Mittwoch, den 07.11.12 10:25

aus der Kategorie: Apple iPhone, Apple Testberichte,

Apple iPhone 5: Das Smartphone-Flaggschiff im Test (Teil 1)

Monatelang fieberten Apple-Fans dem neuen iPhone 5 entgegen. Dabei soll das neue Super-Smartphone das schnellste Handy auf dem Markt sein. Gepaart mit einer großen Gewichtseinsparung und schlankerem Gehäuse übertrumpft es die Vorgänger-Modelle um einiges, so Apple selbst. Ob, beziehungsweise wie, das dem neuen iPhone 5 gelingt, soll unser zweiteilige Test zeigen.

Vorwort

Mehr als 2 Millionen Vorbestellungen – und das innerhalb von nur 24 Stunden. Eine Hausnummer, die bis dato kein anderer Handy-Hersteller erreicht hat. Wir wollen zeigen, was letztendlich an der mittlerweile sechsten iPhone Generation so faszinierend ist, so dass es eine Vielzahl an Kunden vorbestellen, ohne es zuvor gesehen zu haben. Wir haben uns dem iPhone 5 in schwarz mit 32 Gigabyte Speicher und LTE im Netz der Deutsche Telekom besorgt.

Verpackung und Lieferumfang

Apple verpackt sein iPhone 5 in einer gewohnt schlichten Verpackung. Das Augenmerk wird aufs wesentliche gelegt. Neben dem Gerät an sich liegen noch ein USB-Kabel samt  dem neuen Lightning-Anschluss sowie ein 240-Volt-Adapter und die neuen EarPods-Kopfhörer bei. Etwas problematischer hingegen war eine weitere Neuerung im iPhone:

Das neue iPhone 5

Die aufgezwungene Nano-SIM. Immerhin können User ihre bestehenden SIM-Karten zuschneiden, diverse Anbieter warnen aber vor diesen Schritt. Zwar sollte die Nano-SIM dem iPhone beiliegen, erstere wurde aber aufgrund eines „unbekannten Fehlers“ nicht mitgeschickt. Ein Gang zum nächsten T-Punkt blieb uns also nicht erspart. Eine Liste mit allen Mobilfunkanbietern, die bereits eine Nano-SIM Karte anbieten gibt es in diesem Artikel.

Displays werden größer

Die Mobilfunkbranche entwickelt sich rasend. Als das iPhone 4S im vergangen Jahr auf den Markt kam, war der integrierte 3,5 Zoll Bildschirm zwar nicht übermäßig groß, jedoch vollkommen zufriedenstellend. Inzwischen sind schon Handys aus der Mittelklasse (wie das Huawei Ascend Y200) mit gleichgroßen Touchscreens ausgestattet. Möchte man in der High-End-Klasse mitspielen, so werden mindestens 4,3 Zoll (HTC One S) oder 4,8 Zoll (Samsung Galaxy S III) fällig.

 Größeres 4-Zoll Display

Genau hier versucht Apple nun anzugreifen, und liegt mit seinem 4-Zoll-Bildschirm nur hauchdünn unter dem Durchschnitt verschiedenster Smartphones aus dem letzten Jahr. Trotz 19 prozentiger Steigerung der Display-Diagonale wurde das iPhone 5 keinen Millimeter breiter – sondern konnte sogar noch etwas verkleinert werden. Erreicht wurde dies mit einer neuen Displaytechnik, genannt „In-Cell“. Dabei werden berührungsempfindliche Schichten des Bildschirms direkt auf das Panel gelegt. Übrig bleibt ein Format von 16:9 mit 640 x 960 x 1136 Pixel. Das entspricht 326 ppi beziehungsweise 165 Bildpunkte pro Quadratmillimeter. User vom Vorgängermodell werden den Umstieg schnell merken. Es dauert aber nur wenige Stunden, bis sich das Auge an das neue Format gewöhnt hat, und nicht wieder loslassen möchte. Fingerabdrücke und Spiegelungen im Sonnenlicht fallen gefühlt weniger aus. Alles in allem ein hervorragender Wert.

Die Hardware-Ausstattung

Unter dem Touchscreen werkelt ein brandneuer A6-Prozessor. Der Dual-Core-Rechner taktet mit 1 Gigahertz sowie dem eigens angefertigten Grafikmodul PowerVR SGX543MP4. Unterstützung erhalten beide von einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Darunter läuft iOS 6 endlich wieder so richtig flüssig.  Im Vergleich zum iPhone 4S fallen diese Änderungen aber eher bescheiden aus – manche hatten sogar mit einem Quad-Core-CPU gehandelt. Unsere Benchmarks konnten diese vermeintlich gering ausfallende Neuerung aber entkräften, 16.800 Punkte statt 8.100 vom iPhone 4S – mehr Wachstum geht fast nicht.

Testbilder vom iPhone 5

LTE-Chip mit 8-MP Kamera

Weiterhin ist ein LTE-Chip und Bluetooth 4.0 mit an Bord. Die 8-Megapixel iSight Kamera , mit Full-HD Videoauflösung, schießt kontrastreiche Bilder, Probleme mit der Linse (violette Farbpunkte in Bildern) konnten wir nicht feststellen. Das Fokussieren per Fingertipp für Videos und Fotos klappt – wie bei Apple üblich – zügig. Einzig die Gesichtserkennung wollte nicht immer auf Anhieb funktionieren, schränkte die Qualität der Bilder aber nicht großartig ein. Ebenfalls neu mit dabei: Apples Panorama-Funktion. In der Parxis ist diese schnell im Menü gefunden. Ein Pfeil und eine Linie leisteten unterstützende Hilfe um ein gerades Bild zu schießen. Bewegt sich das iPhone zu schnell, poppt ein separater Hinweis auf. So richtig neu ist die Technik zwar nicht, und auch wenn bewegte Objekte nur abgeschnitten aufgezeichnet werden, macht die Funktion trotzdem Spaß.

Ab morgen: LTE, iOS 6 und das Multimedia-AngebotIm morgigen, zweiten Teil unseres Testberichts werden wir etwas näher auf iOS 6, den Akku, die neuen Multimedia-Funktionen und LTE im Netz der Telekom eingehen. Abschließend folgt ein Fazit.


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