AW: o2 Betrug!
Ich muss hier gar nichts schön reden, wenn Mist passiert dann passiert Mist - und dann ist mir das auch egal, wer mal meine Miete bezahlt hat... Allerdings sollte man im eigenen Interesse darauf schauen, dass man selbst so wenig Angriffsfläche wie möglich bietet - und dazu gehört nun mal auch, die eigene Rechnung ab und an mal anzugucken. Auch dann, wenn sie von der Summe her schön aussieht. Diese Pflicht hat man nämlich, auch wenns einigen nicht in den Kram passen will... Ein Mobilfunkvertrag ist ein zweiseitiges Rechtsgeschäft mit gegenseitigen Rechten und Pflichten - so wie der Brötchenkauf beim Bäcker auch.
ZitatMeine Konsequenz aus den Infos hier ist jedenfalls das ich am Telefon kein einziges Vertragliches Detail besprechen werde wenn ich angerufen werde. Entweder schriftlich, oder gar nicht.
Das ist auch eine gute Einstellung und kann so auf alle Anbieter ausgeweitet werden. Man sollte sich vor Augen halten, dass die Callcenter aus Kostengründen häufig "outgesourct" sind. Sprich, da ruft kein direkter Mitarbeiter von o2, Vodafone und Co. an, sondern einer von der Callcenter-Firma, die wiederum hat zwar den Auftrag, das ganze im Namen des Anbieters auszuführen, gleichzeitig aber oft auch eine gewisse Zielvereinbarung. Sprich, dort gehts nicht darum, möglichst guten Support zu liefern, sondern Abschlüsse zu generieren. Der Druck wird an die Mitarbeiter weitergegeben und die sitzen auf glühenden Kohlen, weil denen der Teamleiter im Nacken sitzt und drauf guckt, dass die ihre 3 Abschlüsse pro Stunde generieren. Hinzu kommt, dass Callcenter mittlerweile sowas wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme sind und zum Teil von den Jobcenter als schnelle Methode angewendet werden, die Klienten los zu werden. Die Einarbeitung ist kurz, die Wissensvermittlung dürftig und dann dürfen halbe Laien komplexe Produkte verkaufen...
Sorry an alle Callcenter-Mitarbeiter, bei denen das nicht so ist, und die ich damit möglicherweise vor den Kopf stoße. In vielen der Buden gehts jedoch genauso zu...