Viele Jahre war 1&1 Drillisch erfolgreicher Reseller von günstigen Roaming-Verträgen ohne eigenes Netz, dafür in gut funktionierenden Drittnetzen.
Jap, erst bei O2 dann bei Vodafone, und da sogar mit National-Roaming.
Daher ist 1&1 auf National Roaming mit Telefónica (o2) angewiesen, um aktuell bundesweite Versorgung anbieten zu können.
Ne ist seit Oktober 2024 Vodafone.
Bei mir war es im übrigen so, dass an der Vertragsadresse gar kein (!) nutzbares Netz existiert.
Dann nutzt man WLAN, geht auch für das Telefonieren super.
Aber wenn kein Netzbetreiber dort versorgt, liegt es meist an die Bewohner des Ortes, denn da haben sich einige Orte erfolgreich gegen Mobilfunk gewährt.
Trotzdem weigerte sich Drillisch (konkret: SIM24) zunächst, einen Widerruf zu akzeptieren. Angeblich Frist abgelaufen, obwohl Widerruf wenige Tage nach SIM-Karten-Zustellung erfolgte.
Widerruf geht 14 Tage ab Zustellung der Auftragsbestätigung und nicht wenn die SIM da ist. Gerade wenn man die Nummer portiert, ist das Ärgerlich.
Nach Esakalation - Fristsetzung zur vertragsgerechten Erfüllung des Mobilfunkvertrags, Hinweis auf Bundesnetzagentur, mehrfaches Anrufen und Nachrichten usw - hat man irgendwann schriftlich (!) eingestanden, dass bei uns das Netz auf unbestimmte Zeit nicht nutzbar ist.
Mobilfunk ist überall nutzbar. Ausnahme, du hättest einen Standortgebundenen Vertrag.
Nachdem ich die Rufnummern wegportiert hatte, hat man dann plötzlich doch den Widerruf akzeptiert und sogar eine (noch gar nicht ausgesprochene!) fristlose Kündigung "akzeptiert".
Eher eine Kulanzhandlung.
Also: bei Problemen hartnäckig bleiben, nicht abspeisen lassen auch wenn es nervt.
Naja, Jahresvertrag gekündigt, Geld weg.
Da haste echt was erreicht.
Oder einfach mal vorher richtig informieren, als solch einen Aufstand zu machen.