Ja genau, dann sind diese Aufnahmen ja wohl doch nicht soo eindeutig...
LG Hilli
Beiträge von hilli11
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Datenschutzgründe? Das ist ja wohl ein Witz! Wenn der eigene Kunde einen Nachweis möchte, aufgrund welcher angeblicher Aussagen von ihm sein Vertrag mit MD zustande gekommen ist, dann hat das rein gar nichts damit zu tun, Daten "an jeden" rauszugeben. Ganz im Gegenteil: Soweit ich weiß, habe ich gemäß Art. 15 DS-GVO sogar ein Anrecht auf Kenntnis der über mich bei einem Unternehmen gespeicherten Daten, d.h. die müssten mir diese eigentlich auf Verlangen rausrücken. Und das wäre wohl auch kein Problem für MD, wenn die Aufnahmen wirklich so eindeutig wären.
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Hallo Kirschpudding,
ich habe schon mitbekommen, dass du nicht für MD arbeitest, sondern dein Insiderwissen aus einer vergleichbaren (Callcenter-?) Tätigkeit hast. Außerdem dass du selbst im Fall der mehrfach auf unerklärliche Weise verschwundenen Werbesperre zum "Opfer" wurdest.
Das "Ihr" bezog sich rein auf MD-Noob - aufgrund seiner Aussage, dass er schon hunderte dieser telefonischen Vertragsabschlüsse bei MD abgehört hat. In meiner Unbedarftheit habe ich daraus geschlossen, dass er dort arbeiten muss, da sie diese Aufzeichnungen ja noch nicht mal an ihre eigenen Vertragspartner rausrücken. Sollte das nicht so sein, tut mir diese (verdammt ehrenrührige) Unterstellung natürlich sehr leid und ich ziehe sie hiermit zurück.
Das mit dem sauberen Vertragsabschluss richtete sich übrigens auch nicht an dich. Du hast ja nur beschrieben, mit welchen Tricks das läuft. (Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass du dich davon etwas deutlicher distanzierst.) Angesprochen waren hier alle, die unter solchen Voraussetzungen geschlossene Verträge für gültig und rechtmäßig halten und die Schuld nicht bei dem geschickt täuschenden (armen geschundenen unter hohem Verkaufsdruck stehenden) Verkäufer, sondern bei dem naiven gutgläubigen (gierigen Deppen-) Kunden sehen. Und da gab es einige in diesem Thread.
Übrigens finde ich den Begriff "Missverständnis" nicht so zutreffend, wenn der Kunde doch genau das versteht (kostenlos, besser, ein Geschenk, ohne Risiko, ein unverbindliches Angebot ...), was ihm der Anrufer trickreich suggerieren wollte, was aber leider nicht der Wahrheit entspricht . "Absichtliche Täuschung" würde es m.E. besser treffen.
LG Hilli
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Solche als kostenfrei ausgelobten Angebote sind meist nur für einen oder ein paar Monat kostenfrei und kosten dann was, wenn man sie nicht wieder deaktiviert.Meist sind die Mitarbeiter ziemlich gut darin, kostenpflichtige Angebote nach kostenlos klingen zu lassen, ohne dabei tatsächlich eine Falschaussage zu tätigen.
Beispiel: "An Ihrer Rechnung ändert sich nichts" - Tut es ja auch nicht, die kommt weiterhin einmal im Monat. Oder anders interpretiert: Tut es ja auch nicht - zumindest, solange die das 30 Tage lang kostenfreie Testpaket rechtzeitig wieder kündigst

Du siehst also, es kommt ganz stark darauf an, was wie gesagt wird und es beim Kunden ankommt. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass mobilcom-debitel bei sowas sehr sehr gut ist

Tut mir leid, aber was diese von dir beschriebenen Tricks jetzt mit einem sauberen Vertragsabschluss zu tun haben, erschließt sich mir nicht. Hier geht es doch ganz eindeutig darum, den Kunden darüber zu täuschen, was er genau bekommt und was es ihn kostet. Solche Verträge ließen sich alleine schon deshalb anfechten. Dazu empfehle ich folgende Lektüre:
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Ich schätze, dass unter den hunderten Telefonaten, die ich persönlich abgehört habe, ungefähr 2 dabei waren die explizit nein gesagt hatten.
Erstens heißt nicht explizit NEIN zu sagen noch lange nicht, dass man JA sagt. Und falls doch jemand JA gesagt hat, wette ich dass das ganz sicher nicht auf die eindeutig (in verständlichem Deutsch und normaler Redegeschwindigkeit) gestellte Frage war, ob derjenige ein kostenpflichtiges Abo zu den genau spezifizierten Konditionen abschließen will. Sondern eher auf irgendwelche verschwommenen Angebote, "als treuer Kunde von MD ein tolles Geschenk zu erhalten - an der Rechnung würde sich ja überhaupt nichts ändern" / "vollkommen unverbindlich eine SMS bzw. Emails mit den Details zum Angebot zu erhalten - aktiv wird es erst wenn man auf den Link klickt" etc. ...
Sonst wäre es doch überhaupt nicht erklärlich, warum die Leute reihenweise erst bei der Abbuchung merken, was sie da angeblich bestellt haben sollen und warum ihr bei MD diese angeblich so eindeutigen Bestelltelefonate partout nicht rausrücken wollt bzw. nur bei Einschaltung eines Anwalts.
Übrigens: kannst du schwören, dass da nichts zusammengeschnitten wurde? Nicht umsonst wird man von vielen Seiten gewarnt, das Wörtchen "ja" bei einem solchen Telefonat auf keinen Fall über die Lippen zu bringen, egal auf welche abstruse Frage.
In dem mir persönlich bekannten Fall war jedenfalls plötzlich keine Rede mehr von dem angeblich so eindeutigen Bestelltelefonat (das auch definitiv nicht stattgefunden hat). Stattdessen wurde nur noch mit der verpassten Einspruchsfrist der Abbuchungen argumentiert - als wenn solche Betrügereien automatisch rechtmäßig würden, wenn der Betrogene sie nicht schnell genug merkt. Das spricht doch Bände ...
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Also irgendwas stimmt doch da nicht:
1. habe ich mal gelernt, dass ein Vertrag nur durch eine eindeutige Willenserklärung zustandekommt, also nicht dadurch, dass man unter Ausnutzung aller möglichen rhetorischen Tricks etwas gar nicht Gewolltes "untergejubelt" bekommt, ohne es zu merken. Bei MD häufen sich aber die Fälle, in denen die Leute entweder überhaupt nicht wussten, was sie da angeblich bestellen "wollten" (wofür ja auch auch spricht, dass sie es nie benutzt und erst an der überhöhten Abbuchung gemerkt haben, dass da etwas faul ist) oder sogar ausdrücklich gesagt haben, dass sie auf keinen Fall ein Abo wollten und es doch aufgedrückt bekamen. Man kann nur hoffen, dass mal ein Staatsanwalt diese ganzen angeblichen Bestellungen auf Band in die Finger bekommt oder jemand bei MD mit einem Rest von Gewissen ein paar dieser Aufnahmen an ein TV-Magazin leakt, damit diese zutiefst unseriösen Machenschaften mal ans Tageslicht kommen. Oder vielleicht nimmt sich mal ein Journalist der Sache an und macht einen Selbstversuch, den er mit eigenen Tonaufnahmen dokumentiert. Das könnte echt interessant werden.
2. finde ich es unsäglich, wenn plötzlich nicht der Anbieter schuld ist, der einfach mal etwas anderes in meinen Vetrag schreibt als er mündlich versprochen hat oder ohne jede rechtliche Grundlage Beträge für Sachen abbucht, die ich nie bestellt habe. Nein, ich hätte ja aufpassen können, was ich unterschreibe bzw. hätte ja meine Rechnungen checken müssen. Außerdem kann ich ja von meinem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Gehts noch? Wieso soll ich etwas widerrufen, was ich nie bestellt habe? Und wenn ich meinem Gesprächs- oder Vertragspartner vertraue, bin ich selbst schuld, wenn er mich betrügt? Ich mache es ihm dann ja zu leicht, dann muss er mich ja einfach abzocken. Kann gar nicht anders, der Arme. Oder wie?
Wenn ich von solchen Sachen höre (gerne trifft es ja auch Ältere und Leute, die nicht so gut Deutsch können) hoffe ich, dass das mit dem Karma funktioniert und dass alles, was diese gewissenlosen "Verkäufer" und "Berater" den Kunden antun, die ihnen vertrauen, irgendwann doppelt und dreifach auf sie zurückkommt.
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Ich meinte natürlich MD...
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Ich kenne auch Leute, die können nicht mal richtig Deutsch schreiben o_O
Sollte das lustig sein?
Der Beitrag war jedenfalls um Klassen verständlicher als das Geradebreche der DB-Crew am Telefon.Ich finde es sowieso zum Kotzen, wie hier von vielen die betrügerischen Abzock-Machenschaften von MD verharmlost werden. Habe selbst im Bekanntenkreis einen Fall, wo es angeblich eine telefonische Buchung eines Hörbuchpakets gegeben hat (obwohl derjenige der deutschen Sprache kaum mächtig ist). Nachdem dies bestritten und MD aufgefordert wurde, den Vertragsabschluss zu beweisen hieß es plötzlich dass der Kunde ja seine Rechnungen hätte prüfen können. Keine Rede mehr von dem angeblichen Tonbandbeweis. D.h. wenn man deren deren Betrug nicht bemerkt ist er dadurch legitimiert? Was ist denn das bitte für ein Rechtsverständnis?? Wenn sie keinen Dreck am Stecken hätten, könnten sie ja ganz einfach den Beweis mit der Tonbandaufnahme antreten.
Und ehe jemand kommt und sagt dass das alle so machen: DB hat sich in dieser Hinsicht anscheinend eine traurige Marktführerschaft erarbeitet: Mobilfunk-Betrug: "Mobilcom-Debitel" fällt besonders negativ auf
Nach einer kurzen Netzrecherche kann ich dazu nur sagen: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte!