Mittwoch, den 06.06.12 09:20

aus der Kategorie: Samsung, Samsung Testberichte, TopNews

Das Samsung Galaxy S3 im Test (Teil 2)

Im ersten Teil unseres Testberichtes sind wir näher auf den Lieferumfang, das Design, die Verarbeitung, das Display und nicht zuletzt auf die Kamera eingegangen. Der zweite Teil unseres Testberichtes nimmt die Multimedia-Eigenschaften, die Hardware, den Browser, die Akkulaufzeit und nicht zuletzt die Telefonfunktionen samt Gesprächsqualität unter die Lupe.

Musikplayer wurde überarbeitet

Wie auch die Kamera hat Samsung den Musik-Player des Galaxy S3 im Vergleich zum Vorgängermodell überarbeitet. War bei dem Galaxy S2 der Sound nicht nur leise, sondern auch – zumindest ohne Nutzung eines Kopfhörers oder Headsets – eher bescheiden, hat Samsung hier nachgebessert. So wurde die Lautstärke deutlich angehoben und die Soundqualität ist auch ohne Kopfhörer akzeptabel.

Smartphone wird zum Videorecorder

Ein umfangreicher Equalizer verhilft zudem die gewünschte Soundkurve zu finden. Allerdings kommt es bei voll aufgedrehter Lautstärke  zu leichten Verzerrungen bzw. der Ton klingt ohne Kopfhörer leicht blechern. Nach unserer Auffassung könnte es sein, dass der Bass vom Plastikgehäuse regelrecht „geschluckt“ wird, was bei Plastikgehäusen nicht selten der Fall ist. Ein neues Feature bietet dem Nutzer die Möglichkeit, seine Musiksammlung nach „Stimmung“ zu sortieren. Videos können, falls dem Galaxy-Besitzer zum Betrachten der 4,8-Zoll große Touchscreen nicht ausreicht, kabellos oder aber über MHL-Port auf dem Flachbildschirm übertragen werden. Neu ist im Galaxy S3 zudem der Video-Hub.  Durch eine Kauf- oder Leihoption von Filmen und Serien wird das Smartphone zum mobilen Videorecorder und evtl. Blue-Ray Player-Ersatz.

Performance: Galaxy S3 der „Hammer“

Im unserem Test haben wir das Galaxy S3 auch extremer Belastung ausgesetzt. Alle Homescreens wurden vollgestopft mit Bildern, Menüzugriffen und animierten Hintergrundbildern (siehe auch Screenshot). Außerdem liefen im Hintergrund diverse Apps weiter, während wir ein Video anschauten oder ein Game spielten. Das Galaxy S3 gab sich in Bezug auf Performance keinerlei Blöße. Der integrierte, 1,4 Gigahertz taktende,  Quad-Core Prozessor samt 1 Gigabyte RAM und Mali 400MP Grafik-Chip verrichteten Ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit. Über eine WLAN-Verbindung öffnete sich der Browser zur Google-Suche innerhalb von 2 Sekunden. Ganze Bild- oder Textseiten wurden dort in knapp einer Sekunde dargestellt. Von allen von uns getesteten Smartphones ist und war bisher keines schneller, als das Galaxy S3. Die ganze Performance ist schlechthin „der Hammer“.

S-Voice und andere Neuheiten

Samsung hat dem Galaxy S3 viele neue und durchaus nützliche Software mit auf dem Weg gegeben. Doch nicht alles, was neu ist, funktioniert auch  einwandfrei. Das trifft beim Galaxy S3 wie bei allen anderen Smartphone-Neuheiten zu. Daher zeigt die Apple Siri-Konkurrenz S-Voice noch einige Macken. Aber einen Totalausfall von S-Voice, wie es manche Webseiten berichten, gab es in unserem Test nicht. Befehle wie „SMS schreiben“, „Musik-Player öffnen“ oder den Namen eines Kontaktes zwecks Anrufs sagen, funktionierten im Test. Selbst wenn wir einen Musiktitel sprechen, wird dieser problemlos geöffnet und sofort abgespielt. Wird das Wort „Google“ gesprochen, fragt S-Voice „Was wollen Sie dort suchen?“. Sprechen wir dann „Mobilfunk-Talk.de“ ins Micro, wird die Seite in der Trefferliste von Google angezeigt. Komplizierte Aufrufe werden allerdings oft falsch verstanden oder nicht richtig ausgeführt. Wir gehen jedoch davon aus, dass Samsung das Problem mit einem Update beheben wird. Sehr nützlich ist die Fähigkeit, automatisch die Displaybeleuchtung auf Dauerbetrieb  zu lassen, solange auf  den Touchscreen geschaut wird. So wird das Display im Energiesparmodus oder trotz vorgebebener Time-Out-Einstellung nicht abgeschaltet, wenn ein Text eingegeben wird oder im Internet gesurft wird. Für weniger interessant halten wir die Möglichkeit, Videos in einem kleinen Fenster nebenbei laufen zu lassen, während der Nutzer z.B. surft.

Akkulaufzeit mit hervorragendem Wert

Samsung spendiert dem Galaxy S3 einen 2.100 mAh großen Akku. Das ist, vom Motorola RAZR  und Galaxy Note mal abgesehen, für Smartphones ein Rekord. Aufgrund des hochauflösenden Displays ist das auch nötig, denn dieser ist im Gegensatz zum Quad-Core-Prozessor der eigentliche Stromfresser. Zudem verleiten natürlich die vielen Funktionen des Smartphones auch zu häufigen Nutzung. Wir haben das Galaxy S3 intensiv genutzt und mussten den Akku erst nach knapp 2 Tagen wieder laden. Bei kompletter Nutzung der Energiesparmöglichkeiten (Helligkeit, Time-Out, Sensortastenbeleuchtung usw.) ist eine Akkulaufzeit von 3-5 Tagen im Normalbetrieb möglich und ein hervorragender Wert. Außer dem Display benötigen erfahrungsgemäß 3D-Spiele eine Menge Strom.

Telefonfunktion

Wie schon im ersten Teil von unserem Test erwähnt, scheint sich der Empfangsvorteil des Plastikgehäuses zu bestätigen. Im Vergleich zum Samsung Galaxy Note (gleiches Mobilfunknetz) zeigte das Galaxy S3 vier Balken, während das Note lediglich auf zwei Balken Empfangsstärke kommt. Die gute Empfangsleistung gilt sowohl für GSM, als auch für den UMTS-Betrieb. Bei Telefonaten ist der Gesprächspartner deutlich und klar zu verstehen und ein Hintergrundrauschen kaum wahrzunehmen. Die integrierte Geräuschunterdrückung leistet gute Arbeit, denn selbst bei sehr lauter Umgebung ist das Telefonieren problemlos möglich.

Unser Fazit

Samsungs neues Flaggschiff Galaxy S3 erfüllt in fast allen wichtigen Punkten die Erwartungen. Sowohl das verwendete Plastikgehäuse als auch das Design sind Geschmacksache. Denn wie im Testbericht erwähnt, bietet beides sogar auch seine Vorteile. Die perfekte Performance und die eingebaute Hardware machen das S3 derzeit zum schnellsten Smartphone weltweit. Die Konkurrenz muss sich warm anziehen, denn das Samsung Galaxy S3 setzt im Vergleich zu den bisherigen Top-Smartphones neue Maßstäbe.


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