sofort  reagiert werden. Derart renommierte Groß-Unternehmen wie in diesem Fall Amazon, würden solche Abfragen über verlinkte Webseiten niemals tätigen. Grundsätzlich gilt: Vorsicht bei unaufgeforderten E-Mails. In der Regel werden solche Mails nicht versandt, wenn vorher kein direkter Kontakt zu Amazon entstanden war. Lediglich Mails wie Newsletter werden, wenn dieses erwünscht wurde, versandt. Wird in einer unaufgeforderten Mail nach privaten Daten gefragt, kann mit ziemlicher Sicherheit von einem Betrugsversuch ausgegangen werden. Ein Versandhaus wird das Konto nicht willkürlich sperren und erst dann wieder freigeben, wenn irgendwelche privaten Daten übermittelt wurden wie zum Beispiel Bankdaten. Im Zweifelsfall unbedingt solche Mails sofort löschen und keinesfalls auf verlinkte Seiten tippen.

 


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