Mittwoch, den 21.11.12 08:45

aus der Kategorie: Apps, TopNews

WhatsApp Messenger: Erste Nutzer müssen Abo zahlen

Bislang wurden auf Kosten des Messenger WhatsApp nur in den AGBs oder in diversen Kettenbriefen hingewiesen. Doch nun häufen sich die Meldungen über Twitter, dass erste Android-Nutzer aufgefordert werden, eine Jahresgebühr zu zahlen. Mit einem Trick lässt sich die Zahlungsaufforderung allerdings umgehen.

WhatsApp Nutzungsgebühr von 79 Cent

In einer Mitteilung informiert WhatsApp erste Android-Nutzer, dass der kostenlose Nutzungszeitraum des Messenger-Dienst in 14 Tagen endet. Für die Verlängerung der Nutzungsdauer um ein weiteres Jahr werden 99 US-Cent (ca. 79 Cent) fällig. Ein entsprechender Link zur Verlängerung führt zum Google Play Store.

Von der Nutzungsgebühr betroffen, sind nicht nur Android-Nutzer, sondern demnächst auch Nutzer eines Smartphones mit dem Betriebssystem Blackberry, WindowsPhone oder Symbian. Auch diese konnten die WhatsApp App bisher laut AGB ein Jahr kostenlos nutzen.

iPhone-Kosten mit WhatsApp nur 89 Cent

Die Installation auf einem iPhone kostete dagegen bereits zum Start der Messenger-App Geld. Zunächst wurden für den Download 79 Cent berechnet, im Zuge der Preiserhöhung stieg der Betrag auf 89 Cent. Dafür scheinen die iPhone-Nutzer für die WhatsApp App nur einmalig zu zahlen, so heißt es auf der Webseite des Betreibers: „Beim iPhone muss man nur einmal bezahlen, wenn Sie die Anwendung herunterladen.“

Die Zahlungspflicht wurde seitens WhatsApp bereits seit langer Zeit in den AGBs und der FAQ angekündigt, dennoch wurde der kostenlose Testzeitraum immer und immer verlängert. Da über die werbefreie App täglich bis zu zehn Milliarden Kurznachrichten versendet werden, überrascht der Schritt zum Bezahlmodell wenig. Mittlerweile ist die App auf mehr als 100 Millionen Android-Geräten installiert, für das Unternehmen bedeutet dies eine potenzielle Einnahme von bis zu 99 Millionen Dollar. Geld, das der Betreiber dringend gebrauchen kann, denn für Server und Transport der Milliarden WhatsApp Messages entstehen täglich hohe Kosten.

WhatsApp Kosten für Abo umgehen

Ganz ausgereift ist das gestartete Bezahlmodell allerdings nicht. So berichten erste Nutzer in diversen Portalen, dass trotz Zahlungsaufforderung das Abo kostenlos verlängert wurde. Andere findige Nutzer haben eine Möglichkeit gefunden, die Jahresgebühr gänzlich zum umgehen:

Dazu legen Nuzter ihre SIM-Karte zunächst in einem iPhone ein, das die WhatsApp App bereits käuflich erworben hat. Nach der Registrierung der Mobilfunknummer für das iPhone, wird der WhatsApp-Account bis zum Jahr 2023 freigeschaltet. Anschließend wird die SIM-Karte wieder in das Android Smartphone eingelegt und erneut durch WhatsApp verifiziert.

Alternativ können Nutzer auch auf Messenger-Alternativen wie Hike oder Pinger umsteigen. Allerdings sind diese bisweilen nicht annährend so stark verbreitet wie die App von WhatsApp.


Silke B.

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