blau.de zahlt Restguthaben nicht aus

  • Einfach nur als Info, da es sonst keine Möglichkeit gibt, sich sinnvoll zu beschweren.


    Ich habe meinen Prepaid Vertrag bei blau.de gekündigt, am 17.2.16 sollte mein Restguthaben ausbezahlt werden, was ich umständlich per PDF beantragen musste. Trotz Erinnerungsmails ist heute am 23.5.16 weiterhin nichts überwiesen worden. Es handelt sich nur um 30€, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass man das schulterzuckend hinnnimmt.


    blau.de betrügt hier anscheinend gezielt Kunden.

  • AW: blau.de zahlt Restguthaben nicht aus


    Mir geht es momentan ähnlich. Die Restguthabenauszahlung am 03,07,2016 beantragt, natürlich die SIM mitgeschickt! Bis heute 04.08.2016 ist nichts eingetroffen. Kommunikation mit blau ist nicht mehr möglich E-Mail wird nicht mehr beantwortet, Account gelöscht und die Hotline-PIN habe ich auch nicht mehr. Wie komme ich jetzt an mein Geld! Das sind über 80€.

  • AW: blau.de zahlt Restguthaben nicht aus


    Der Fairness halber möchte ich mitteilen, dass blau nach einer Woche meine E-Mails beantwortet hat und mein Restguthaben ausbezahlt hat. Ich frage mich nur, ob das ohne permanentes nachhaken so geklappt hätte.

  • AW: blau.de zahlt Restguthaben nicht aus


    Eigentlich sollte sowas nach 6 Wochen erledigt sein. Wenn sich die Anbieter mehr Zeit lassen, kommt man wohl leider um das Nachhaken nicht drumrum. In der Regel klappt das bei den Anbietern, leider gibt es immer wieder Fälle, bei denen das nicht so ist.

  • AW: blau.de zahlt Restguthaben nicht aus


    Hallo zusammen,
    ich muss mal meinen Unmut über Blau äußern.
    Ich kann mich hier nur anschließen! Leider scheint bei Blau jegliche Form des Kundenservice abhanden gekommen sein!


    Funktionen auf der Homepage und Kundenportal über Wochen nicht moglich. Die Service-Hotline (kostenpflichtig) konnte über Tage und Wochen nicht erreicht werden. Daraus resultiert die Kündigung meinerseits Vertrags. Die Kündigung inkl. Rufnummermitnahme wurde über Wochen nicht bearbeitet! Die Restguthabenauszahlung ist seit September ausstehend, es wurde X-fach nachgehakt und Fristen gesetzt, aber das scheint alles nichts zu bringen.
    Hat jemand bereits Erfahrungen gemacht dieses feine Unternehmen mittels eines Advokatischer Unterstüzung zur Herausgabe von fremden Eigentums zu zwingen?


    Ich jedenfalls kann nach Jahren sagen, seitdem hier das Merging mit Telefonica stattgefunden hat, scheint bei Blau wirklich nichts mehr zu funktionieren. Mit wird ganz schlecht, da ich noch weitere Verträge bei Simyo habe, die seit kurzem zu blau überführt wurden. Da stecken mehrere hundert Euro Restguhaben drinne, da wird mir jetzt schon ganz schlecht.
    Schade eigentlich, wie man so seine Kunden vergraulen kann.
    Ich kann nur hoffen, dass der Markt dieses Unternehmen bereinigt.

  • AW: blau.de zahlt Restguthaben nicht aus -> Tipp


    1. Restguthaben per Einschreiben an Schuldner mit Fristsetzung (Die Fristsetzung ist wichtig, um den Schuldner in Verzug zu setzen), gewöhnlich 14 Tage, einfordern.


    2. Falls nach 14 Tagen kein Zahlungseingang zu verzeichnen ist, das gerichtliche Mahnverfahren einleiten. (Zinsen geltend machen, e.t.c.)


    3. Am 15. Tag nach Zustellung des Mahnbescheides an den Schuldner: Je nachdem, ob der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegt oder nicht, entweder die Vollstreckungsbescheid beantragen oder, bei Widerspruch, Prozess beantragen (Anwalt nötig).


    Keine Sorge: Wenn die verlangte Auszahlung des Restguthabens rechtens ist, dann zahlt der Schuldner am Ende jede Menge dafür (inklusiver der Anwaltskosten des Gläubigers), dass Sie nicht "rechtzeitig" bezahlt haben.
    Einfach eiskalt durchziehen! Wichtig ist der berechtigte Anspruch auf Auszahlung und der Verzug!
    Der Rest kann sich zwar ziehen und ist mit Schreibkram, e.t.c. verbunden. Der Ausgang steht jedoch dann schon fest.
    Es sei denn der Schuldner beantragt in dieser Zeit Insolvenz.


    Tipp: Man kann sofort, nachdem Verzug eingetreten ist, einen Anwalt für das Mahnverfahren beauftragen. Die Kosten streckt man vor (oder eine Rechtsschutzversicherung. Obwohl man die in einem so eindeutigen Fall nicht bemühen sollte, denn die Inanspruchnahme kann sich anderweitig negativ auswirken.)


    Wenn die Anwaltsgebühren keine allzu große wirtschaftliche Belastung darstellen, sollte man den Anwalt in Anspruch nehmen. Denn: Ganz am Ende muss der Schuldner sowieso für alle Kosten des Klageverfahrens aufkommen.
    Eine Nichtinanspruchnahme eines Anwalts spart also lediglich dem Schulder Geld.


    Übrigens lässt sich das Wort Schuldner auch durch einschlägige Telefonkonzerne ersetzen. ;)

  • Mich betrifft dieses leidige Thema genauso - im September gekündigt, bis heute warte auch ich auf die Auszahlung des Restguthabens. Ich hatte nun mit gerichtlichem Mahnverfahren und Strafanzeige wegen Unterschlagung gedroht, das war kurz vor dem Jahreswechsel. Daraufhin bat man mich um etwas Geduld. Wie absurd. Dieser ganze zivilrechtliche Weg ist so aufwendig im Verhältnis zu 30 € Restguthaben ... Eine Strafanzeige ist online schnell gestellt und werde ich dann in Kopie Blau schon mal zukommen lassen. Außerdem schicke ich diese der Verbraucherzentrale. Vielleicht geht dann was.

  • Mich betrifft dieses leidige Thema genauso - im September gekündigt, bis heute warte auch ich auf die Auszahlung des Restguthabens. Ich hatte nun mit gerichtlichem Mahnverfahren und Strafanzeige wegen Unterschlagung gedroht, das war kurz vor dem Jahreswechsel. Daraufhin bat man mich um etwas Geduld. Wie absurd. Dieser ganze zivilrechtliche Weg ist so aufwendig im Verhältnis zu 30 € Restguthaben ... Eine Strafanzeige ist online schnell gestellt und werde ich dann in Kopie Blau schon mal zukommen lassen. Außerdem schicke ich diese der Verbraucherzentrale. Vielleicht geht dann was.


    Bitte sage mir wie Du sie angezeigt hast (wegen Untreue?). Ich möchte Blau.de / Telefonica wegen diesem Betrug und der Unterschlagung von Guthaben auch anzeigen!

  • Leider muss man sagen, dass hat bei manchen Anbietern fast "System". Sie wissen genau das sich kaum jemand den Aufwand macht und einen Anwalt anschaltet bzw. einen Mahnbescheid verschickt.


    Sollte es doch mal zu einem fast Rechtsstreit kommen (vielleicht 5% der Fälle), dann wird das Guthaben sofort überwiesen. Leider übersteigt dann oft der eigene Aufwand bzw. Kosten die Auszahlung des Guthabens wegen "Geringfügigkeit". Im großen Stil machen aber Mobilfunkanbieter so richtig Kasse, denn sie wissen genau sie haben kaum etwas zu befürchten.


    Leider ist man da wirklich ein Spielball der Unternehmen und man kann nur die Verbraucherzentrale unterrichten, die dann eine Klage gegen das jeweilige Unternehmen einreicht, aber auch nur wenn die Chancen gut sind und sie einige ähnliche Fälle haben.


    Sollten sich noch mehr Geschädigte finden, werden wir entsprechen einen Blog- Artikel veröffentlichen und die Telefonica Pressestelle mit dem Sachverhalt konfrontieren.

  • Leider werden hier keine Anfragen von Privatkunden beantwortet, dazu ist der normale Kundenservice da. Die Pressestelle ist nur für den direkten Kontakt mit Medien (TV, Print, Blogs) da. Wenn wir merken, dass es viele Betroffene gibt, haken wir daher bei der Pressestelle nach. Als Endverbraucher wirst du da leider keine Antwort erhalten.


    Hallo!
    Danke für Deine liebe Antwort! Kennst Du denn eine Emailadresse der Pressestelle? An die würde ich mich nämlich auch gerne wenden.

  • Man findet den Pressekontakt der Unternehmen meistens auf deren Webseiten (ähnlich wie das Impressum), es steht natürlich jedem Kunden frei, sich dahin zu wenden.
    Wie Webmaster allerdings schon sagt, Anfragen von Privatkunden werden dort meist nicht beantwortet oder ignoriert. Es lohnt sich also nicht. Die PR-Leute haben in der Regel auch gar keinen Zugriff auf Kundendaten und/oder gar nicht die Befugnis, irgendwas diesbezüglich zu entscheiden, können also auch gar nicht helfen, selbst wenn sie es wöllten.
    Der bessere Weg ist es, sich beispielsweise an uns zu wenden. Wenn wir einige ähnliche Fälle haben, können wir entsprechend aktiv werden.

  • Einfach auch mal Geduld haben, der Amtsschimmel ist kein Rennpferd.
    Manchmal hilft ein Termin bei der Verbraucherzentrale, wenn dort schon genug Eingaben vorliegen zur Beantragung einer richterlichen Verfügung mit Auszahlungsanordnung.


    Möglicherweise hilft auch eine Beschwerde bei der Kontrollbehörde
    deswegen habe ich es Dir mal verlinkt.


    Den Anbieter wirst Du ja hoffentlich schon gewechselt haben, obwohl große Auswahl hat man in unserem Lande ja nicht wirklich um mit den "Füssen abzustimmen", was wohl offensichtlich auch gewollt ist.


    Die Netzversager verbuchen gerade in ...tschland noch beträchtliche Gewinne, weil es keine wirkliche Konkurrenzsituation gibt. wie bei Gas, Strom, Bahn, ÖPNV und etc. was frühermal Besitzt des Steuerzahlers war.

    ✂ - - - - - - - - - - - - - - - - HIER ABTRENNEN - - - - - - - - - - - -

    Zitat

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV...!

  • Einfach auch mal Geduld haben, der Amtsschimmel ist kein Rennpferd.


    Ich warte über 3 Monate, das ist einfach zu lang.



    Manchmal hilft ein Termin bei der Verbraucherzentrale, wenn dort schon genug Eingaben vorliegen zur Beantragung einer richterlichen Verfügung mit Auszahlungsanordnung.


    Kann man das vorher irgendwie rausfinden, ob die genug Eingaben haben? So ein Termin kostet ja, ich habe nachgefragt, 20 Euro je 15 Minuten Gespräch.




    Möglicherweise hilft auch eine Beschwerde bei der Kontrollbehörde
    deswegen habe ich es Dir mal verlinkt.


    Ist schon geschehen, aber da tut sich nichts, ich erhalte keine Rückmeldung. Man soll auch von Nachfragen zum Verfahren absehen laut BNA.



    Den Anbieter wirst Du ja hoffentlich schon gewechselt haben, obwohl große Auswahl hat man in unserem Lande ja nicht wirklich um mit den "Füssen abzustimmen", was wohl offensichtlich auch gewollt ist.


    Ja klar, darum ist es ja auch mein Restguthaben ;)

  • Nun weißt Du auf jeden Fall, warum die Waage in Händen Justizias immer auf einer Seite hängt. Da lag schon zu Zeiten der römischen Mythologie eine Goldstück in der Schale.


    Soviel zu 15 Minuten Recht kosten 20 €


    Inkassoverfahren gibts binnen 4 Wochen, Gutschriften zu Lebzeiten nach Abzug der Inflationsrate. Es gibt halt Dinge die haben Bestand.
    Nicht nachlassen...

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    Zitat

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  • Auch ich warte seit Anfang November 2016 auf die Auszahlung meines Guthabens von ca. 14,70 €. Mehrere Anschreiben an die BLAU-Kundenbetreuung blieben bis heute unbeantwortet und fruchtlos.
    Auch eine Vorstandsbeschwerde blieb bis heute ohne Erfolg. Da ich in dieser als Frist den 31.01.2017 gesetzt hatte, bleibt mir jetzt vermutlich wirklich nur der Weg der Klage.
    Werde eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur noch prüfen und eine evtl. Anzeige wegen Unterschlagung / Betrug vornehmen.
    Hoffe, dass der Verbraucherschutz hier mal mit einer Abmahnung oder Sammelklage tätig wird.

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