Mittwoch, den 20.06.12 14:30

aus der Kategorie: Software, Sonstige Testberichte

Spotify und Co. – Musik-Streaming Dienste im Vergleich (Teil 1)

Die Musik-Industrie befindet sich seit mehren Jahren im Umbruch. Die Branche wird immer mehr ins Internet verlagert und mit der virtuellen Cloud ergeben sich immer mehr Möglichkeiten für den Vertrieb der Musikstücke, Alben und Streams. Aber nicht nur Raub-Kopien und illegale Download-Plattformen profitieren dadurch, auch legale Streaming-Dienste schießen förmlich aus dem Boden und erfahren einen regelrechten Boom. Mobilfunk-Talk.de hat die bekanntesten, wie Spotify, Rdio und Napster geprüft und verglichen.

Platz 8: JUKE mymusic

Insgesamt bietet JUKE mymusic dem Kunden eine Auswahl an 15 Millionen Songs, was im Mittelfeld der von uns getesteten Dienste liegt. Zunächst erhält der Nutzer ein 14 Tage andauerndes Probe-Abo, danach fallen aber Kosten in Höhe von 9,99 Euro pro Monat an, was sich leider negativ von der Konkurrenz abhebt.

Das Tool ist für Android sowie einige iOS-Geräte wie das iPhone und den iPod touch verfügbar. Der Aufbau ist übersichtlich, einfach und funktional. Wer Fragen hat wird schnell im FAQ-Bereich fündig.

Großes Manko ist unserer Ansicht nach noch die Verschlossenheit von JUKE mymusic gegenüber den sozialen Netzwerken, die einen immer höher werdenden Stellenwert einnehmen. Musik kann daher nicht mit Gleichgesinnten geteilt werden.

Platz 7: Rara

Ebenfalls auf den hinteren Plätzen rangiert Rara.com, ein ebenfalls kostenpflichtiger, daher aber auch legaler Musik-Streaming-Dienst. Der Nutzer kann hier aus rund 10 Millionen Songs auswählen, was im Vergleich recht wenig sind. In den ersten drei Monaten kostet der Dienst nur 99 Cent, danach fallen wahlweise Kosten in Höhe von 4,99 Euro für ein normales Abo oder 9,99 Euro für ein Premium-Abo an.

Rara.com ist derzeit nur für Android-Geräte verfügbar. Die Optik ist gewöhnungsbedürftig, kann aber individuell geändert werden. Auch hier werden User-Fragen recht übersichtlich im FAQ-Bereich geklärt.

Rara.com ist zwar billig und werbefrei, bietet aber auch nur eine sehr geringe Auswahl an Songs. Diese lassen sich dann aber immerhin via Facebook mit Freunden teilen.

Platz 6: Deezer

Auch Deezer bietet eine Auswahl an 15 Millionen Tracks und spielt daher im Mittelfeld mit. Für 15 Tage, also einen halben Monat, bleibt der Dienst komplett kostenfrei. In der Folge fallen dann je nach gewähltem Abo 4,99 Euro (Standard) oder 9,99 Euro (Premium) an.

Verfügbar ist Deezer auf allen Android-Geräten, sowie für BlackBerry, einige iOS-Devices und auf Windows. Des Weiteren gibt es eine Nokia-App. Schade ist bei diesem Programm, dass der Hilfe- und FAQ-Bereich auf Englisch ist, man also auch nur dann Hilfe in Anspruch nehmen kann, wenn diese Sprache beherrscht wird.

Immerhin bietet Deezer die Möglichkeit die abgespielten Lieder über Facebook zu teilen oder per Twitter weiterzugeben. Teilweise fehlen die neusten Tracks, ansonsten ein recht durchschnittlicher Streaming-Dienst.

Platz 5: Napster

Napster hat einen guten Ruf und bietet wie der Durchschnitt der Streaming-Dienste rund 15 Millionen verschiedene Songs. Auch Napster kann 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Danach fallen jedoch sehr hohe Kosten an: Für 7,95 Euro erhält der Kunde einen normalen Zugang, volle 12,95 Euro kostet dagegen schon der Premium-Account.

Napster ist für Android sowie iOS-Geräte verfügbar. Der Support-Bereich wirkt sehr freundlich, Fragen werden umgehend beantwortet, sollten diese nicht in den Standard-Hilfen zu finden sein.

Auch hier zeigt sich aber leider ein großes Manko: Napster interagiert mit keinem sozialen Netzwerk. Trotzdem ist der Dienst sehr umfangreich, aber auch deutlich teurer als die Konkurrenz.

Im morgigen, zweiten Teil des großen Vergleichs der bekanntesten Musik-Streamingdienste finden Sie dann die Plätze 1 bis 4.


Jannis Prieschenk

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