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aus der Kategorie: Apps, TopNews

WhatsApp Messenger: Erste Nutzer müssen Abo zahlen

Bislang wurden auf Kosten des Messenger WhatsApp nur in den AGBs oder in diversen Kettenbriefen hingewiesen. Doch nun häufen sich die Meldungen über Twitter, dass erste Android-Nutzer aufgefordert werden, eine Jahresgebühr zu zahlen. Mit einem Trick lässt sich die Zahlungsaufforderung allerdings umgehen.

WhatsApp Nutzungsgebühr von 79 Cent

In einer Mitteilung informiert WhatsApp erste Android-Nutzer, dass der kostenlose Nutzungszeitraum des Messenger-Dienst in 14 Tagen endet. Für die Verlängerung der Nutzungsdauer um ein weiteres Jahr werden 99 US-Cent (ca. 79 Cent) fällig. Ein entsprechender Link zur Verlängerung führt zum Google Play Store.

Von der Nutzungsgebühr betroffen, sind nicht nur Android-Nutzer, sondern demnächst auch Nutzer eines Smartphones mit dem Betriebssystem Blackberry, WindowsPhone oder Symbian. Auch diese konnten die WhatsApp App bisher laut AGB ein Jahr kostenlos nutzen.

iPhone-Kosten mit WhatsApp nur 89 Cent

Die Installation auf einem iPhone kostete dagegen bereits zum Start der Messenger-App Geld. Zunächst wurden für den Download 79 Cent berechnet, im Zuge der Preiserhöhung stieg der Betrag auf 89 Cent. Dafür scheinen die iPhone-Nutzer für die WhatsApp App nur einmalig zu zahlen, so heißt es auf der Webseite des Betreibers: “Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen.”

Die Zahlungspflicht wurde seitens WhatsApp bereits seit langer Zeit in den AGBs und der FAQ angekündigt, dennoch wurde der kostenlose Testzeitraum immer und immer verlängert. Da über die werbefreie App täglich bis zu zehn Milliarden Kurznachrichten versendet werden, überrascht der Schritt zum Bezahlmodell wenig. Mittlerweile ist die App auf mehr als 100 Millionen Android-Geräten installiert, für das Unternehmen bedeutet dies eine potenzielle Einnahme von bis zu 99 Millionen Dollar. Geld, das der Betreiber dringend gebrauchen kann, denn für Server und Transport der Milliarden WhatsApp Messages entstehen täglich hohe Kosten.

WhatsApp Kosten für Abo umgehen

Ganz ausgereift ist das gestartete Bezahlmodell allerdings nicht. So berichten erste Nutzer in diversen Portalen, dass trotz Zahlungsaufforderung das Abo kostenlos verlängert wurde. Andere findige Nutzer haben eine Möglichkeit gefunden, die Jahresgebühr gänzlich zum umgehen:

Dazu legen Nuzter ihre SIM-Karte zunächst in einem iPhone ein, das die WhatsApp App bereits käuflich erworben hat. Nach der Registrierung der Mobilfunknummer für das iPhone, wird der WhatsApp-Account bis zum Jahr 2023 freigeschaltet. Anschließend wird die SIM-Karte wieder in das Android Smartphone eingelegt und erneut durch WhatsApp verifiziert.

Alternativ können Nutzer auch auf Messenger-Alternativen wie Hike oder Pinger umsteigen. Allerdings sind diese bisweilen nicht annährend so stark verbreitet wie die App von WhatsApp.


Silke B.

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12 Kommentare zu WhatsApp Messenger: Erste Nutzer müssen Abo zahlen

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  1. Tino schrieb am 07.02.2013 um 10:49

    Ich würde sogar 5 Euro pro Jahr für WhatsApp bezahlen weil ich mittlerweile mit über 20 Leute darüber schreibe…. Für ne SMS flat müsste ich monatlich 5 Euro zusätzlich zu meinen Vertrag bezahlen…. Da ist whatsapp die bessere Alternative und vor allem viel schneller….

  2. Peter schrieb am 01.02.2013 um 06:47

    Es wird langweilig, ihr wiederholt euch alle…

  3. Helmut schrieb am 22.11.2012 um 20:01

    Stimmen tut es, habe für 2 Monate eine Vodafone Karte eingelegt, und anschließend wieder eine O2 Karte, und siehe da. Abo bis zum März 2013 verlängert.

  4. Stefan Musil schrieb am 22.11.2012 um 11:53

    Warum hier wegen einer Jahresgebühr von unter einem Euro so ein Terz gemacht wird ist wohl kaum zu verstehen. Wenn man eine Leistung empfängt muss man das auch wertschätzen. Wenn für eine SMS 37 Cent vom Mobilfunkprovider berechnet werden, stört sich komischer Weise keiner dran.

    Ich finde es schlimm wenn das wenig Gute was es noch gibt, dann auch noch schlecht gemacht wird.

    • Thomas Scheckenbach schrieb am 22.11.2012 um 13:27

      Lieber Stefan,

      was wird in diesem Artikel denn bitte schlecht gemacht? Hier wird objektiv über die Einführung der Gebühr berichtet, die bereist lange angekündigt war?

      Das die Jahresgebühr von 89 Cent keinen finaziellen Kollaps bedeudet versteht sich doch von selbst.

      • Patrick schrieb am 03.12.2012 um 10:54

        Hallo Thomas,

        leider ist der Artikel nicht objektiv! Objektive Artikel würden den Lesern nicht die Möglichkeit zum betrügen erklären!

  5. Frank schrieb am 22.11.2012 um 10:15

    Ich finde das ist ne scheiß mentalität, immer alles umsonst haben zu wollen.
    Wie kann man sich nur über 89 cent / Jahr so aufregen und das so zum thema machen.
    Meiner meinung nach könnte whatsapp auch mehre € im Jahr nehmen und es wäre völlig legitim.
    Aber schön, dass es für viele scheinbar keine wichtigeren probleme gibt ?

  6. Ralf schrieb am 21.11.2012 um 21:53

    Diese 79 Cent zahle ich ganz furchtbar gerne für diese Leistung. Wer es nicht zahlen möchte, den soll WhatsApp aus meiner Liste löschen.. Mein Gott, gute Leistungen gibt es nicht umsonst.. Ich würde auch freiwillig mehr zahlen..

    • Timo S. schrieb am 22.11.2012 um 02:23

      Natürlich hast du Recht, es werden so viele Apps für weit aus mehr Geld bezahlt als für diese nützliche. Dennoch schön, dass man hier im Gegensatz zu anderen Seiten auch eine “Lösung” findet!

  7. Die kleine Gebühr für ein ganzes Jahr ist ja wohl keine Klimmzüge wert, um die zu umgehen.

  8. Clem schrieb am 21.11.2012 um 11:47

    Lol….wie sich alle aufregen wegen popeligen 79 Cent im JAHR….!

    Und dafür extra die SIM in ne Micro- oder Nano-SIM umbauen, um sie ins IPhone packen zu können….und sich nen Adapter holen, um sie danach im eigenen Phone weiter nutzen zu können…?

    Außerdem stand von Anfang an fest, dass der Dienst nach einem Testzeitraum kostenpflichtig wird….also sollen die Kiddies jetzt nicht heulen….dann sollen die eben SMS und MMS nutzen… ^^

    • Ralf schrieb am 21.11.2012 um 21:56

      Das wäre eine lächerliche Reaktion.. Wer heutzutage sein Handy finanziert, seinen Vertrag bei irgendeinem Anbieter sponsoren lässt und mir dann erzählt das er kein Geld für WhatsApp hat – ja mein Gott, der soll weiter SMS schicken und mich in Ruhe lassen..

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